Milchbrötchen oder Hamburgerbuns

Bildschirmfoto 2013-09-21 um 12.56.24Ich bin kein großer Freund von Hamburgerbuns aus dem Einkaufsladen. Stattdessen bereite ich meine liebend gerne mit Milchbrötchen zu. Da es die bei uns viel zu oft nicht vom Bäcker gibt, weil sie ausverkauft sind, hab ich mich in meine Küche begeben, um selber welche zu backen. „Spielend einfach und ein amtlicher Ersatz für die Bäckerbrötchen“ kann ich da nur sagen. Hier das Rezept. Weiterlesen “Milchbrötchen oder Hamburgerbuns” »

Saftiges Bananenbrot

Nachdem ich Heute Morgen von der Arbeit gekommen bin und mein Sohn kränkelt, hab ich mir gedacht, es wäre doch schön, wenn ich ihm ein Bananenbrot backe, er mag ja Banane so gerne. Und außerdem wollt ich mich ja eh noch mal meinen Brotskills widmen. Und weil die Conny 451 so lieb gefragt hat, da schreib ichs dann auch gern mal auf. Für Euch. Für Sie. Für mehr Freundlichkeit in der Welt. Weiterlesen “Saftiges Bananenbrot” »

Partybrot

Kuchen oder Brot?

Kuchen oder Brot?

Dieses Brot hat meine Mutter ganz oft gebacken, wenn wir gegrillt haben. Das tolle daran ist, das man kein Messer braucht und sich jeder sein Stück einfach rausrupfen kann. Dazu kommt noch die unendliche Vielfalt, die dieses Brot bietet. Und die meisten denken, wenn sie es das erste mal sehen, es sei ein gedeckter Apfelkuchen. Weiterlesen “Partybrot” »

Kaiserschmarren

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Der aus Österreich stammende Kaiserschmarren gehört zu den bekanntesten Mehlspeisen überhaupt, zu recht, wie ich finde. Er ist schnell zubereitet und die benötigten Zutaten lassen sich in eigentlich jeder Küche finden. Wer unerwartet Besuch zum Kaffee bekommt hat mit diesem Rezept eine Geheimwaffe parat, die in solchen Notsituationen genauso effektiv wirkt, wie nach einem Mehrgangmenü.

Zutaten

  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 400 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • Butter zum Braten
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der hälfte des Zuckers steif schlagen
  2. Das Eigelb mit dem Vanillezucker, dem restlichen Zucker und der Prise Salz schaumig schlagen, bis es hellgelb geworden ist
  3. Die Milch zum Eigelb geben und unter rühren langsam das Mehl hinzugeben
  4. Erst einen kleinen Teil, dann das restliche Eiweiß unter die Masse heben
  5. Die Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, bis die Butter schäumt
  6. Nun den Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis der äußere Rand sichtlich gegart ist
  7. Der Teig wird nun mit einer Gabel oder einem Pfannenwender in Stücke gezupft und mit Puderzucker bestreut
  8. Einen kleinen Stich Butter in die Pfanne geben und den Teig solange unter wenden weiterbraten, bis der Puderzucker leicht karamelisiert worden ist

Abwandlungen

Typischer Weise wird der Kaiserschmarren mit Rumrosinen zubereitet, welche nach Schritt 4 in den Teig gegeben werden . Dazu werden etwa 2 EL Rosinen mit 2 EL Rum für gut 30 Minuten mariniert. Der Rum kann natürlich auch durch andere Alkoholika ersetzt werden, besonders Amaretto ist hierfür geeignet. Neben Rosinen kommen teilweise aber auch Mandelblättchen zur Anwendung. Wer auf Alkohol verzichten will oder muss, dem sei gesagt, auch ohne schmeckt er hervorragend.

