Kokos-Currysuppe mit Garnele und Sesamkick

Kokos-Curry-Garnele

Kokos-Curry-Garnele

Es gibt Gerichte, die koche ich sehr häufig und immer wieder über all die Jahre, seid dem ich sie kennen gelernt habe. Diese Suppe ist eine meiner Liebsten, sie ist leicht, exotisch, unheimlich wohlschmeckend und sehr leicht zuzubereiten. Bei alle dem ist sie so wandlungsfähig, das es keinen Grund, sie nicht zu kochen, es sei denn natürlich, man bekommt keine Currypaste oder Kokosmilch. Wer keine Garnele mag probiert das ganze entweder mit Huhn, Fischfilet oder einfach vegan. Mit etwas gekochtem Reis oder der doppelten Menge an Gemüse wird aus ihr eine gesunde Hauptmahlzeit. Weiterlesen “Kokos-Currysuppe mit Garnele und Sesamkick” »

CC 098-Eintopf

Typisch westfälisch-Pfefferpotthast

Typisch westfälisch-Pfefferpotthast

Ich hatte Heute einfach keine Lust abzuwaschen, weder vor, noch nach der Aufnahme. Damit das also alles im Rahmen bleibt, kochten, aßen, sprachen und aßen wir erneut Eintopf. Und weil Eintopf nur einen Topf Abwasch produziert, haben wir dann Zweitopf, äh, ich meine, zwei Eintöpfe zubereitet. Welche das waren, wie Ihr die nachkochen könnt und warum wir diesmal Kappes im Podhast erzählen, das alles, naja, wie immer in der Sendung. Guten Appetit. Weiterlesen “CC 098-Eintopf” »

Wurzelgemüsecremesuppe mit Basilikumöl und Selleriegrün

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Am Sonntag gabs Linguine Bolognese. Satt. Was für ein Festessen. Heute hatte ich dann hier noch Gemüsereste rumfliegen, ein bisschen Staudensellerie, Möhre und Schalotte, nebst zwei kleinen Zehen Knoblauch und dem Basilikumöl, das so schön hat geprickelt, äh, das ich immer gerne in der Küche habe. Und da sich hier niemand ums Essen gekümmert hat, hab ich mir auf die Schnelle eine tolle Gemüsesuppe davon gekocht. Der pure Gemüsegeschmack, aufregend abgerundet mit dem Basilikum, einfach herrlich.
Aber kommen wir nun zum Rezept.

Zutaten

  • 1 große Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie samt frischem Grün
  • 1 Schalotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 100 ml Sahne
  • 200 ml Wasser
  • Salz
  • Zucker
  • 50 g Butter

Zubereitung

  1. Das ganze Gemüse wird gewaschen, geputzt und geschält (der Sellerie wird nur gewaschen und geputzt) und auf möglichst feine Würfel geschnitten.
  2. Die Butter kommt nun in einen Topf, der auf mittlere Hitze gebracht wird. Das ganze Gemüse, mit einer Prise Zucker und zwei Prisen Salz, wird nun in der Butter weichgeschwitzt, das dauert vielleicht 10 Minuten. Dabei soll es keine Farbe nehmen.
  3. Anschließend die Sahne und das Wasser hinzugeben, aufkochen und pürrieren. Abschmecken und mit etwas frischem Selleriegrün und dem Basilikumöl servieren.

Abbinden muss man die Suppe nicht, das Gemüse reicht hierfür. Natürlich kann man wie bei allen Suppen noch viel Zeugs drum und dran machen, ich glaube aber, das Ihr das jetzt schon könnt, so daß ich hier nicht noch erwähnen muss, wie toll die Suppe wird, wenn man frische Erbsen oder Zuckerschoten, Lauch oder Kohlrabi dazu gibt, kross gebratene Speckstreifen rüber gibt oder aber Croutons draufstreut. Ebenso erspare ich mir jeglichen Versuch zu erwähnen, das Eierstich oder pochiertes Ei ebenso in das ganze passen, wie es Mettenden oder frische, grobe Bratwurst tut.

Brokkoli kochen

Wie einfach es ist, Brokkoli zu kochen, zeigt Dir dieses Video. Und auch wenn Du denkst, Du kannst das schon, kurz anschauen und staunen. Es lohnt sich immer mal wieder, sich die Basics reinzuziehen.

Eintopf – warmes für die kalte Jahreszeit

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Herbstwetter ist Eintopfwetter. Warum? Nun, Eintopf ist lecker, er wärmt gut durch, schmeckt hervorragend und liefert dem Körper viel Flüssigkeit, gerade bei Erkältungen ist dies nicht zu unterschätzen. Und außerdem lässt er sich wunderbar mit Herbst- und Wintergemüse zubereiten.

