CC 095-Kuchenkram mit Lilly

Die Lilly macht so Kuchenkram

Die Lilly macht so Kuchenkram

Wenn es jemanden in Berlin gibt, dessen Herz aus Teig besteht, dann kann das nur die Lilly sein, Berlins erster inofizieller Kuchenscout. Mit Ihrem Kuchenradio verbreitet sie Backkunst für Ohr und Herz, angereichert mit allerlei Hintergundwissen und Geschichtsgeschichten. Das leuchten in Ihren Augen, wenn sie von Kuchen spricht und die Rührseeligkeit, die sie empfinden muss, wenn der Schneebesen sich in Teig getaucht dreht, ist förmlich zu spüren, tropft wie luftig aufgeschlagener Bisquit aus den Kopfhörern und hat mich, nach dem ich sie in Berlin persönlich kennen lernen durfte, dazu gebracht, mich mit Ihr in aller Ruhe über Kuchen und Torten zu unterhalten. Ausgerüstet mit einer Tasse Kaffee oder Tee, je nach Euren Vorlieben, gewappnet mit einem Stück

Schoko-Espresso-Cheesecake

Schoko-Espresso-Cheesecake

frischer Backkunst, solltet Ihr es Euch gemütlich machen, wenn Lilly und ich über die Kleinigkeiten, welche die Welt bedeuten, reden und uns eingebettet in akustische Buttercreme genau darüber unterhalten: Kuchen, Torten und Trendgebäck. Lilly ist die Sahnehaube auf dem Kuchen dieser Sendung, hier findet Ihr ihre Kuchenkasse.

Weiterlesen “CC 095-Kuchenkram mit Lilly” »

Cronuburza – Cronut Evolution

Zum Teil Croissant, Donut, Hamburger aber auch ein Teil Pizza

Zum Teil Croissant, Donut, Hamburger aber auch ein Teil Pizza- der Cronuburza

Am Anfang war der Donut. Ich persönlich glaube, das da irgend einem ungeschickten Lehrling mal n Bagel in die Fritteuse gefallen ist, und, damit es keiner merkt, hat er Zuckerguss drüber gemacht. Irgendwie kam dann noch die Füllung mit rein, aber Dinge füllen ist ja nicht neu. Dann kam jemand auf die Idee „Hey, was doofe Lehrlinge können, das kann ich auch!“ und warf ein Croissant in das heiße Fettbad. Das lässt sich natürlich nicht gut verkaufen, Slogans wie „Finaly together – grease and puff-pastry“ und „deep-throat the deep-fried“ konnten das Geschäft nicht beleben, da musste was originelleres her. Also wurde aus dem Croissant ein Donut, der wiederum wurde aus Blätterteig gemacht, und schlussendlich, beim dem Versuch, diese kulinarische Missgeburt in den Abfalleimer zu werfen, landete der Frankenstein der Partisserie dann noch im Ranzefett des Pommesgrabes.

Damit ist dieser Schwachsinn aber noch längst nicht abgeschlossen, denn bekloppter geht es immer. Wenn aus Croissant und Donut ein Cronut werden kann, dann ist das Ende der Straße noch in weiter Ferne, der Weg ist aber schon mal aufgezeigt.
Das ganze gipfelte dann dadrin, das der Foodblog und Podcast „Culinaricast“ den Cronuburza erschuf, einen Donut aus Blätterteig, frittiert, gefüllt mit rauchig-süßer BBQ-Sauce, belegt mit bestem Rinderhackfleisch und krossem Bacon, überzogen mit Tomatensauce und überbacken mit Mozarella. Croissant – Donut – Pizza – Hamburger. Da kann selbst Dr.Oetker nicht mithalten.

So, und jetzt kümmern wir uns wieder um ordentliches Essen, ja?

Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladenkuchen

Als @Tobybaier mit seiner Familie zu Besuch war hat er Kuchen mitgebracht, schwedischen Kladdkaka. Das hört sich jetzt zwar nicht sonderlich appetittlich an, wer sich von dem Namen, von dem ich denke, daß er nur „klebriger Kuchen“ bedeutet, nicht abschrecken lässt, der bekommt einen unheimlich saftigen und intensiven Schokoladenkuchen auf den Tisch, der in seiner Einfachheit und in der geringen Zutatenliste kaum noch zu unterbieten ist. Ich persönliche glaube ja, das nur Stockbrot weniger Zutaten benötigt, als dieser Kuchen. Dazu kommt noch, das er extrem schnell zubereitet ist, und das mit Zutaten, die wirklich jeder immer vorrätig haben sollte. Aber schauen Sie doch einfach mal hier das Video.

Quarkbällchen oder Mutzen

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen liebt jeder. JEDER!! Nur, damit das mal klar ist. Beim Bäcker kann man sie kaum bezahlen, woran das liegt, ist mir schleierhaft. Aber das muss man ja auch nicht. Selber machen ist keine Kunst, und die Zutaten hierfür hat man eh immer im Haus, außer vielleicht Quark. Das wars dann aber auch schon. Weiterlesen “Quarkbällchen oder Mutzen” »

Partybrot

Kuchen oder Brot?

Kuchen oder Brot?

Dieses Brot hat meine Mutter ganz oft gebacken, wenn wir gegrillt haben. Das tolle daran ist, das man kein Messer braucht und sich jeder sein Stück einfach rausrupfen kann. Dazu kommt noch die unendliche Vielfalt, die dieses Brot bietet. Und die meisten denken, wenn sie es das erste mal sehen, es sei ein gedeckter Apfelkuchen. Weiterlesen “Partybrot” »

Pflaumenkuchen mit Mandeln und Zimt

Pflaumenkuchen mit Mandel und Zimt

Pflaumenkuchen mit Mandel und Zimt

Ich persönlich mag ja keinen Pflaumenkuchen. Zumindest dachte ich das, bis gestern. Denn normalerweise bekommt man meist einen trockenen Hefeteig mit Pflaumen serviert, die all zu matschig daher kommen. Das höchste der Gefühle sind dann Streusel obendrauf. Nachdem ich dann aber diesen Kuchen sah konnte ich nicht anders und musste ihn essen. Ich kann nicht mehr sagen als das ich seit dem Pflaumenkuchen liebe.

Zutaten
  • 750 g Pflaumen
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 120 g Magerquark
  • 120 g Mehl
  • 100 g Mandelstifte
  • 3 EL Zimtzucker
  • etwas Butter
Zubereitung
Saftiger Pflaumenkuchen mit Mandelsplittern (Foto von Inga)

Saftiger Pflaumenkuchen mit Mandelsplittern (Foto von Inga)

  1. Die Pflaumen werden gewaschen, halbiert und entkernt
  2. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
  3. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben, Zucker, Eigelb und Quark dazugeben und schaumig rühren
  4. Nun wird das Eiweiß vorsichtig unter den Teig gehoben.
  5. Den Teig in eine runde, gefettete Springform geben und die Pflaumenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf legen, anschließend mit den Mandeln und dem Zimtzucker bestreuen.
  6. Im Vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Am besten wird der Kuchen lauwarm mit frischer Schlagsahne serviert. Das Obst kann natürlich gegen alles Mögliche ausgetauscht werden, so etwa Äpfel und Marillen. Der Teig benötigt aber auf jeden Fall reichlich Obst, ansonsten trocknet er zu sehr aus.

Butterwaffeln – ein herrliches Rezept für Sommertage

Jeder kennt und mag sie: Waffeln. Hier findest Du ein einfaches Rezept für leckere Butterwaffeln. Wie alle Waffeln schmecken diese frisch, mit Puderzucker bestreut und geschlagener Sahne serviert am besten. Das Rezept reicht für etwa 20 Waffeln (Danke an Andreas)

Butterwaffeln mit Schattenmorellen und Vanilleeis

Butterwaffeln mit Schattenmorellen und Vanilleeis

Zutaten

  • 4 Eier
  • 6 EL Zucker
  • 2 Päkchen Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 l lauwarmes Wasser
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 1 EL Zucker steif schlagen
  2. Butter, Eigelb, 3 EL Zucker und den Vanillezucker schaumig schlagen
  3. Das Mehl und das Backpulver zu der Butter sieben, das lauwarme Wasser hinzugeben und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren
  4. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
  5. Nun wird der Teig im Waffeleisen ausgebacken. Für eine Waffel werden ca 2,5 – 3 EL Teig benötigt