Wer keine Milch zuhause hat, der kann den Schmarren aber auch mit Mineral- oder Leitungswasser zubereiten, dies soll dem Gericht keinen Abbruch tun. Ich kann dies noch nicht bestätigen, werde aber alsbald darüber berichten.
Zum Kaiserschmarren serviert man entweder Apfelkompott, Zwetschgenröster, Vanillesauce oder Schlagsahne. Birnenkompott, Preiselbeeren, Vanilleeis oder Eierlikör sind genauso gern gesehen.

Kaisermuffin mit Vanillesauce - gebacken in einem Muffinblech

Kaisermuffin mit Vanillesauce – gebacken in einem Muffinblech

Der Teig lässt sich auch wunderbar im Ofen garen, etwa in einem ausgebutterten, mit Zucker bestreuten Muffinblech. Nach 15 Minuten bei 150 Grad Umluft war der Teig gar, leider jedoch nicht braun, dafür werde ich ihn das nächste mal bei 180 Grad backen und 5 Minuten vor Ende mit Puderzucker bestreuen.

Pfannkuchen mit Apfelsud

Dieses Rezept bedarf keinerlei Vorrede, es entstand schlicht und ergreifend aus der Not heraus, fertig abgepackt Pfannkuchen lecker zu machen, und zwar ohne Alkohol zu verwenden, wie etwa bei dem Weltberühmten Crepe Suzette.

Zutaten

  • 300 ml Apfelsaft
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 Sternanis
  • 1 Stange Zimt
  • Pfannkuchen (etwa 10 Stück)

Zubereitung

  1. Den Apfelsaft mit dem Sternanis und der Zimtstange in einen Topf geben und zum kochen bringen
  2. Die Pfannkuchen vierteln und in eine Auflaufform geben, den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
  3. Den Apfelsaft auf etwa die hälfte einkochen lassen, Zimt und Sternanis entnehmen und den Zucker sowie die Butter hinzugeben, mit einem Schneebesen oder Pürierstab gut durchmixen, so das die Butter den Apfelsaft bindet
  4. Den Saft heiß über die Pfannkuchen geben und für etwa 10 Minuten in den Backofen geben.

Abwandlungen

Das ganze funktioniert auch wunderbar mit anderen Fruchtsäften und kann natürlich durch Alkohol wie Amaretto, Grand Manier oder Rum verfeinert werden. Auch Rosinen oder andere Früchte könnten hier verwendet werden. Zum Schluß mit Puderzucker bestäubt und mit der Grillfunktion überbacken, bis der Zucker eine knackige Karamelschicht bildet, serviert mit Sahne, ich glaube, besser kann es nicht sein

  • Weihnachtlich – Apfelsaft, Rosinen, Zimt und Amaretto Weihnachtlich
  • Französisch – Grand Manier, Orangensaft, Creme Fraiche
  • Herbstlich – Birnensaft, Apfelspalten, Walnußkerne

Wraps-schnell, lecker, vielfältig und unter Umständen auch Gesund

Zutaten

  • Wraps
  • Frischkäse
  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Jaromakohl, Zucchini
  • Geflügelaufschnitt

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, putzen und schneiden
  2. Die Wraps in einer beschichteten Pfanne ohne Öl erwärmen, bis sie weich sind.
  3. Den Wrap sofort mit 1 TL Frischkäse bestreichen, jedoch das untere drittel frei lassen.
  4. Jetzt 1 Scheibe Geflügelaufschnitt drauflegen, anschließend das geschnittene Gemüse
  5. Das untere drittel des Wraps nach oben klappen, dann die Seiten jeweils einmal Einschlagen (Video)
  6. Fertig ist das ganze. Schnell essen.