Zutaten

  • 1kg Steckrübe
  • 1 kg Hokaido-Kürbis
  • 1kg Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 g Möhren
  • 600 g Mettenden
  • 300 g Bauchspeck, geräuchert
  • 1 Bund frische, krause Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen und würfeln
  2. Den Kürbis halbieren, entkernen (das geht wunderbar mit einem Esslöffel) und auf Würfel schneiden
  3. Die Möhren schälen, halbieren und auf Scheiben schneiden
  4. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf Würfel schneiden
  5. Die Mettenden auf Scheiben schneiden
  6. Das ganze geschnittene Gemüse, die Mettenden, das Lorbeerblat, das Salz, die Petersilienstengel und den Bauchspeck in einen Topf geben und mit so viel Wasser auffüllen, das es nicht ganz bedeckt ist (etwa 1cm sollte noch frei sein)
  7. Der Eintopf wird nun erhitzt bis er kocht, anschließend wird die Temperatur soweit heruntergestellt, so das sich das Wasser nur noch leicht bewegt. Wir kochen Eintopf, nicht Schmutzwäsche.
  8. Wasche die Petersilie kalt ab und entferne die Stängel. Diese gibst Du dann in den Eintopf
  9. Sobald die Kartoffelstücke weich gegart sind (in etwa 20 Minuten) ist der Eintopf fertig. Nun entfernst Du das Lorbeerblatt sowie die Petersilienstengel und schneidest vom Bauchspeck die Schwarte und den Knorpel ab. Anschließend schneide den Bauchspeck ihn auf feine Streifen und gib ihn wieder zum Eintopf dazu.
  10. Die Petersilie wird nun fein gehackt und erst direkt vor dem servieren in den Eintopf gegeben. So behält sie ihren frischen Geschmack.

 Abwandlungen 

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Dieser herbstliche Eintopf kann durch alles mögliche abgewandelt werden. So kannst Du etwa folgende Zutaten austauschen oder hinzufügen.
Petersilienwurzel, Pastinake, Knollensellerie, Staudensellerie, Weißkohl, Lauchzwiebeln, Rotkohl, Wirsing,  Lauch, Rosenkohl, Kohlwurst, grüne Bohnen, dicke Bohnen, Bregenwurst, Hackfleisch, Hackfleischbällchen,  Kassler, Suppenfleisch vom Rind. Auch lecker: gib 200 ml Sahne oder Frischkäse dazu und püriere  das ganze, so erhälst Du eine feine Cremesuppe. Das Rezept funktioniert überraschend gut auch komplett ohne Fleisch, idealer Weise ergänzt Du etwas Sellerie.

Hier einmal ein paar Kombinationen:

  • Wirsingeintopf: Wirsing, Rosenkohl, Kartoffeln und Hackfleischbällchen
  • Wurzelgemüseeintopf: Pastinake, Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln und Bregenwurst
  • Bohnentopf: grüne Bohnen, dicke Bohnen, Kartoffeln, Möhren und Rindfleisch (herrlich mit etwas Knoblauch)
  • Kartoffelsuppe: Knollensellerie, Möhren, Lauch, Bauchspeck, Kartoffeln und viel frische Petersilie, anschließend püriert

Kürbissuppe

Kürbissuppe mit Chilisalz und Ingwer

Kürbissuppe mit Chilisalz und Ingwer

Jetzt wo das Wetter schlechter wird steigert sich mein Appetit  auf Suppen ins unermessliche, nichts wärmt besser auf als eine herrlich duftende, heiße Suppe. Und da gerade Kürbiszeit ist dachte ich mir, ich erklär mal eben wie man eine Kürbissuppe kocht. Zwar ist es vom Prinzip her egal, welchen Kürbis man benutzt, doch es lohnt sich verschiedene Sorten auszuprobieren und herauszufinden, welche einem selbst am besten schmeckt.

Zutaten

  • 1 kg Kürbis
  • 1 Schlachter- oder Gemüsezwiebel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • Salz und Zucker zum abschmecken
  • Wasser
  • Etwas Öl

Zubereitung

  1. Den Kürbis aufschneiden und die Kerne entfernen.
  2. Den Kürbis schälen (Hokkaido muss nicht geschält werden, hier reicht abwaschen mit klarem Wasser, VOR dem Aufschneiden)
  3. Nun wird der Kürbis in grobe Würfel geschnitten
  4. Die Zwiebel pellen und auf grobe Würfel schneiden
  5. Den Ingwer schälen und auf feine Stifte schneiden
  6. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel farblos glasig braten
  7. Nun die Kürbiswürfel, den Ingwer und etwa 300 ml Wasser hinzugeben, Deckel auf den Topf und in etwa 15 Minuten das ganze weich köcheln lassen
  8. Nun wird das ganze fein püriert und mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Sollte beim pürieren Flüssigkeit fehlen, einfach noch etwas Wasser hinzugeben

