CC 105-How I met Olli´s Ofenkartoffeln

Ofenkartoffel überbacken mit Fetacreme

Ofenkartoffel überbacken mit Fetacreme

Ich habe ja nie verstanden, was Leute an dicken Kartoffeln lecker finden, die gekocht, anschließend in der Mikrowelle erhitzt, in Alufolie eingerollt, aufgeschnitten, gequetscht und mit einem Dip für teuer Geld serviert werden. Das hat sich auch nicht geändert, aber Oliver und ich haben mal ordentliche Ofenkartoffeln zubereitet. Und denen konnten wir so einiges abgewinnen. Weiterlesen “CC 105-How I met Olli´s Ofenkartoffeln” »

CC 103-Fischgerichtetag mit Kartoffeln und Spargel

Karfreitag essen wir Fisch. Und da diese Folge an einem Karfreitag entstanden ist, haben wir uns gedacht, nehmen wir uns diese kulinarische Tradition zu Herzen und zaubern zwei sehr einfache, aber trotzdem wundervolle Gerichte, mit grünem Spargel, neuen Kartoffeln und frischen Kräutern. Warum wir dabei keine roten T-Shirts getragen haben, das erfahrt ihr alles in dieser Episode Culinaricast. Guten Appetit! Weiterlesen “CC 103-Fischgerichtetag mit Kartoffeln und Spargel” »

Folienkartoffeln – so gehts richtig

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Ich bin kein Fan dieses „Oh toll, ne olle, trockene Folienkartoffel, gekocht, in der Mikrowelle aufgewärmt und nur für die Optik in Alufolie gewickelt, mit Kräuterquark und nem Hauch Lachsstreifen für 8,50 Euro? Die nehm ich“ Hypes. Okay, besser kann man seinen Wareneinsatz in der Küche nicht senken, aber kulinarisch ist das doch Schmonsens. Wenn ich aber selber welche mache, dann sieht das plötzlich ganz anders aus. Und das geht so: Weiterlesen “Folienkartoffeln – so gehts richtig” »

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Lachs auf lauwarmem Kartoffel-Spargelsalat

Dieses Rezept habe ich im Rahmen einer Kochshow mal entworfen. Super einfach, unkompliziert und mit einem kleinen Pfiff. Das Rezept ist zu Schade, um es irgendwo versauern zu lassen, und da es hier gerade wieder angefangen hat zu schneien, dachte ich, ich mach Euch schon mal den Mund mit diesem schönen Frühlings-Sommerrezept wässrig.

Das Fisch und Spargel gesund sind steht außer Frage, das beides wunderbar miteinander harmoniert ebenso. Das diese beiden lukullischen Genüsse aber auch noch unkompliziert zubereitet werden können, das wollen wir mit diesem simplen und doch pfiffigen Gericht beweisen.

Zutaten für 4 Personen

  • 600 g Lachsfilet mit Haut, entgrätet
  • 250 g weißer Spargel, geschält
  • 250 g grüner Spargel
  • 800 g neue Kartoffeln
  • 1 Limette
  • Olivenöl
  • Salz
  • Zucker
  • 40 g Salicorn
  • etwas Butter

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser kochen.
  2. Das untere drittel des grünen Spargels schälen, anschließend den gesamten Spargel auf dünne, lange Scheiben schneiden.
  3. Erhitzen Sie nun 2 mit Teflon beschichtete Pfannen.
  4. Das Lachsfilet mit einem Küchentuch trocken tupfen, auf der Fleischseite salzen und in einer erhitzten Pfanne mit reichlich Olivenöl auf der Hautseite braten.
  5. Geben Sie 4 EL Olivenöl und die Spargelscheiben in die 2. Pfanne und braten Sie sie kurz für etwa 30 Sekunden an, dann schwenken Sie die Pfanne. Würzen Sie den Spargel mit Salz, Zucker und dem Saft der Limette. Diese kann ganz leicht ausgedrückt werden, wenn sie vorher ein paar mal kräftig mit dem Handballen über die Arbeitsplatte gerollt wurde.
  6. Nun werden die gekochten Kartoffeln entweder mit der Hand oder, wenn die Kartoffeln noch zu heiß sind, mit einem Kartoffelstampfer leicht zerquetscht und zum Spargel dazu gegeben.
  7. Den Salat durchmengen und abschmecken.
  8. Sobald etwa 1/3 des Filets gar ist, dies erkennen Sie an der Verfärbung des Filets, vorsichtig wenden. Sollte die Haut an der Pfanne kleben bleiben lassen Sie den Lachs noch ein paar Sekunden weiter braten.
  9. Sobald der Lachs gar ist, in der Mitte darf er ruhig ein wenig glasig bleiben, richten Sie den Salat mit dem Lachs auf Tellern an.
  10. Die Salicorn werden ganz zum Schluß nur kurz mit etwas Butter in der Pfanne durchgeschwenkt. Hierfür bietet sich die Lachspfanne an, lediglich das Olivenöl sollte vorher durch Butter ersetzt werden. Die Restwärme der Pfanne reicht aber.
  11. Geben Sie etwas von den Salicorn und der Butter über den Lachs.

