Honigkuchenherzen – ein Rezept aus der Weihnachtsbäckerei

Dieses Rezept ist simpel und schnell zubereitet. Es reicht für etwa 50 Herzen die ihr bestes Aroma nach etwa 4 Wochen in der Keksdose erhalten.

Zutaten

  • 125 g Honig
  • 125 g brauner Zucker
  • 75 Butter Mehl
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Butter, Zucker und Honig in einem kleinen Topf unter rühren erwärmen, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöfst haben.
  2. Abkühlen lassen und dann das Ei hinzugeben. Gut verrühren
  3. Die restlichen Zutaten mit der Butter zu einem glatten Teig verkneten
  4. Der Teig wird auf etwa 5 mm Stärke ausgerollt und ausgestochen
  5. Bei 160 Grad Umluft in der mittleren Schiene etwa 12 Minuten backen, anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen

Abwandlungen

Die Herzen können mit allerhand Leckereien verziert werden, etwa Schokolade, Streuseln, Zuckerguß oder Schokolinsen.

Zimtsterne – ein Weihnachtsklassiker

Wer kennt ihn nicht, den Klassiker der Weihnachtsbäckerei? Zwar sollen Kekse bekanntlich eine gewisse Zeit in der Keksdose verbringen, um ihr volles Aroma zu entwickeln, selten jedoch schaffen sie mehr als ein paar Tage. Für Nachschub sorgt dieses Rezept für Zimtsterne.

Zutaten – reicht für 40 Sterne auf 2 Backblechen

  • 3 Eier
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 gestrichener TL gemahlener Zimt
  • 400 g gemahlene Mandeln, nicht abgezogen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 140 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die 3 Eiweiß steif schlagen und anschließend den Puderzucker unterheben
  3. Von dem Eiweiß werden 2 EL zum bestreichen der Zimtsterne beiseite gestellt
  4. Vanillezucker, Zimt, Bittermandelaroma und 150 g Mandeln unter das Eiweiß rühren
  5. Nun so viel Mandeln in den Teig kneten, bis dieser kaum noch an den Fingern klebt
  6. Nun wird der Teig auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche auf ca 1/2 cm dicke ausgerollt
  7. Die Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  8. Die Sterne werden nun mit dem restlichen Eiweiß dünn bestrichen. Ist das Eiweiß zu dick, ein paar Tropfen Wasser zugeben und durchrühren
  9. Im Ofen werden die Sterne nun 25 Minuten lang auf der mittleren Schiene gebacken

Abwandlungen

anstatt der Mandeln können auch Haselnusskerne verwendet werden

Gewürzplätzchen


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Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. Tl Backpulver
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 125 g Margarine
  • 75 g gemahlene Nüsse (Wall- und/oder Haselnuß)
  • 1 gestr. Tl Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Siebe das Mehl und das Backpulver auf eine Arbeitsfläche
  2. In die Mitte des Haufens drückst Du eine Mulde, in die Du nun das Ei, den Zucker, den Vanillinzucker sowie die Zitronenschale gibst
  3. Verteile die Margarine in Flöckchen auf dem Rand des Mehls
  4. Gib die Nüsse sowie das Lebkuchengewürz in die Mulde.
  5. Jetzt knetest Du von außen nach innen aus dem ganzen schnell einen Mürbeteig. Knete ihn daher also nur so kurz wie nötig.
  6. Gib das ganze in einen Gefrierbeutel und gönn dem Teig 30 Minuten Pause im Kühlschrank
  7. Anschließend wird der Teig auf etwa 3-4 mm Dicke ausgerollt und mit Plätzchenausstechern ausgestochen oder mit einem Messer in Form geschnitten
  8. Nach 10 – 15 Minuten im auf 180 Grad vorgeheiztem Umluftofen sind die Plätzchen dann fertig und können, nach dem sie ausgekühlt sind, beliebig dekoriert werden.

Die Teigmenge reicht für gut 2 Backbleche. Für die Verzierung ist fast alles denkbar: Kuvertüre, Zuckerguß sowie PErlen, Streusel, Belegkirschen, Nüsse etc.

Bethmännchen


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Bethmännchenteig

Bethmännchenteig

Ein fertiges Bethmännchen

Ein fertiges Bethmännchen

Zutaten

  • 250 g Marzipanrohmasse
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 30 g Mehl
  • 50 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 125 geschälte Mandeln

Zubereitung

  1. Heiz den Backofen auf 160 Grad (140 bei Umluft) vorheizen
  2. Als erstes trennst Du das Ei. Das Eigelb brauchst Du zum einstreichen, das Eiweiß für den Teig.
  3. Siebe das Mehl und den Puderzucker auf eine Arbeitsplatte und verknete dies mit dem Eiweiß, den gemahlenen Mandeln und dem Marzipan ordentlich zu einem glatten Teig.
  4. Die geschälten Mandeln werden halbiert. Die brauchen wir nacher für die Verzierung.
  5. Forme aus dem Teig kirschgroße Kugeln und drücke in die Oberseite je 3 halbierte Mandeln (siehe Bild)
  6. Die Kugeln kommen auf ein Backblech mit Backpapier.
  7. Vermische das Eigelb mit 1 El Wasser und bepinsel die Bethmännchen.
  8. Nun kommt das ganze für 15-20 Minuten in den Ofen.
  9. Lass die Bethmännchen gut auskühlen, bevor Du sie in eine Keksdose oder ähnliches gibst.