Abwandlungen

Die Kürbissuppe die ich oben beschrieben habe stellt nur das Standardgerüst dar, obwohl sie auch so schon gut schmeckt kann man sie nach belieben abwandeln. Hierfür geeignet sind Chili, Currypaste oder Curypulver, Curcuma, Kokosmilch, Sahne, Creme fraiche, Obst wie Äpfel, Mango oder Orange, etwas Zitronensaft. Der Kürbis kann durch Möhren ergänzt werden, ich benutze dann 1 Teil Kürbis und 1 Teil Möhren. Als Einlage eignet sich beispielsweise Hühnerbrust, gebratene Garnelen, gebratener Speck oder Gnocchi. Ziegenkäse und Feta (leicht in die fertig angerichtete Suppe gebröselt) erlauben weitere Kombinationen, insbesondere mit etwas Knoblauch und Lammhackfleisch (dies wird in einer Extrapfanne trocken krümelig gebraten und erst zum Schluss zur Suppe gegeben). Wer hat oder es einfach noch geschmacksintensiver mag verwendet anstatt des Wassers Brühe oder einen kleinen Teil Weißwein.

Hier einmal meine Lieblingskombinationen

  • „Feurig exotisch“ mit Kokosmilch, roter Currypaste und Garnele
  • „leicht Scharf“ mit Möhren und Chili
  • „Die Herzhafte“ mit Speck und Kartoffeln
  • „Die Fruchtige“ mit Mango, Currypulver und Hähnchenbrust

Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse

Die perfekte Kombination - Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse serviert mit Chillisalz

Die perfekte Kombination – Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse serviert mit Chillisalz

Eine wahnsinnig einfache, schnelle und kostengünstige Suppe, die geschätzt 1 Millionen Abwandlungen erlaubt.

Zutaten

  • 1,5 kg Kartoffeln (idealerweise vorwiegen festkochend)
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 500 g Blattspinat, tiefgefroren
  • 200 g Frischkäse
  • Salz
  • Wasser
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, grob würfeln und gut mit Wasser bedeckt wie Salzkartoffeln kochen, bis sie fast ganz gar sind (etwa 20 Minuten)
  2. Hackfleisch und Spinat hinzugeben und weitergaren, bis das Hackfleisch und die Kartoffeln gar sind (etwa 5 Minuten)
  3. Die Suppe grob stampfen, den Frischkäse dazugeben und durchrühren
Servierd wird das ganze am besten mit Chillisalz zum selber nachwürzen.
Wer mag schmeckt das ganze mit etwas Kreuzkümmel und Muskat ab. Außerdem kann das Gericht mit Chilli, gehackten Oliven, getrockneten, eingelegten Tomaten, Ziegenfrischkäse, Feta, Lammhackfleisch und Knoblauch variiert werden. Oder Joghurt, Creme Fraiche, Fischfiletwürfeln (kommen nach fertigstellung der Suppe für 5 Minuten in den Topf, mit Deckel, aber ohne Kochen) usw. Wie wäre es mit einem Teelöffel Tomatenmark?

Culinaricast Folge 038-Suppengeschichten

Diese Schaumsuppe von grüner und gelber Paprika gabs nach der Aufnahme zu essen

Diese Schaumsuppe von grüner und gelber Paprika gabs nach der Aufnahme zu essen

Die 38te Folge des Culinaricast ist da. Diesmal mit Oliver Hallmann und mir. Wir sprechen über die grundlegende Zubereitung einer Suppe, vor allem Gemüsesuppen, und wie man sie verfeinern kann. Im Suppenkontext taucht natürlich immer wieder das Wort „Maggi“ auf. Und genau deshalb haben wir auch darüber gesprochen.Aber auch Fachbegriffe wie „legieren“ werden erläutert. Wie wird Brokkolisuppe oder Spargelcremesuppe zubereitet? Das alles und noch viel mehr in dieser Episode.

Links zur Sendung:

Chili-Kürbis-Suppe

Für 4 Personen (Rezept von Oliver Hallmann)

  • ½ Bio Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
  • 100 g Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili-Schote
  • 1 Stück Ingwerwurzel ca. 20 g
  • geschälte Tomaten aus der Dose (so viel, wie Kürbis, also ca. 500 g)
  • Salz, Pfeffer
  • Prise Zucker
  • Prise Asia-Gewürzmischung „Fünf Gewürze“ (Asia-Markt oder manchmal beim Lidl)
  • Chili-Pulver (scharf; Asia-Markt oder Lidl)
  • 300-400ml Orangensaft (ca. 4 Orangen)
  • Eine Rinder-Beinscheibe oder Rinderknochen für 1,5l Rinderbrühe
  • Sahne oder Creme Fresh zum Verfeinern

Die Brühe für eine Suppe sollte man immer selber machen und keine Brühwürfel oder ähnliches verwenden. Da ist nur Chemie drin. Also die Rinderknochen bzw. die Beinscheibe in 1,5l Wasser eine Stunde kochen.