Wraps sind eine schnelle Mahlzeit, ideal für den Hunger zwischendurch, für Unterwegs oder überall dort, wo ein Butterbrot auch gut passen würde. Das tolle daran ist, das sie sich auf so viel unterschiedliche Arten belegen lassen. Hier einmal ein kleiner Überblick:

  • gebratenes Lammfilet, Pesto und Oliven
  • Panierte Hähnchenbrust mit Blattsalaten und Frischkäse
  • Fischstäbchen, Gurke und Remoulade
  • Serranoschinken, frische Tomaten, Lauchzwiebelringe und Aioli
  • ganz vegetarisch, einfach mit geschmortem oder frischem Gemüse und Hüttenkäse
  • zum Frühstück mit Rührei und Bacon
  • kleingeschnittenem, gegrilltem Fleisch und angemachtem Salat
  • Räucherfisch, Blattsalate und ein wenig Passe pierre
  • dick gekochtes Chili con carne

Eigentlich ist alles denkbar. Wunderbar geeignet sind Wraps für Kindergeburtstage. Die Zutaten können im Vorfeld geschnitten und vorbereitet werden, die Kinder belegen sich ihre Wraps selber. Und zur Resteverwertung, gerade eines kalten Büffets, sind sie ebenso zu gebrauchen.

Langosch – eine Leckerei aus Ungarn

Langosch - heiß und lecker

Langosch - heiß und lecker

In Ungarn habe ich diese sehr leckere Fettgebäck kennen gelernt. Dort wurde es am Strand direkt auf die Hand verkauft. Seid einigen Jahren kann man es auch hierzulande auf den Märkten finden, sei es der Weihnachtsmarkt oder eine Kirmes. Wer es noch nicht probiert hat sollte es unbedingt einmal versuchen.
In dem Video könnt Ihr sehen, wie schnell die Dinger gemacht sind. Ich hab sie hier größer ausgerollt als normal da ich den Teig für den Pizzapodcast benötigt habe.

Zutaten

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe

Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe in eine Schüssel geben und mischen
  2. Das Wasser hinzugeben und den ganzen Teig gut durchkneten. Ist er zu klebrig noch etwas Mehl hinzugeben
  3. Der Teig sollte sich nach dem kneten seidig anfühlen
  4. Nun muss der Teig ca 45 Minuten gehen, idealerweise an einem warmen Ort, z.B. unter einer dicken Bettdecke.
  5. Von dem Teig werden nun etwa CD große Fladen ausgerollt
  6. Diese werden bei 180 Grad im Fettbad fritiert. Ich benutze dafür eine Pfanne, das geht schnell und benötigt nicht so viel Öl wie eine Friteuse
  7. Der Langosch braucht etwa 30 Sekunden von jeder Seite, dann ist der Teig gar.
  8. Sofort warm mit Sauerrahm, Schmand, Pflaumenmuß, geriebenem Käse, Marmelade oder was Euch sonst noch einfällt servieren.

Der Teig lässt sich wunderbar variieren und mit einer Vielzahl von Soßen und Dips servieren. Der Hefeteig kann vor dem fritieren wunderbar eingefroren werden. Bereits fritierte langosch vom Vortag schemcken fast wie frisch wenn man sie entweder auf dem Toaster oder im Ofen wieder erwärmt. Der Langosch lässt sich auch gut als Pizzaboden verwenden, dazu wird er wie eine Pizza belegt (nach dem frittieren, Tomatensoße, Käse, Belag) und bei 250 Grad Oberhitze in den Ofen geschoben. Ist der Käse braun ist das Ding servierbereit und eine echte freude.

Butterwaffeln – ein herrliches Rezept für Sommertage

Jeder kennt und mag sie: Waffeln. Hier findest Du ein einfaches Rezept für leckere Butterwaffeln. Wie alle Waffeln schmecken diese frisch, mit Puderzucker bestreut und geschlagener Sahne serviert am besten. Das Rezept reicht für etwa 20 Waffeln (Danke an Andreas)

Butterwaffeln mit Schattenmorellen und Vanilleeis

Butterwaffeln mit Schattenmorellen und Vanilleeis

Zutaten

  • 4 Eier
  • 6 EL Zucker
  • 2 Päkchen Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 l lauwarmes Wasser
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 1 EL Zucker steif schlagen
  2. Butter, Eigelb, 3 EL Zucker und den Vanillezucker schaumig schlagen
  3. Das Mehl und das Backpulver zu der Butter sieben, das lauwarme Wasser hinzugeben und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren
  4. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
  5. Nun wird der Teig im Waffeleisen ausgebacken. Für eine Waffel werden ca 2,5 – 3 EL Teig benötigt

