CC 103-Fischgerichtetag mit Kartoffeln und Spargel

Karfreitag essen wir Fisch. Und da diese Folge an einem Karfreitag entstanden ist, haben wir uns gedacht, nehmen wir uns diese kulinarische Tradition zu Herzen und zaubern zwei sehr einfache, aber trotzdem wundervolle Gerichte, mit grünem Spargel, neuen Kartoffeln und frischen Kräutern. Warum wir dabei keine roten T-Shirts getragen haben, das erfahrt ihr alles in dieser Episode Culinaricast. Guten Appetit! Weiterlesen “CC 103-Fischgerichtetag mit Kartoffeln und Spargel” »

Marinierte Zwiebeln und wie ein Salat daraus wird

Marinierte Zwiebeln mit Honig und roter Paprika

Marinierte Zwiebeln mit Honig und roter Paprika

Grillwetter ist ja auch so Salatwetter, denn die lassen sich klasse vorbereiten, bringen tolle Farben mit sich, kosten nicht viel und verstopfen den Magen nicht, der wird noch zur Fleischaufnahme benötigt. Und wer nicht viel Geld für Beilagen ausgeben muss, der kann sich natürlich auch ein anständiges Stück Fleisch leisten.

Wer wie ich nicht viel von esoterisch-leichten Pseudosalat hält, man denke nur an Kartoffelsalat mit Pflanzenfett, welches als Salatcreme angeboten wird, geschweige denn Sprossensalaten, der will was herzhaftes, zumal wir ja auch nicht vorhaben, interdimensionales Grillgut zuzubereiten. Also, her mit einem würzigen Salat, der mit den kräftig gewürzten und über offener Glut kross gegrillten Schweinebauchscheiben oder Nackensteaks mithalten kann. Weiterlesen “Marinierte Zwiebeln und wie ein Salat daraus wird” »

Basilikumöl – Paprikaöl

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Frische Farben, ein volles Aroma und einen frischen Geschmack, mehr braucht gutes Essen nicht. Und das alles bietet Dir dieses einfache, tolle Öl, welches zu Pasta, Salaten, wie auch immer zubereitetem mediterranen Gemüse und Fisch passt, wie die Faust aufs Auge. Als Tellerdekoration ist es eine echte Alternative zu so alten Kamellen wie Pfefferrand, Currystreu oder Teerschlotze. Als schönen Kontrast dazu empfehle ich das gleiche Rezept, diesmal aber mit roter, gegrillter Paprika anstelle des Basilikums. Colour anyone?

Zutaten

  • 1 Bund frischen Basilikum
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch oder 1 Schalotte

Zubereitung

  1. Den Knoblauch oder die Schalotte pellen und fein würfeln
  2. Den Basilikum zupfen und mit dem Knoblauch oder der Schalotte in einen schmalen, hohen Behälter geben und nur so viel Olivenöl drauf gießen, wie es unbedingt benötigt, das der Pürierstab das ganze fassen und pürieren kann.
  3. Mixen, fertig. Das Paprikaöl passt genauso zu diesen Sachen, wie auch zu gegrilltem Fleisch, gebratenen Kartoffeln oder Meeresfrüchten.
  4. Will man das ganze lagern, immer schön darauf achten, das der Basilikum komplett von Öl bedeckt ist, da er ansonsten schnell zu Schimmeln anfängt.

Was man damit machen kann
Gib doch einfach mal eine gute Portion von diesem Öl über gegrillte Paprika, kleine gekochte Kartoffeln, an Frischkäse, Joghurt oder Mayonnaise. Frisch gekochte Pasta zurück in den Topf gegeben liebt einen Stich Butter und einen ordentlichen Spritzer Basilikumöl. Durchmengen, fertig.

Folienkartoffeln – so gehts richtig

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Ich bin kein Fan dieses „Oh toll, ne olle, trockene Folienkartoffel, gekocht, in der Mikrowelle aufgewärmt und nur für die Optik in Alufolie gewickelt, mit Kräuterquark und nem Hauch Lachsstreifen für 8,50 Euro? Die nehm ich“ Hypes. Okay, besser kann man seinen Wareneinsatz in der Küche nicht senken, aber kulinarisch ist das doch Schmonsens. Wenn ich aber selber welche mache, dann sieht das plötzlich ganz anders aus. Und das geht so: Weiterlesen “Folienkartoffeln – so gehts richtig” »

gegrillte Paprika

Gegrillte Paprika ist echt klasse. Ob als Vorspeise, als kalte Beilage zu gerilltem Fleisch oder Fisch, zur Pasta oder direkt auf ein Sandwich, Verwendungsmöglichkeiten gibt es unzählige. Dabei ist es ganz einfach Paprika zu grillen und zu häuten. Wie das geht, siehst Du in diesem Video.