Das Rezept ist total simpel und läßt sich gut mit Kindern zubereiten. Lediglich das halbieren der Mandeln ist eine etwas filigrane Arbeit. Wenn es Dir zu schwer ist, die Mandeln der länge nach zu halbieren, dann versuchs entweder mit ganzen Mandeln oder Mandelblättchen. Ihrem Geschmack schadet das nicht.

Die Menge ergibt ca 30 Bethmännchen die nach ca 3 Wochen in der Keksdose ihr bestes Aroma entwickelt haben.

Herkunft

In der Wikipedia wird eine mögliche Geschichte der Herkunft dieser feinen Speise beschrieben:

Einer Legende nach sollen die Bethmännchen, ein Konfekt aus Marzipan, im Jahr 1838 von dem Pariser Konditor Jean Jacques Gautenier erfunden worden sein, der damals Küchenchef im Hause Bethmann war. Ursprünglich seien die Bethmännchen mit vier Mandelhälften bestückt gewesen, eine für jeden der vier Söhne. Nach dem Tode Heinrichs im Jahr 1845 sei fortan eine Mandelhälfte weggelassen worden. Diese Legende ist allerdings umstritten, zumal Simon Moritz schon 1826 verstorben war. Wahrscheinlich sind die Bethmännchen daher schon älter.

Unklar ist ihre Herkunft, bekannt sind sie jedoch aus Frankfurt am Main. Dies ist, sollte die obrige Geschichte stimmen, sicher auch ihr Herkunftsort. Interessant finde ich einen anderen Ansatz: Betmänner. Da die Bethmänner ein Weihnachtsgebäck sind, könnte es möglich sein, das sie die drei heiligen Könige darstellen sollen, wie sie um die Krippe des Jesu knieend beten. Das Rezept könnte durch Bethmanns Kontakte nach und/oder Besucher aus Frankreich nach Frankfurt gelangt sein. Sowohl Napoleon, als auch Madame de Staël waren in seinem Haus zu besuch. Des weiteren war Frankfurt nie besonders bekannt für seine Marzipanproduktion, Frankreich jedoch schon. Hier ein Zitat aus der deutschen Wikipedia, dem Artikel über „Marzipan“ entliehen.

Weltbekannt sind das Lübecker Marzipan und das Königsberger Marzipan. Hochburgen für die Marzipanproduktion sind Toledo (Spanien), Aix-en-Provence (Frankreich) und Lübeck (Deutschland).

Was die Anzahl der Mandelhälften auf dem Gebäck angeht, so möchte ich hier einmal die Wikipedia zitieren (aus dem Eintrag zu „Heilige drei Könige„)

Die Zahl der Weisen schwankt in den ersten christlichen Jahrhunderten. Origenes (185–254) nennt als erster die Dreizahl der Magier. Auf Wandgemälden der S.-Domitilla-Katakombe sind vier statt der üblichen drei Könige dargestellt, in einer anderen Katakombe sind (wohl aus symmetrischen Gründen) nur zwei Könige mit phrygischen Mützen abgebildet.

So könnte sich die Anzahländerung erklären. Jedoch konnte ich bis jetzt keine Quelle auftun, die verlässlich Informationen über die 4. Mandelhälfte berichtet. Der Grund, warum in Bethmanns Haus die 4. Mandeln aufgrund des Todes seines Sohnes Heinrich weggelassen wurde, will sich mir nicht erschließen. Denn, warum wurde nur nach seinem Tod eine Mandelhälfte weggelassen? Der Vater,Simon Moritz von Bethmann, konnte dies nicht veranlasst haben, starb er doch bereits 1826, sein Sohn Heinrich jedoch erst 1845. Soweit meine, um ehrlich zu sein, Spekulationen. Und wirklich wichtig ist es im Grunde auch nicht, woher das Rezept oder der Name dieser kleinen Köstlichkeit stammt, aber für eine nette Unterhaltung oder eine interessante Gesprächsrunde an der weihnachtlichen Festtafel sollte es genügen.

Mürbeteig – Grundrezept zum Ausrollen


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Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter, streichfähig
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei

Zubereitung

  1. Sieb das Mehl auf Deine Arbeitsfläche und drücke in die Mitte eine Mulde
  2. Gib das Ei und den Zucker in die Mitte und vermische dies, aber noch nicht das Mehl.
  3. Jetzt knetest Du die Butter in die Eier-Zuckermischung. Anschließend aber nicht die Hände waschen, es geht gleich weiter.
  4. Nun hebst Du von außen Mehl unter die Buttermischung, kneten solltest Du das ganze aber nicht.
  5. Wenn das ganze eben so anfängt zu binden, drück das ganze zu einer Kugel zusammen, gib das ganze in einen Gefrierbeutel und leg den Teig für ne Stunde in den Kühlschrank. Der Beutel sollte möglichst keine Luft enthalten und natürlich verschlossen sein.

Jetzt ist das ganze bereit um weiterverarbeitet zu werden. Das hier angegebene Rezept ist für Kekse geeignet und kann natürlich abgewandelt werden. Bis zur Hälfte (also 150 g) kannst Du das Mehl durch folgendes ersetzen: gemhalene Nüsse, frisches Paniermehl oder aber auch Käse. In letzterem Fall würde ich natürlich empfehlen den Zucker wegzulassen. Ausserdem kann der Teig mit verschiedenen Aromaten wie Beispielsweise Zitronen- oder Orangenschale, Rumaroma etc verfeinert werden.

Zu dünnen Plätzchen verarbeitet braucht der Teig ca. 10 Minuten in einem auf 180 Grad vorgeheiztem Backofen auf mittlerer Schiene. Das hier angegebene Rezept sollte für 3 Backbleche reichen.