Der Hokkaido-Kürbis braucht nicht geschält zu werden, alle anderen Sorten schon. Den Kürbis entkernen und die Fasern entfernen (mit einem Esslöffel). In Würfel schneiden. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer schälen und klein schneiden. Den Ingwer kann man am besten mit einem Teelöffel schälen. Den Knoblauch sehr klein schneiden. Auch die Chili-Schote klein schneiden.

Im Topf die Butter heiß machen (nicht zu heiß, sonst wird sie braun). Die Zwiebeln darin andünsten, dann Chili, Ingwer, Knoblauch, etwas Salz, Pfeffer und Zucker dazu (kein Zucker, wenn O-Saft süß ist). Kürbisstücke dazugeben und andünsten.

Dann Tomaten, Rinderbrühe und O-Saft hinzugeben. Aufkochen und eine Stunde köcheln lassen.Danach mit Mixstab (Blender) alles im Topf zerkleinern. Mit Sahne oder Creme Fresh verfeinern und zum Schluß mit Salz, Pfeffer, Chili-Pulver und Asia-Gewürzmischung (ganz vorsichtig mit dem Zeug!) abschmecken.

Chili und 5-Gewürze-Mischung

Chili und die 5-Gewürze-Mischung habe ich vom Lidl. Sind dort aber wohl nicht immer im Sortiment. Ansonsten gibt es beides im Asia-Markt.

Fruchtige Apfel-Sauerkrautsuppe, ein Rezept nicht nur für kalte Tage.

Dieses Rezept schmeckt durch die fruchtige Süße und die leichte Säure des Sauerkrauts nicht nur im Winter, lauwarm ist sie eine wunderbare Mahlzeit an lauen Sommerabenden.

Die fruchtige Apfel-Sauerkrautsuppe bekommt durch die Tomaten einen angenehmen Rotstich

Die fruchtige Apfel-Sauerkrautsuppe bekommt durch die Tomaten einen angenehmen Rotstich

Zutaten

  • 1 große Dosen Sauerkraut (850)
  • 2 große Zwiebeln (Metzgerzwiebeln)
  • 1 EL Schmalz
  • 3 Äpfel
  • 200ml Sahne
  • 1 Liter Brühe
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 150 g Kasslernacken
  • 150 g Mettenden
  • 150 g Bauchspeck
  • 1 Loorbeerblatt
  • Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kasslernacken, Mettenden und Bauchfleisch werden mit 2 Litern Wasser und dem Loorbeerblatt zum kochen gebracht. Das Fleisch sollte dann bei leichter Hitze 15 Minuten ziehen.
  2. In der Zeit werden die Zwiebeln gepellt und auf kurze Streifen geschnitten.
  3. Die Äpfel abwaschen und anschließend mit einer groben Küchenreibe raspeln. Wer mag kann die Schale vorher entfernen.
  4. Das Sauerkraut wird auf ca 3 cm Länge geschnitten. Dadurch läßt sich die Suppe besser mit dem Löffel essen.
  5. Nun wird das Schmalz in einem großen Topf erhitzt und die Zwiebel darin angebraten bis sie leicht Farbe bekommen haben.
  6. Die Fleischteile aus dem Wasser nehmen und beiseite stellen.
  7. Die Zwiebeln mit den Tomaten, den Äpfelraspeln und der Fleischbrühe aufgießen und 20 Minuten kochen lassen.
  8. Zum Schluß mit der Sahne aufgießen und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
  9. Eventuell muß die Suppe noch nachgebunden werden. Hierfür eignen sich besonders gekochte Kartoffeln, Speisestärke und Soßenbinder funktionieren aber auch.

Die Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten, einfrieren oder am nächsten Tag aufwärmen, wodurch sie noch viel besser schmeckt. Wer mag kann etwas Kümmel hinzu geben, die passierten Tomaten durch Tomatenmark ersetzen (dann aber deutlich weniger und mehr Brühe nehmen) oder die Fleischauswahl variieren. Am besten schmeckt geräuchertes oder gepökeltes Fleisch. Salamistreifen wären auch sehr gut denkbar. Die Apfel-Sauerkrautsuppe sollte fruchtig süß abgeschmeckt werden und trotzdem eine gewisse Säure behalten.