Berner Rösti

Aus alten Pellkartoffeln lässt sich ein hervorragender Rösti zubereiten

Aus alten Pellkartoffeln lässt sich ein hervorragender Rösti zubereiten

Dieser Klassiker der Küche hat nichts mit den im Tiefkühlfach zu findenden Kartoffelröstis zu tun, die viel zu oft zu Geschnetzeltem gereicht werden. Dieser Rösti ist fein, locker und reich an Röststoffen. Trotzdem ist er natürlich wunderbar zu saucenhaltigen Gerichten wie Geschnetzeltem geeignet, aber ebenso auch zu Steakgerichten oder, als vegane Variante, ein genialer Hauptgang, wenn er mit Salat oder gebratenen Pilzen serviert wird. Als Vorspeise harmoniert er sehr gut mit Räucherfischen aller Art.

Zutaten

  • 3-4 gepellte Pellkartoffeln vom Vortag
  • 1 kl. Zwiebel
  • 50 g durchwachsener Bauchspeck
  • Salz
  • Öl oder Schmalz
  • einen Deckel ohne Rand, der genau auf den Pfannenboden passt

Zubereitung

  1. Die Pellkartoffeln sollten möglichst vom Vortag sein und noch heiß gepellt worden sein
  2. Die Zwiebel pellen und fein würfeln
  3. Den Bauchspeck auf feine Streifen schneiden. Dies geht am besten wenn der Bauchspeck vorher eingefroren wurde
  4. Etwas Öl oder Schmalz in eine teflonbeschichtete Pfanne geben und den Bauchspeck sowie die Zwiebelwürfel da drin Farbe nehmen lassen
  5. Die gepellten Kartoffeln mit der groben Raffelreibe direkt in die Pfanne reiben und über den ganzen Pfannenboden verteilen und salzen
  6. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze goldgelb braten, und dabei immer wieder vorsichtig mit einem Gabelgriff oder einer Küchenpinzette locker durchrühren
  7. Sobald die Kartoffelraffeln alle goldgelb gebraten sind, mit einem Pfannenwender den Rand des Röstis rund formen, jedoch nicht zusammendrücken
  8. Sobald der Rösti von unten goldbraun gebraten ist, einen Deckel in die Pfanne legen, der groß genug ist, das er den ganzen Rösti bedeckt, jedoch noch in die Pfanne passt, die Pfanne hochheben, den Deckel festhalten und die Pfanne über Kopf drehen.
  9. Anschließend den Rösti vom Deckel wieder in die Pfanne gleiten lassen und zu Ende braten.

Abwandlungen
Der Rösti kann durch Zugabe mit folgendem Abgewandelt werden: Mais, Paprikastreifen, geraffeltes Wurzelgemüse, ausgepresstes Sauerkraut, geriebener Käse, Kräuter und Schinken. Veganer lassen einfach den Bauchspeck weg.

gebratene Wraps

Wraps sind ja echt ne leckere Sache, sie lassen sich auf unzählige Weisen füllen und sind dabei extrem schnell zubereitet. Wie das geht siehst Du in diesem Video.

gebratene Wraps mit Kartoffel-Käsefüllung auf Spargel-Spinat

gebratene Wraps mit Kartoffel-Käse-Kochschinkenfüllung auf Spargel-Spinat

Sie lassen sich aber auch hervorragend braten. Dafür füllt man sie dann natürlich am besten mit etwas, das Wärme gut aushält, frischer Salat ist da eher suboptimal.

Pro Wrap brauchst Du (je nach Größe) 150 – 200 g Füllung. 