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Dieses Rezept habe ich im Rahmen einer Kochshow mal entworfen. Super einfach, unkompliziert und mit einem kleinen Pfiff. Das Rezept ist zu Schade, um es irgendwo versauern zu lassen, und da es hier gerade wieder angefangen hat zu schneien, dachte ich, ich mach Euch schon mal den Mund mit diesem schönen Frühlings-Sommerrezept wässrig.

Das Fisch und Spargel gesund sind steht außer Frage, das beides wunderbar miteinander harmoniert ebenso. Das diese beiden lukullischen Genüsse aber auch noch unkompliziert zubereitet werden können, das wollen wir mit diesem simplen und doch pfiffigen Gericht beweisen.

Zutaten für 4 Personen

  • 600 g Lachsfilet mit Haut, entgrätet
  • 250 g weißer Spargel, geschält
  • 250 g grüner Spargel
  • 800 g neue Kartoffeln
  • 1 Limette
  • Olivenöl
  • Salz
  • Zucker
  • 40 g Salicorn
  • etwas Butter

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser kochen.
  2. Das untere drittel des grünen Spargels schälen, anschließend den gesamten Spargel auf dünne, lange Scheiben schneiden.
  3. Erhitzen Sie nun 2 mit Teflon beschichtete Pfannen.
  4. Das Lachsfilet mit einem Küchentuch trocken tupfen, auf der Fleischseite salzen und in einer erhitzten Pfanne mit reichlich Olivenöl auf der Hautseite braten.
  5. Geben Sie 4 EL Olivenöl und die Spargelscheiben in die 2. Pfanne und braten Sie sie kurz für etwa 30 Sekunden an, dann schwenken Sie die Pfanne. Würzen Sie den Spargel mit Salz, Zucker und dem Saft der Limette. Diese kann ganz leicht ausgedrückt werden, wenn sie vorher ein paar mal kräftig mit dem Handballen über die Arbeitsplatte gerollt wurde.
  6. Nun werden die gekochten Kartoffeln entweder mit der Hand oder, wenn die Kartoffeln noch zu heiß sind, mit einem Kartoffelstampfer leicht zerquetscht und zum Spargel dazu gegeben.
  7. Den Salat durchmengen und abschmecken.
  8. Sobald etwa 1/3 des Filets gar ist, dies erkennen Sie an der Verfärbung des Filets, vorsichtig wenden. Sollte die Haut an der Pfanne kleben bleiben lassen Sie den Lachs noch ein paar Sekunden weiter braten.
  9. Sobald der Lachs gar ist, in der Mitte darf er ruhig ein wenig glasig bleiben, richten Sie den Salat mit dem Lachs auf Tellern an.
  10. Die Salicorn werden ganz zum Schluß nur kurz mit etwas Butter in der Pfanne durchgeschwenkt. Hierfür bietet sich die Lachspfanne an, lediglich das Olivenöl sollte vorher durch Butter ersetzt werden. Die Restwärme der Pfanne reicht aber.
  11. Geben Sie etwas von den Salicorn und der Butter über den Lachs.

Rotkohl – ein Wintergemüse

Winterzeit ist in Deutschland Kohlzeit. Kohl liefert uns jede Menge Inhaltsstoffe, die wir in allen anderen Jahreszeiten aus anderen Gemüsen erhalten. Kohl besitzt jedoch wenig/kein Fett und wird meist zu deftigen Gerichten serviert, so daß wir in den kalten Tagen gerne auch mal etwas mehr Fett für die Zubereitung verwenden dürfen. Zumindest früher, damals, als die Arbeit härter und die Winter kälter waren. Heutzutage machen wir das hauptsächlich, weil wir den Geschmack lieben. Sicherlich geht Kohl auch mit wenig Fett, aber es schmeckt einfach besser, wenn ordentlich Schmalz dran kommt. Ganz klassisch ist hier der Rotkohl, zu dem meißt Gans oder Ente serviert wird, gesünder und abwechslungsreicher wird es aber mit Wild wie Reh, Hirsch oder Wildschwein.

