Weg mit der Büse

Ich glaub, es hackt. Vegetarisches und veganes Essen in der Büse. UND KEINE BOLOGNESE! Holger und ich reden über einfache Wege, Fleischlos lecker satt zu werden. Hier geht es zur Folge.

Hier der Spendenhut für mich, auf meiner Wunschliste findet Ihr eine Nähmaschine, für die ich sehr dankbar wäre. und vielen Dank an Herrn Baer für die wundervolle Nähmaschine. Ich bin ein wenig sprachlos. Danke.

CC 100-Supergeile Party, Wraps, Whisky und Popcorn

Wraps sind die beste Art, Kindern Gemüse und Salat schmackhaft zu machen

Wraps sind die beste Art, Kindern Gemüse und Salat schmackhaft zu machen

Wer hätte das denn kommen sehen sollen? Folge Einhundert. Wust ja keiner, das nach der neunundneunzig wirklich die hundert kommt. Und da uns dieses Ereignis so unvorbereitet getroffen hat wie Euch, haben wir und spontan dazu entschieden, eine dicke, fette Party mit Euch zu feiern. Und da jedes weitere Wort nur unnötiges geschwobel wäre, kürzen wir das ganze hier ab und sagen: Kommt rein, Kopfhörer auf, Party on!!! Weiterlesen “CC 100-Supergeile Party, Wraps, Whisky und Popcorn” »

Basilikumöl – Paprikaöl

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Frische Farben, ein volles Aroma und einen frischen Geschmack, mehr braucht gutes Essen nicht. Und das alles bietet Dir dieses einfache, tolle Öl, welches zu Pasta, Salaten, wie auch immer zubereitetem mediterranen Gemüse und Fisch passt, wie die Faust aufs Auge. Als Tellerdekoration ist es eine echte Alternative zu so alten Kamellen wie Pfefferrand, Currystreu oder Teerschlotze. Als schönen Kontrast dazu empfehle ich das gleiche Rezept, diesmal aber mit roter, gegrillter Paprika anstelle des Basilikums. Colour anyone?

Zutaten

  • 1 Bund frischen Basilikum
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch oder 1 Schalotte

Zubereitung

  1. Den Knoblauch oder die Schalotte pellen und fein würfeln
  2. Den Basilikum zupfen und mit dem Knoblauch oder der Schalotte in einen schmalen, hohen Behälter geben und nur so viel Olivenöl drauf gießen, wie es unbedingt benötigt, das der Pürierstab das ganze fassen und pürieren kann.
  3. Mixen, fertig. Das Paprikaöl passt genauso zu diesen Sachen, wie auch zu gegrilltem Fleisch, gebratenen Kartoffeln oder Meeresfrüchten.
  4. Will man das ganze lagern, immer schön darauf achten, das der Basilikum komplett von Öl bedeckt ist, da er ansonsten schnell zu Schimmeln anfängt.

Was man damit machen kann
Gib doch einfach mal eine gute Portion von diesem Öl über gegrillte Paprika, kleine gekochte Kartoffeln, an Frischkäse, Joghurt oder Mayonnaise. Frisch gekochte Pasta zurück in den Topf gegeben liebt einen Stich Butter und einen ordentlichen Spritzer Basilikumöl. Durchmengen, fertig.

gegrillte Paprika

Gegrillte Paprika ist echt klasse. Ob als Vorspeise, als kalte Beilage zu gerilltem Fleisch oder Fisch, zur Pasta oder direkt auf ein Sandwich, Verwendungsmöglichkeiten gibt es unzählige. Dabei ist es ganz einfach Paprika zu grillen und zu häuten. Wie das geht, siehst Du in diesem Video.

Eintopf – warmes für die kalte Jahreszeit

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Herbstwetter ist Eintopfwetter. Warum? Nun, Eintopf ist lecker, er wärmt gut durch, schmeckt hervorragend und liefert dem Körper viel Flüssigkeit, gerade bei Erkältungen ist dies nicht zu unterschätzen. Und außerdem lässt er sich wunderbar mit Herbst- und Wintergemüse zubereiten.

