Quarkbällchen oder Mutzen

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen liebt jeder. JEDER!! Nur, damit das mal klar ist. Beim Bäcker kann man sie kaum bezahlen, woran das liegt, ist mir schleierhaft. Aber das muss man ja auch nicht. Selber machen ist keine Kunst, und die Zutaten hierfür hat man eh immer im Haus, außer vielleicht Quark. Das wars dann aber auch schon. Weiterlesen “Quarkbällchen oder Mutzen” »

Partybrot

Kuchen oder Brot?

Kuchen oder Brot?

Dieses Brot hat meine Mutter ganz oft gebacken, wenn wir gegrillt haben. Das tolle daran ist, das man kein Messer braucht und sich jeder sein Stück einfach rausrupfen kann. Dazu kommt noch die unendliche Vielfalt, die dieses Brot bietet. Und die meisten denken, wenn sie es das erste mal sehen, es sei ein gedeckter Apfelkuchen. Weiterlesen “Partybrot” »

Kaiserschmarren

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Der aus Österreich stammende Kaiserschmarren gehört zu den bekanntesten Mehlspeisen überhaupt, zu recht, wie ich finde. Er ist schnell zubereitet und die benötigten Zutaten lassen sich in eigentlich jeder Küche finden. Wer unerwartet Besuch zum Kaffee bekommt hat mit diesem Rezept eine Geheimwaffe parat, die in solchen Notsituationen genauso effektiv wirkt, wie nach einem Mehrgangmenü.

Zutaten

  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 400 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • Butter zum Braten
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der hälfte des Zuckers steif schlagen
  2. Das Eigelb mit dem Vanillezucker, dem restlichen Zucker und der Prise Salz schaumig schlagen, bis es hellgelb geworden ist
  3. Die Milch zum Eigelb geben und unter rühren langsam das Mehl hinzugeben
  4. Erst einen kleinen Teil, dann das restliche Eiweiß unter die Masse heben
  5. Die Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, bis die Butter schäumt
  6. Nun den Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis der äußere Rand sichtlich gegart ist
  7. Der Teig wird nun mit einer Gabel oder einem Pfannenwender in Stücke gezupft und mit Puderzucker bestreut
  8. Einen kleinen Stich Butter in die Pfanne geben und den Teig solange unter wenden weiterbraten, bis der Puderzucker leicht karamelisiert worden ist

Abwandlungen

Typischer Weise wird der Kaiserschmarren mit Rumrosinen zubereitet, welche nach Schritt 4 in den Teig gegeben werden . Dazu werden etwa 2 EL Rosinen mit 2 EL Rum für gut 30 Minuten mariniert. Der Rum kann natürlich auch durch andere Alkoholika ersetzt werden, besonders Amaretto ist hierfür geeignet. Neben Rosinen kommen teilweise aber auch Mandelblättchen zur Anwendung. Wer auf Alkohol verzichten will oder muss, dem sei gesagt, auch ohne schmeckt er hervorragend.

Wer keine Milch zuhause hat, der kann den Schmarren aber auch mit Mineral- oder Leitungswasser zubereiten, dies soll dem Gericht keinen Abbruch tun. Ich kann dies noch nicht bestätigen, werde aber alsbald darüber berichten.
Zum Kaiserschmarren serviert man entweder Apfelkompott, Zwetschgenröster, Vanillesauce oder Schlagsahne. Birnenkompott, Preiselbeeren, Vanilleeis oder Eierlikör sind genauso gern gesehen.

Kaisermuffin mit Vanillesauce - gebacken in einem Muffinblech

Kaisermuffin mit Vanillesauce – gebacken in einem Muffinblech

Der Teig lässt sich auch wunderbar im Ofen garen, etwa in einem ausgebutterten, mit Zucker bestreuten Muffinblech. Nach 15 Minuten bei 150 Grad Umluft war der Teig gar, leider jedoch nicht braun, dafür werde ich ihn das nächste mal bei 180 Grad backen und 5 Minuten vor Ende mit Puderzucker bestreuen.

Eierpfannkuchen – ein Rezept aus Kindertagen

Meine Mutter ist eine begnadete Hausfrau. Es gibt fast nichts, was sie nicht schmackhaft zubereiten kann. Außer Soßen. Naja, sie ist da anderer Meinung. Jedenfalls haben wir in unserer Kindheit immer wieder gerne ihre Pfannkuchen gegessen. Und das Rezept habe ich hier einmal für Dich aufgeschrieben. Es ist wunderbar neutral so das es sich sowohl als Dessert- als auch als Vorspeisenrezept eignet.

Zutaten

  • 100 g Mehl
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL flüssige Butter

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  2. Der Teig sollte eine halbe Stunde stehen bleiben, so kann das Mehl quellen und die Pfannkuchen werden elastischer
  3. Eine Messerspitze Butter in einer Teflonpfanne erhitzen und etwa 50 ml Teig in die Pfanne geben. Von beiden Seiten schön braten, jedoch nicht zu heiß.
  4. Sollte ein Pfannkuchen etwas ankleben, einfach mit einem Pinsel etwas Butter am Rand des Pfannkuchens verteilen.

Abwandlungen

Etwas Zimt oder andere Weihnachtsgewürze in den Teig geben, herrlich aromatisch. Das Rezept funktioniert aber so wunderbar, das ich es persönlich vorziehe, die Pfannkuchen nacher zu füllen, als den Teig zu ändern. Als Füllung wäre alles erdenkliche möglich: Eis, Fruchtkompott, Nüsse, frisches Obst, Schokolade, Marzipan, Käse, Schinken, Spargel, Flußkrebsschwänze. Da der Teig weder süß noch salzig schmeckt, bestimmt die Füllung den character der Pfannkuchen.