Zutaten für die Füllung

  • 300 g Kartoffeln
  • 200 g Hackfleisch
  • 1 kl. Zwiebel
  • 50 g Petersilie
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen, kochen
  2. Die Zwiebel pellen, würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen
  3. Das Hackfleisch dazugeben und fein krümelig anbraten, bis es gar ist
  4. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken
  5. Sobald die Kartoffeln gar sind, gieß sie ab und stell sie kurz zum abdampfen auf die ausgeschaltete Herdplatte zurück
  6. Die Kartoffeln werden nun gestampft und das Hackfleisch mit der Petersilie dazugegeben und alles gut vermengt und mit Salz und Muskat abgeschmeckt
  7. Die Wraps kurz von beiden Seiten kalt abspülen
  8. Die Masse in das untere Drittel des Wraps legen, die Seiten einschlagen und aufrollen
  9. Nun werden die Wraps mit der offenen Seite nach unten in eine Pfanne mit reichlich heißem Öl gelegt und von alles Seiten schön goldbraun gebraten
  10. Lass die Wraps kurz auf Küchenpapier das unnötige Fett verlieren, bevor Du Dir den Bauch vollschlägst

Abwandlungen

Jede Menge, was für die Kartoffel gilt, findet auch hier Anwendung. Hier einige Beispiele für Zutaten, mit denen Du Deine Wraps individualisieren kannst: angebratene Paprikawürfel, Chili, Mais, Zucchinistreifen, Brokkoli (gekocht), gekochtes Ei, Oliven, Käse, noch mehr Käse, besseren Käse, gebratenes Wurstbrät von frischen, rohen Bratwürsten, getrocknete, eingelegte Tomaten, Thymian, gekochte Erbsen, angebratene Spargelscheiben, Serranoschinken, ausgepresstes Sauerkraut, gekochtes und zerstampftes Wurzelgemüse wie Möhren oder Sellerie, hach, ich gebs auf. Probier halt herum und hab Spaß dabei. Und gib mir doch bescheid, welche Kombinationen Du am besten findest. Hauptsächlich mit Kartoffel gefüllt gibt das ganze ne wunderbare Beilage zu Gerichten mit viel Sauce ab, so z.B. Geschnetzeltem, Gulasch, Rahmpilze usw.

Strohkartoffeln

Strohkartoffeln, auch Streichholzkartoffeln genannt

Strohkartoffeln, auch Streichholzkartoffeln genannt

Salzig, knusprig und streichholzdick kommen sie daher: Strohkartoffeln. Ob als Beilage in einem Mehrgangmenü, als Akzent auf gedünstetem Fisch, zum Schluss über frische, Knackige Blattsalate gestreut oder einfach als Snack vor dem Fernseher, es lohnt sich einfach diese köstlichkeit einmal zuzubereiten.

Zutaten

  • Öl zum frittieren
  • Salz
  • festkochende Kartoffeln (in etwa 60g pro Person, nach belieben auch wesentlich mehr)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf streichholzdicke Streifen schneiden
  2. Die Kartoffelstifte gründlich waschen. Dadurch wird die überflüssige Stärke abgespült, welche die Stifte beim frittieren zusammenkleben lassen würde
  3. Die Kartoffelstifte gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier ordentlich abtrocknen, ansonsten spritzt es während des frittierens und es besteht Verletzungsgefahr
  4. Die Kartoffeln werden nun so lange frittiert, bis sie außen schön gold-braun geworden sind
  5. Auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und salzen

Abwandlungen

Anstatt die Strohkartoffeln nur mit Salz zu würzen könnte man auch aromatisierte Salze verwenden, so etwa Chillisalz. Ein kleiner Spritzer Trüffelöl über die Strohkartoffeln gegeben und das ganze wird zu einem wahren Traum, vor allem in der Begleitung zu einem saftigen Steak.

Kartoffelecken, Wedges oder Country fries

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Kartoffelspalten mit Salz, Oregano und Rosenpaprika

Rohe Kartoffelspalten mit Salz,Oregano und Rosenpaprika

Lecker knusprige Wedges

Lecker knusprige Wedges

Zutaten

  • Kartoffeln, festkochend
  • Salz
  • Olivenöl (etwa 1 EL auf 500g Kartoffeln)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
  2. Die Kartoffeln waschen, die Schale sollte schön sauber werden
  3. Die Kartoffeln nun vierteln und noch einmal kurz waschen. Dadurch wird die überflüssige Stärke an den Schnittkanten entfernt.
  4. Anschließend werden die Kartoffelecken abgetrocknet, zum Beispiel mit Küchencrepe
  5. Nun gibt man die Karetoffelspalten mit Salz und Olivenöl in eine Schüssel und mengt das ganze gut durch.
  6. Nun können die Kartoffelspalten auf einem Backblech für ca 30 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene)

Abwandlungen

Nach belieben läßt sich das Rezept durch allerhand Gewürze und Kräuter verfeinern, so z.B. Rosmarin, Thymian,Oregano, Mayoran, Knoblauch, Paprika edelsüß, Curry, Pfeffer, Kreuzkümmel etc.

Viel Spaß beim ausprobieren.