Zutaten

  • 1kg Steckrübe
  • 1 kg Hokaido-Kürbis
  • 1kg Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 g Möhren
  • 600 g Mettenden
  • 300 g Bauchspeck, geräuchert
  • 1 Bund frische, krause Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen und würfeln
  2. Den Kürbis halbieren, entkernen (das geht wunderbar mit einem Esslöffel) und auf Würfel schneiden
  3. Die Möhren schälen, halbieren und auf Scheiben schneiden
  4. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf Würfel schneiden
  5. Die Mettenden auf Scheiben schneiden
  6. Das ganze geschnittene Gemüse, die Mettenden, das Lorbeerblat, das Salz, die Petersilienstengel und den Bauchspeck in einen Topf geben und mit so viel Wasser auffüllen, das es nicht ganz bedeckt ist (etwa 1cm sollte noch frei sein)
  7. Der Eintopf wird nun erhitzt bis er kocht, anschließend wird die Temperatur soweit heruntergestellt, so das sich das Wasser nur noch leicht bewegt. Wir kochen Eintopf, nicht Schmutzwäsche.
  8. Wasche die Petersilie kalt ab und entferne die Stängel. Diese gibst Du dann in den Eintopf
  9. Sobald die Kartoffelstücke weich gegart sind (in etwa 20 Minuten) ist der Eintopf fertig. Nun entfernst Du das Lorbeerblatt sowie die Petersilienstengel und schneidest vom Bauchspeck die Schwarte und den Knorpel ab. Anschließend schneide den Bauchspeck ihn auf feine Streifen und gib ihn wieder zum Eintopf dazu.
  10. Die Petersilie wird nun fein gehackt und erst direkt vor dem servieren in den Eintopf gegeben. So behält sie ihren frischen Geschmack.

 Abwandlungen 

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Dieser herbstliche Eintopf kann durch alles mögliche abgewandelt werden. So kannst Du etwa folgende Zutaten austauschen oder hinzufügen.
Petersilienwurzel, Pastinake, Knollensellerie, Staudensellerie, Weißkohl, Lauchzwiebeln, Rotkohl, Wirsing,  Lauch, Rosenkohl, Kohlwurst, grüne Bohnen, dicke Bohnen, Bregenwurst, Hackfleisch, Hackfleischbällchen,  Kassler, Suppenfleisch vom Rind. Auch lecker: gib 200 ml Sahne oder Frischkäse dazu und püriere  das ganze, so erhälst Du eine feine Cremesuppe. Das Rezept funktioniert überraschend gut auch komplett ohne Fleisch, idealer Weise ergänzt Du etwas Sellerie.

Hier einmal ein paar Kombinationen:

  • Wirsingeintopf: Wirsing, Rosenkohl, Kartoffeln und Hackfleischbällchen
  • Wurzelgemüseeintopf: Pastinake, Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln und Bregenwurst
  • Bohnentopf: grüne Bohnen, dicke Bohnen, Kartoffeln, Möhren und Rindfleisch (herrlich mit etwas Knoblauch)
  • Kartoffelsuppe: Knollensellerie, Möhren, Lauch, Bauchspeck, Kartoffeln und viel frische Petersilie, anschließend püriert

Veganes Mett

Ich verstehe Veganer nicht. Da entscheiden sie sich dazu auf alles tierische zu verzichten, und dann wird veganes Mett zubereitet. Aber ich urteile nicht, das muss jeder für sich. Worüber ich aber urteilen können wollte war veganes Mett, also hab ich mir die Tage mal was davon gemacht. Simpel, schnell und unheimlich dicht dran am Original, ich war echt baff. Wer sich selbst versuchen will, hier das Rezept.

Zutaten

  • 4 Reiswaffeln (etwa 40 g)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel, ganz fein gewürfelt

Zubereitung

  1. Die Reiswaffeln für etwa 5 Sekunden in lauwarmem Wasser einlegen, ausdrücken und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  2. Das ganze für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank geben

Das wars. Natürlich kann man auch hier an den Gewürzen rumschrauben, ich steh total auf Kreuzkümmel und Mayoran bei sowas, das bleibt aber jedem selbst überlassen. Die Grundmasse hat einen überraschenden Mettgeschmack und kann nun wunderbar mit frischen Brötchen und Gewürzgurken serviert werden. Zwiebelringe nicht vergessen!

Kürbissuppe

Kürbissuppe mit Chilisalz und Ingwer

Kürbissuppe mit Chilisalz und Ingwer

Jetzt wo das Wetter schlechter wird steigert sich mein Appetit  auf Suppen ins unermessliche, nichts wärmt besser auf als eine herrlich duftende, heiße Suppe. Und da gerade Kürbiszeit ist dachte ich mir, ich erklär mal eben wie man eine Kürbissuppe kocht. Zwar ist es vom Prinzip her egal, welchen Kürbis man benutzt, doch es lohnt sich verschiedene Sorten auszuprobieren und herauszufinden, welche einem selbst am besten schmeckt.

