Kartoffelklöße von gekochten Kartoffeln

Zutaten

  • 500 g gekochte Kartoffeln
  • 100 g Speisestärke
  • 1 Eigelb

Zubereitung

  • Die geschälten und (wie Salzkartoffeln) gekochten Kartoffeln abgießen und kurz erneut auf die noch heiße Herdplatte stellen, um sie abzudampfen. Wir wollen möglichst wenig Wasser in unseren Klößen haben, da sie sonst matschig werden und zerfallen.
  • Mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln schön zerstampfen, dabei dürfen aber gerne noch ein paar kleine Stücke Kartoffel im Teig bleiben, das ergibt eine herrliche Textur.
  • Nun lassen wir die Kartoffeln etwa 5 Minuten abkühlen
  • Speisestärke und Eigelb hinzugeben, und möglichst kurz den Teig verrühren oder mit den Händen verkneten. Kneten oder rühren wir zu lange, werden die Klöße zäh.
  • Jetzt können wir die Klöße formen, indem wir sie in unseren leicht feuchten Händen zu Kugeln rollen.
  • Ausreichend Wasser zum kochen bringen und salzen. Wenn das Wasser sprudelt, die Temperatur runter stellen, so das sich das Wasser noch leicht bewegt.
  • Die Klöße nebeneinander ins Wasser legen und ohne Deckel ziehen lassen, bis diese Oben schwimmen, dann sind sie gar und können serviert werden.

Zu Klößen passt alles, was Sauce mit sich bringt, Schweinebraten, Geschnetzeltes oder aber Waldpilzragout sind hier nur einige Ideen. Ich mag die Klöße sehr klein gerollt auch gerne als Einlage in eine Suppe oder einem Eintopf. Wer mag, begießt sie, wenn sie als Beilage gereicht werden, noch mit etwas Polonaise, einer Mischung aus flüssiger Butter, gehackter Petersilie, gekochtem, gehacktem Ei, abgeschmeckt mit etwas Salz. Da braucht es dann auch nichts weiter zu.

Guten Appetit.

Mein Pizzateig und wie daraus die beste Pizza der Welt wird

Dieses Bild einer selbst zubereiteten Pizza soll Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und suggerieren, das Du sofort mindestens genauso geil kochen kannst, wie der Author dieses Rezeptes

Dieses Bild einer selbst zubereiteten Pizza soll Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und suggerieren, das Du sofort mindestens genauso geil kochen kannst, wie der Autor dieses Rezeptes.

Hier steht normalerweise ein Einleitungstext, der Dich dazu bewegen soll, das folgende Rezept unbedingt auszuprobieren, damit Du Deinen Freunden und jedem, den Du kennst, von dieser genialen Webseite erzählst, auf der es so fantastische Rezepte gibt. Dabei bin ich mir auch nicht zu fein, emotional berührende Begebenheiten zu erzählen, Kindheitserinnerungen zu wecken oder auf Produkte zu verlinken, die Du Dir unbedingt kaufen willst.

Weil dieser Pizzateig aber einfach, schnell, mit verbesserter Rezeptur, “wie damals” von Hand geknetet wird und ohne Geschmacksverstärker hergestellt wird, kann ich mir diesen ganzen Zinnober auch einfach sparen und direkt zum Rezept kommen. Weiterlesen “Mein Pizzateig und wie daraus die beste Pizza der Welt wird” »

CC 101-Spätzle

Krautfleckerl auf Schwäbisch mit frischen Spätzle

Krautfleckerl auf Schwäbisch mit frischen Spätzle

Wer Sauce liebt, der kommt um sie nicht herum: Spätzle. Und wer kochen lernen will, der sollte sich diese einfache, aber sehr leckere Beilage direkt auf seinen “Muss ich noch kochen”-Plan schreiben. Wie man sie herstellt und anschließend auch noch extrem lecker zubereitet, darüber sprechen Oliver und der andere Typ dann auch in dieser geschmackvollen Ausgabe des Culinaricast.

Macht das unbedingt zuhause nach.