Semmelknödel

 

Gebratene Semmelkloßscheibe mit Rahmpilzen und Bärlauch

Gebratene Semmelknödelscheibe mit Rahmpilzen und Bärlauch

Zutaten

  • 500 g altes Brot oder Brötchen
  • 400 ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • Muskat
  • Salz
  • Petersilie, kraus
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Das Brot auf 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Petersilie waschen und fein hacken.
  3. Die Zwiebel pellen, würfeln und in der Butter glasig dünsten.
  4. Die Milch mit Salz und etwas Muskat aufkochen und abkühlen lassen.
  5. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, etwas verkneten und ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Reichlich Salzwasser zum kochen bringen, die Hitze dann soweit reduzieren, dass das Wasser gerade nicht mehr kocht.
  7. Einen kleinen Kloß formen und zur Probe garen, probieren und eventuell nachwürzen, bzw. den Teig auf die richtige Konsistenz bringen.
  8. Aus dem Kloßteig mit nassen Händen gleichmäßig große Kugeln formen und in den Topf geben, aber nur so viele, wie nebeneinander schwimmen können, nicht übereinander geben, sonst gehen sie leicht kaputt. Nach etwa 10 Minuten sind die Klöße gar und bereit serviert zu werden(je nach Größe des Kloses).

Ist der Teig zu weich, einfach etwas Paniermehl hinzugeben, ist er zu fest schafft etwas warme Milch hier abhilfe. Zerfällt der Teig im Topf, noch ein Ei untermengen.

Semmelknödel passen sehr gut zu allen Pilzgerichten, zu kräftigem Schmorfleisch sowie zu allen Gerichten mit nicht süßlicher oder fruchtiger Sauce. Die Kloßmasse kann durch angebratene Speckwürfel, gebratene Pilze, Käse, verschiedene frische Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Bärlauch,  Estragon verfeinert werden. Ausgepresstes Sauerkraut wäre auch eine nette Idee um die Klöße zu Braten zu reichen.

Semmelknödel vom Vortag lassen sich gut in einer Pfanne mit Butter anbraten. Um ehrlich zu sein finde ich einfach nur gekochte Semmelknödel sterbens langweilig. Von der Verwendung von Graubrot und ganz dunklen Brotsorten wie Pumpernickel rate ich aber ab, wobei letzteres Teilweise zugegeben werden kann.

Gewürzplätzchen


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Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. Tl Backpulver
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 125 g Margarine
  • 75 g gemahlene Nüsse (Wall- und/oder Haselnuß)
  • 1 gestr. Tl Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Siebe das Mehl und das Backpulver auf eine Arbeitsfläche
  2. In die Mitte des Haufens drückst Du eine Mulde, in die Du nun das Ei, den Zucker, den Vanillinzucker sowie die Zitronenschale gibst
  3. Verteile die Margarine in Flöckchen auf dem Rand des Mehls
  4. Gib die Nüsse sowie das Lebkuchengewürz in die Mulde.
  5. Jetzt knetest Du von außen nach innen aus dem ganzen schnell einen Mürbeteig. Knete ihn daher also nur so kurz wie nötig.
  6. Gib das ganze in einen Gefrierbeutel und gönn dem Teig 30 Minuten Pause im Kühlschrank
  7. Anschließend wird der Teig auf etwa 3-4 mm Dicke ausgerollt und mit Plätzchenausstechern ausgestochen oder mit einem Messer in Form geschnitten
  8. Nach 10 – 15 Minuten im auf 180 Grad vorgeheiztem Umluftofen sind die Plätzchen dann fertig und können, nach dem sie ausgekühlt sind, beliebig dekoriert werden.

Die Teigmenge reicht für gut 2 Backbleche. Für die Verzierung ist fast alles denkbar: Kuvertüre, Zuckerguß sowie PErlen, Streusel, Belegkirschen, Nüsse etc.