Zutaten

  • 1 kg Kürbis
  • 1 Schlachter- oder Gemüsezwiebel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • Salz und Zucker zum abschmecken
  • Wasser
  • Etwas Öl

Zubereitung

  1. Den Kürbis aufschneiden und die Kerne entfernen.
  2. Den Kürbis schälen (Hokkaido muss nicht geschält werden, hier reicht abwaschen mit klarem Wasser, VOR dem Aufschneiden)
  3. Nun wird der Kürbis in grobe Würfel geschnitten
  4. Die Zwiebel pellen und auf grobe Würfel schneiden
  5. Den Ingwer schälen und auf feine Stifte schneiden
  6. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel farblos glasig braten
  7. Nun die Kürbiswürfel, den Ingwer und etwa 300 ml Wasser hinzugeben, Deckel auf den Topf und in etwa 15 Minuten das ganze weich köcheln lassen
  8. Nun wird das ganze fein püriert und mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Sollte beim pürieren Flüssigkeit fehlen, einfach noch etwas Wasser hinzugeben

Abwandlungen

Die Kürbissuppe die ich oben beschrieben habe stellt nur das Standardgerüst dar, obwohl sie auch so schon gut schmeckt kann man sie nach belieben abwandeln. Hierfür geeignet sind Chili, Currypaste oder Curypulver, Curcuma, Kokosmilch, Sahne, Creme fraiche, Obst wie Äpfel, Mango oder Orange, etwas Zitronensaft. Der Kürbis kann durch Möhren ergänzt werden, ich benutze dann 1 Teil Kürbis und 1 Teil Möhren. Als Einlage eignet sich beispielsweise Hühnerbrust, gebratene Garnelen, gebratener Speck oder Gnocchi. Ziegenkäse und Feta (leicht in die fertig angerichtete Suppe gebröselt) erlauben weitere Kombinationen, insbesondere mit etwas Knoblauch und Lammhackfleisch (dies wird in einer Extrapfanne trocken krümelig gebraten und erst zum Schluss zur Suppe gegeben). Wer hat oder es einfach noch geschmacksintensiver mag verwendet anstatt des Wassers Brühe oder einen kleinen Teil Weißwein.

Hier einmal meine Lieblingskombinationen

  • „Feurig exotisch“ mit Kokosmilch, roter Currypaste und Garnele
  • „leicht Scharf“ mit Möhren und Chili
  • „Die Herzhafte“ mit Speck und Kartoffeln
  • „Die Fruchtige“ mit Mango, Currypulver und Hähnchenbrust

Pasta mit mediterraner Gemüsesauce

Dieses Gericht ist schnell zubereitet und einfach lecker. Es schmeckt sowohl vegan als auch vegetarisch oder mit Fleisch.

Pasta mit Gemüsesauce

Pasta mit Gemüsesauce

Zutaten

  • 1 Zuccini
  • 1 Aubergine
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 6 Oliven
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 50 g Schafskäse
  • etwas Olivenöl

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen und auf gleichmäßig große Würfel schneiden (idealerweise etwa 5 mm Kantenlänge)
  2. Den Knoblauch pellen und fein hacken
  3. 1 EL Olivenöl in einen Topf geben, erhitzen und das gewürfelte Gemüse und den Knoblauch dazu geben
  4. Das Gemüse 5 Minuten mit Deckel anschmoren, zwischendurch den Topf mit Deckel durchschütteln
  5. Die Pizzatomaten in den Topf geben und das ganze etwa 10 Minuten köcheln lassen
  6. Die Olivenwürfel und den zerbröckelten Schafskäse dazu geben und alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken

Abwandlungen

Natürlich kann man hier alles mögliche an Gemüse nehmen, ich empfehle Paprika, Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Spinat, Staudensellerie, Karotten und Lauch. Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei, Schnittlauch, Basilikum, Oregano oder Majoran eignen sich ebenfalls hervorragend für dieses schnelle Essen. Den Käse kann man natürlich weglassen und erhält so ein veganes Gericht. Oder Du ersetzt ihn durch frisch geriebenen Parmesan oder Ziegenfrischkäse. Wer unbedingt Fleisch dabei haben will, der kann vor dem Gemüse auch etwas Hackfleisch mit anbraten. In diesem Fall empfehle ich die Zugabe von Kreuzkümmel.