Zutaten
  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 50 g Schmalz
  • 150 ml Rotwein
  •  Salz, Zucker, Essig
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  1. Den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und die äußeren Blätter entfernen und auf feine Streifen schneiden (mit dem Messer, einer Reibe oder der Küchenmaschiene)
  2. Den Rotkohl mit Essig, Salz und Zucker vermengen und durchkneten oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen (geht auch kürzer, wenn es eiliger ist)
  3. Die Zwiebeln pellen und auf Streifen schneiden
  4. Das Schmalz in einen Topf geben und darin die Zwiebeln farblos anschwitzen
  5. Den Rotkohl, den Wein, das Lebkuchengewürz und die Preiselbeeren hinzu geben
  6. Das ganze aufkochen lassen und die Hitze reduzieren, bis das ganze nur leicht simmert, den Rotkohl in etwa 40 Minuten mit Deckel weichköcheln lassen
  7. Zum Schluß die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und damit den Rotkohl leicht abbinden
  8. Den Rotkohl noch einmal mit Salz und Zucker abschmecken

Abwandlungen

Natürlich kann man anstatt frischem Rotkohl auch gefrorenen oder eingemachten Rotkohl aus dem Glas verarbeiten. Bereits geschnittener Rotkohl ist dem Rotkohl aus dem Glas allerdings deutlich vorzuziehen. Gefrorener Rotkohl wird wie oben beschrieben zubereitet, allerdings kann natürlich Punkt 1 übersprungen werden, eingemachter Rotkohl aus dem Glas fängt erst bei Punkt 5 an, benötigt in etwa nur 10 Minuten im Topf und verwendet lediglich 1/4 des Rotweins, welcher zuvor reduziert werden sollte.
Anstatt des Rotweins kann auch eine Mischung aus 1/2 Rotwein und 1/2 Orangen- oder Apfelsaft verwendet oder der Rotwein und die Gewürze durch Glühwein ersetzt werden. Auch liebt Rotkohl Frucht, so etwa Äpfel, Rosinen, Zwetschgen, oder aber auch Weintrauben, Preiselbeeren, Waldfrüchte, Kirschen und Birnen.
Wer den Rotkohl deftig mag, der gibt einfach gekochten, auf Streifen geschnittenen Bauchspeck mit zu den Zwiebeln dazu.
Wer Rotkohl als Salat zubereiten möchte, der kommt um frischen Rotkohl nicht drumrum. Für einen Salat müssen nur die ersten Beiden Schritte durchgeführt werden und zum Schluß etwas Öl, Rosinen und eine gute Prise Zimt hinzu.

 

Hier ein paar Ideen für Kombinationen
  • Apfelrotkohl mit Preiselbeeren zu Gänsebraten
  • Zimtrotkohl mit Orangensaft und Pflaumenmuß zu Entenbrust
  • Rotkohlsalat mit Birnen und gerösteten Walnüssen (zum Schluß drüberstreuen) zu geräucherter Entenbrust

Strohkartoffeln

Strohkartoffeln, auch Streichholzkartoffeln genannt

Strohkartoffeln, auch Streichholzkartoffeln genannt

Salzig, knusprig und streichholzdick kommen sie daher: Strohkartoffeln. Ob als Beilage in einem Mehrgangmenü, als Akzent auf gedünstetem Fisch, zum Schluss über frische, Knackige Blattsalate gestreut oder einfach als Snack vor dem Fernseher, es lohnt sich einfach diese köstlichkeit einmal zuzubereiten.