Schokoladenkuchen

Dieses Rezept ist meine Abwandlung des berühmten „Mohr im Hemd“. Es ist leicht und schnell zubereitet, der fertige Teig kann vor dem backen gut 2 Stunden im Kühlschrank gelagert werden, was dieses herrlich schokoladige Desert für Festlichkeiten geradezu ideal macht. Des weiteren verträgt das Rezept eigentlich jede Schokolade, wie wäre es denn mal mit einer Tafel Edelbitter mit Chilli oder Orange?

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Eier
  • 1 El Zucker
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Schokoalde gerieben (Schokoladenraspel gehen wunderbar)
  • 100 g Schokolade grob gehackt
  • 3 EL Paniermehl, frisch
  • 1 El Kakaopulver
  • 100 g Butter

Zubereitung

  1. Für eine 26 Springform benötigt man das doppelte Rezept
  2. Die Eier trennen. Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen
  3. Die weiche Butter und die Eigelb in eine Schüssel geben und mit einem Handrührer ordentlich durchrühren
  4. Schokolade, Kakaopulver, Nüsse und Paniermehl dazugeben und durchmengen
  5. Nun wird noch das Eiweiß untergehoben
  6. Die Backform ausbuttern und mit Semmelbröseln bestreuen
  7. Den Teig in die Backform geben und für ca 20-25 Minuten bei 180 Grad backen (mittlere Schiene, Umluft, vorgeheizt)

Am besten schmeckt der Kuchen warm und mit Schlagsahne, bzw. Eiscreme und beispielsweise Orangensalat.

Zur Weihnachtszeit läßt sich dieses feine Dessert wunderbar mit etwas Zimt oder Spekulatiusgewürz, bzw. -sirup verfeinern.

Der rohe Kuchenteig in einem teflonbeschichtetem Backblech, das etwa halb so groß wie der Ofen ist

Der rohe Kuchenteig

Der fertige Kuchen, frisch aus dem Ofen

Der fertige Kuchen

Mit frischer Sahne einfach ein Traum

Mit frischer Sahne einfach ein Traum

Birnentarte

Zutaten

  • 5 EL Mehl
  • 1 Beutel Vanillezucker
  • 5 EL Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Obstbrand (Birnenbrand oder Kirschwasser)
  • 5 EL Erdnußöl
  • 150 g Schmand
  • 3 Birnen oder 750g andere Früchte oder Obst
  • 4 Eier

Zubereitung

  1. Nimm eine Schüssel und ein feines Sieb. Siebe das Mehl und das Backpulver in die Schüssel.
  2. Schlag die Eier auf und gib sie mit dem Zucker und dem Vanillezucker sowie einer Prise Salz in eine große, hohe Schüssel.
  3. Schlag die Eiermischung mit einem Handrührgerät schaumig. Wahlweise kannst Du, wenn Du sportlich bist, auch einen Schneebesen nehmen.
  4. Anschließend rührst Du alle Zutaten außer den Birnen in die Eiermischung.
  5. Schnapp Dir eine Springform, etwas Küchenrolle, ein bisschen Butter oder Öl und Fette die Springform schön ein, aber nur so viel, wie am Boden und am Rand kleben bleibt. Du willst backen, nicht frittieren.
  6. Zwischendurch kannst Du ja schon mal den Ofen auf 180 Grad Umluft stellen. Dann ist er schön heiß, wenn Du gleich backen willst.
  7. Gieße etwa 1/3 des Teiges in die Springform und backe ihn etwa 5 Minuten im Ofen.
  8. Währenddessen schälst und entkernst Du die Birnen, würfelst sie und gibst etwa 1 TL Zucker dazu.
  9. Nimm den Kuchen aus dem Ofen, verteil die Birnenwürfel darauf und gieß den restlichen Teig darüber.
  10. Das ganze kommt dann noch einmal für ca 35 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Das Obst kannst Du gegen jede Sorte austauschen. Apfel wäre klasse, Himbeeren oder Heidelbeeren auch.

Flattr this