Weiterlesen “CC 101-Spätzle” »

Jeder sollte einen Braten zubereiten können

Ganz ehrlich, jeder liebt Fleisch, jeder liebt einen anständigen Braten, saftig, würzig und kross. Gut, bis auf Veganer und Vegetarier, sei es drum. Damit ab sofort jeder einen anständigen Braten zubereiten kann, haben Oliver und ich dieses kleine Video gedreht. Weiterlesen “Jeder sollte einen Braten zubereiten können” »

Bolognese

Bolognese - italienisches Fleischragout aus Bologna

Bolognese – italienisches Fleischragout aus Bologna

Letzten Sonntag haben wir uns mit Freunden getroffen um den Nachmittag zusammen zu verbringen. Auslöser dafür war ein Bild von mir, Kartoffeln mit Bolognese. Da sie es satt hatten, Bolognese mit Tütenpulver zu kochen, wollten sie gerne das Rezept von mir haben. Tja, und so haben wir uns dann auch gleich zum kochen, klönen und essen verabredet. Ich will nur soviel sagen: es ist schon wirklich lange her, das ich an einem Tisch gesessen habe, an dem alle so dermaßen reingehauen und mit Genuss gegessen haben wie an diesem Sonntag. Herrlich.

Hier das Rezept für meine Bolognese, auch wenn ich sie an diesem Tag nicht so lange habe köcheln lassen, wie ich es gerne getan hätte. Weiterlesen “Bolognese” »

Folienkartoffeln – so gehts richtig

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Ich bin kein Fan dieses “Oh toll, ne olle, trockene Folienkartoffel, gekocht, in der Mikrowelle aufgewärmt und nur für die Optik in Alufolie gewickelt, mit Kräuterquark und nem Hauch Lachsstreifen für 8,50 Euro? Die nehm ich” Hypes. Okay, besser kann man seinen Wareneinsatz in der Küche nicht senken, aber kulinarisch ist das doch Schmonsens. Wenn ich aber selber welche mache, dann sieht das plötzlich ganz anders aus. Und das geht so: Weiterlesen “Folienkartoffeln – so gehts richtig” »

Rotkohl – ein Wintergemüse

Winterzeit ist in Deutschland Kohlzeit. Kohl liefert uns jede Menge Inhaltsstoffe, die wir in allen anderen Jahreszeiten aus anderen Gemüsen erhalten. Kohl besitzt jedoch wenig/kein Fett und wird meist zu deftigen Gerichten serviert, so daß wir in den kalten Tagen gerne auch mal etwas mehr Fett für die Zubereitung verwenden dürfen. Zumindest früher, damals, als die Arbeit härter und die Winter kälter waren. Heutzutage machen wir das hauptsächlich, weil wir den Geschmack lieben. Sicherlich geht Kohl auch mit wenig Fett, aber es schmeckt einfach besser, wenn ordentlich Schmalz dran kommt. Ganz klassisch ist hier der Rotkohl, zu dem meißt Gans oder Ente serviert wird, gesünder und abwechslungsreicher wird es aber mit Wild wie Reh, Hirsch oder Wildschwein.

Zutaten
  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 50 g Schmalz
  • 150 ml Rotwein
  •  Salz, Zucker, Essig
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  1. Den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und die äußeren Blätter entfernen und auf feine Streifen schneiden (mit dem Messer, einer Reibe oder der Küchenmaschiene)
  2. Den Rotkohl mit Essig, Salz und Zucker vermengen und durchkneten oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen (geht auch kürzer, wenn es eiliger ist)
  3. Die Zwiebeln pellen und auf Streifen schneiden
  4. Das Schmalz in einen Topf geben und darin die Zwiebeln farblos anschwitzen
  5. Den Rotkohl, den Wein, das Lebkuchengewürz und die Preiselbeeren hinzu geben
  6. Das ganze aufkochen lassen und die Hitze reduzieren, bis das ganze nur leicht simmert, den Rotkohl in etwa 40 Minuten mit Deckel weichköcheln lassen
  7. Zum Schluß die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und damit den Rotkohl leicht abbinden
  8. Den Rotkohl noch einmal mit Salz und Zucker abschmecken

Abwandlungen

Natürlich kann man anstatt frischem Rotkohl auch gefrorenen oder eingemachten Rotkohl aus dem Glas verarbeiten. Bereits geschnittener Rotkohl ist dem Rotkohl aus dem Glas allerdings deutlich vorzuziehen. Gefrorener Rotkohl wird wie oben beschrieben zubereitet, allerdings kann natürlich Punkt 1 übersprungen werden, eingemachter Rotkohl aus dem Glas fängt erst bei Punkt 5 an, benötigt in etwa nur 10 Minuten im Topf und verwendet lediglich 1/4 des Rotweins, welcher zuvor reduziert werden sollte.
Anstatt des Rotweins kann auch eine Mischung aus 1/2 Rotwein und 1/2 Orangen- oder Apfelsaft verwendet oder der Rotwein und die Gewürze durch Glühwein ersetzt werden. Auch liebt Rotkohl Frucht, so etwa Äpfel, Rosinen, Zwetschgen, oder aber auch Weintrauben, Preiselbeeren, Waldfrüchte, Kirschen und Birnen.
Wer den Rotkohl deftig mag, der gibt einfach gekochten, auf Streifen geschnittenen Bauchspeck mit zu den Zwiebeln dazu.
Wer Rotkohl als Salat zubereiten möchte, der kommt um frischen Rotkohl nicht drumrum. Für einen Salat müssen nur die ersten Beiden Schritte durchgeführt werden und zum Schluß etwas Öl, Rosinen und eine gute Prise Zimt hinzu.