Zutaten

  • Öl zum frittieren
  • Salz
  • festkochende Kartoffeln (in etwa 60g pro Person, nach belieben auch wesentlich mehr)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf streichholzdicke Streifen schneiden
  2. Die Kartoffelstifte gründlich waschen. Dadurch wird die überflüssige Stärke abgespült, welche die Stifte beim frittieren zusammenkleben lassen würde
  3. Die Kartoffelstifte gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier ordentlich abtrocknen, ansonsten spritzt es während des frittierens und es besteht Verletzungsgefahr
  4. Die Kartoffeln werden nun so lange frittiert, bis sie außen schön gold-braun geworden sind
  5. Auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und salzen

Abwandlungen

Anstatt die Strohkartoffeln nur mit Salz zu würzen könnte man auch aromatisierte Salze verwenden, so etwa Chillisalz. Ein kleiner Spritzer Trüffelöl über die Strohkartoffeln gegeben und das ganze wird zu einem wahren Traum, vor allem in der Begleitung zu einem saftigen Steak.

Wraps-schnell, lecker, vielfältig und unter Umständen auch Gesund

Zutaten

  • Wraps
  • Frischkäse
  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Jaromakohl, Zucchini
  • Geflügelaufschnitt

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, putzen und schneiden
  2. Die Wraps in einer beschichteten Pfanne ohne Öl erwärmen, bis sie weich sind.
  3. Den Wrap sofort mit 1 TL Frischkäse bestreichen, jedoch das untere drittel frei lassen.
  4. Jetzt 1 Scheibe Geflügelaufschnitt drauflegen, anschließend das geschnittene Gemüse
  5. Das untere drittel des Wraps nach oben klappen, dann die Seiten jeweils einmal Einschlagen (Video)
  6. Fertig ist das ganze. Schnell essen.

Wraps sind eine schnelle Mahlzeit, ideal für den Hunger zwischendurch, für Unterwegs oder überall dort, wo ein Butterbrot auch gut passen würde. Das tolle daran ist, das sie sich auf so viel unterschiedliche Arten belegen lassen. Hier einmal ein kleiner Überblick:

  • gebratenes Lammfilet, Pesto und Oliven
  • Panierte Hähnchenbrust mit Blattsalaten und Frischkäse
  • Fischstäbchen, Gurke und Remoulade
  • Serranoschinken, frische Tomaten, Lauchzwiebelringe und Aioli
  • ganz vegetarisch, einfach mit geschmortem oder frischem Gemüse und Hüttenkäse
  • zum Frühstück mit Rührei und Bacon
  • kleingeschnittenem, gegrilltem Fleisch und angemachtem Salat
  • Räucherfisch, Blattsalate und ein wenig Passe pierre
  • dick gekochtes Chili con carne

Eigentlich ist alles denkbar. Wunderbar geeignet sind Wraps für Kindergeburtstage. Die Zutaten können im Vorfeld geschnitten und vorbereitet werden, die Kinder belegen sich ihre Wraps selber. Und zur Resteverwertung, gerade eines kalten Büffets, sind sie ebenso zu gebrauchen.

Warmer Romanasalat mit Pilzen und Cherrytomaten

Das tolle an diesem Salat ist, das er innerhalb von etwa 5 Minuten zubereitet ist und sich vielseitig verwenden lässt. Und warmer Salat kann ja so gut schmecken.

Warmer Romanasalat mit Pilzen und Cherrytomaten

Warmer Romanasalat mit Pilzen und Cherrytomaten

Zutaten

  • 3 Köpfe Romanasalat
  • 1 Hand voll Champignons
  • 1 Hand voll Cherrytomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • Mühlensalz
  • grober Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Romanasalat putzen, waschen und abtropfen lassen
  2. Die Champignons putzen und  vierteln (je nach Größe)
  3. Die Cherrytomaten waschen und der Breite nach halbieren (so fällt das Kerngehäuse nicht so leicht heraus)
  4. Das Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen
  5. Wenn das Öl schön heiß ist die Champignons zugeben und kurz scharf anbraten. Dies dauert nicht länger als 20 Sekunden.
  6. Anschließend die Tomaten, frischen, am besten grob gemahlenen Pfeffer und Salz, ebenfalls am besten grob, hinzugeben
  7. Nach weiteren 40 Sekunden die Salatblätter hinzugeben, 3 mal durchschwenken und sofort auf die Teller anrichten.

Der Saft der Tomaten und Champignons, sowie das Olivenöl dienen hier als sehr mildes Dressing. Herrlich angenehm als Auftakt zu einem Grillabend oder als Hauptspeise mit gebratenem Fisch. Viele Variationen dieses schnellen und simplen Salates sind denkbar, Knoblauch, Pesto und/oder Oliven wären sicherlich eine wilkommene Abwechslung.