 

Hier ein paar Ideen für Kombinationen
  • Apfelrotkohl mit Preiselbeeren zu Gänsebraten
  • Zimtrotkohl mit Orangensaft und Pflaumenmuß zu Entenbrust
  • Rotkohlsalat mit Birnen und gerösteten Walnüssen (zum Schluß drüberstreuen) zu geräucherter Entenbrust

Eintopf – warmes für die kalte Jahreszeit

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Herbstwetter ist Eintopfwetter. Warum? Nun, Eintopf ist lecker, er wärmt gut durch, schmeckt hervorragend und liefert dem Körper viel Flüssigkeit, gerade bei Erkältungen ist dies nicht zu unterschätzen. Und außerdem lässt er sich wunderbar mit Herbst- und Wintergemüse zubereiten.

Zutaten

  • 1kg Steckrübe
  • 1 kg Hokaido-Kürbis
  • 1kg Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 g Möhren
  • 600 g Mettenden
  • 300 g Bauchspeck, geräuchert
  • 1 Bund frische, krause Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen und würfeln
  2. Den Kürbis halbieren, entkernen (das geht wunderbar mit einem Esslöffel) und auf Würfel schneiden
  3. Die Möhren schälen, halbieren und auf Scheiben schneiden
  4. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf Würfel schneiden
  5. Die Mettenden auf Scheiben schneiden
  6. Das ganze geschnittene Gemüse, die Mettenden, das Lorbeerblat, das Salz, die Petersilienstengel und den Bauchspeck in einen Topf geben und mit so viel Wasser auffüllen, das es nicht ganz bedeckt ist (etwa 1cm sollte noch frei sein)
  7. Der Eintopf wird nun erhitzt bis er kocht, anschließend wird die Temperatur soweit heruntergestellt, so das sich das Wasser nur noch leicht bewegt. Wir kochen Eintopf, nicht Schmutzwäsche.
  8. Wasche die Petersilie kalt ab und entferne die Stängel. Diese gibst Du dann in den Eintopf
  9. Sobald die Kartoffelstücke weich gegart sind (in etwa 20 Minuten) ist der Eintopf fertig. Nun entfernst Du das Lorbeerblatt sowie die Petersilienstengel und schneidest vom Bauchspeck die Schwarte und den Knorpel ab. Anschließend schneide den Bauchspeck ihn auf feine Streifen und gib ihn wieder zum Eintopf dazu.
  10. Die Petersilie wird nun fein gehackt und erst direkt vor dem servieren in den Eintopf gegeben. So behält sie ihren frischen Geschmack.

 Abwandlungen 

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Dieser herbstliche Eintopf kann durch alles mögliche abgewandelt werden. So kannst Du etwa folgende Zutaten austauschen oder hinzufügen.
Petersilienwurzel, Pastinake, Knollensellerie, Staudensellerie, Weißkohl, Lauchzwiebeln, Rotkohl, Wirsing,  Lauch, Rosenkohl, Kohlwurst, grüne Bohnen, dicke Bohnen, Bregenwurst, Hackfleisch, Hackfleischbällchen,  Kassler, Suppenfleisch vom Rind. Auch lecker: gib 200 ml Sahne oder Frischkäse dazu und püriere  das ganze, so erhälst Du eine feine Cremesuppe. Das Rezept funktioniert überraschend gut auch komplett ohne Fleisch, idealer Weise ergänzt Du etwas Sellerie.

Hier einmal ein paar Kombinationen:

  • Wirsingeintopf: Wirsing, Rosenkohl, Kartoffeln und Hackfleischbällchen
  • Wurzelgemüseeintopf: Pastinake, Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln und Bregenwurst
  • Bohnentopf: grüne Bohnen, dicke Bohnen, Kartoffeln, Möhren und Rindfleisch (herrlich mit etwas Knoblauch)
  • Kartoffelsuppe: Knollensellerie, Möhren, Lauch, Bauchspeck, Kartoffeln und viel frische Petersilie, anschließend püriert