Mein Pizzateig und wie daraus die beste Pizza der Welt wird

Dieses Bild einer selbst zubereiteten Pizza soll Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und suggerieren, das Du sofort mindestens genauso geil kochen kannst, wie der Author dieses Rezeptes

Dieses Bild einer selbst zubereiteten Pizza soll Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und suggerieren, das Du sofort mindestens genauso geil kochen kannst, wie der Autor dieses Rezeptes.

Hier steht normalerweise ein Einleitungstext, der Dich dazu bewegen soll, das folgende Rezept unbedingt auszuprobieren, damit Du Deinen Freunden und jedem, den Du kennst, von dieser genialen Webseite erzählst, auf der es so fantastische Rezepte gibt. Dabei bin ich mir auch nicht zu fein, emotional berührende Begebenheiten zu erzählen, Kindheitserinnerungen zu wecken oder auf Produkte zu verlinken, die Du Dir unbedingt kaufen willst.

Weil dieser Pizzateig aber einfach, schnell, mit verbesserter Rezeptur, „wie damals“ von Hand geknetet wird und ohne Geschmacksverstärker hergestellt wird, kann ich mir diesen ganzen Zinnober auch einfach sparen und direkt zum Rezept kommen. Weiterlesen “Mein Pizzateig und wie daraus die beste Pizza der Welt wird” »

CC 101-Spätzle

Krautfleckerl auf Schwäbisch mit frischen Spätzle

Krautfleckerl auf Schwäbisch mit frischen Spätzle

Wer Sauce liebt, der kommt um sie nicht herum: Spätzle. Und wer kochen lernen will, der sollte sich diese einfache, aber sehr leckere Beilage direkt auf seinen „Muss ich noch kochen“-Plan schreiben. Wie man sie herstellt und anschließend auch noch extrem lecker zubereitet, darüber sprechen Oliver und der andere Typ dann auch in dieser geschmackvollen Ausgabe des Culinaricast.

Macht das unbedingt zuhause nach.

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Jeder sollte einen Braten zubereiten können

Ganz ehrlich, jeder liebt Fleisch, jeder liebt einen anständigen Braten, saftig, würzig und kross. Gut, bis auf Veganer und Vegetarier, sei es drum. Damit ab sofort jeder einen anständigen Braten zubereiten kann, haben Oliver und ich dieses kleine Video gedreht. Weiterlesen “Jeder sollte einen Braten zubereiten können” »

Bolognese

Bolognese - italienisches Fleischragout aus Bologna

Bolognese – italienisches Fleischragout aus Bologna

Letzten Sonntag haben wir uns mit Freunden getroffen um den Nachmittag zusammen zu verbringen. Auslöser dafür war ein Bild von mir, Kartoffeln mit Bolognese. Da sie es satt hatten, Bolognese mit Tütenpulver zu kochen, wollten sie gerne das Rezept von mir haben. Tja, und so haben wir uns dann auch gleich zum kochen, klönen und essen verabredet. Ich will nur soviel sagen: es ist schon wirklich lange her, das ich an einem Tisch gesessen habe, an dem alle so dermaßen reingehauen und mit Genuss gegessen haben wie an diesem Sonntag. Herrlich.

Hier das Rezept für meine Bolognese, auch wenn ich sie an diesem Tag nicht so lange habe köcheln lassen, wie ich es gerne getan hätte. Weiterlesen “Bolognese” »

Folienkartoffeln – so gehts richtig

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Ich bin kein Fan dieses „Oh toll, ne olle, trockene Folienkartoffel, gekocht, in der Mikrowelle aufgewärmt und nur für die Optik in Alufolie gewickelt, mit Kräuterquark und nem Hauch Lachsstreifen für 8,50 Euro? Die nehm ich“ Hypes. Okay, besser kann man seinen Wareneinsatz in der Küche nicht senken, aber kulinarisch ist das doch Schmonsens. Wenn ich aber selber welche mache, dann sieht das plötzlich ganz anders aus. Und das geht so: Weiterlesen “Folienkartoffeln – so gehts richtig” »

CC 080-Rouladen

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Spitzkohl zubereiten, ganz einfach

Spitzkohl ist viel zarter und feiner als Weißkohl, und so kann man ihn auf eine sehr simple Art und Weise perfekt zubereiten. Wie, das zeigt Dir das Video.

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Rotkohl – ein Wintergemüse

Winterzeit ist in Deutschland Kohlzeit. Kohl liefert uns jede Menge Inhaltsstoffe, die wir in allen anderen Jahreszeiten aus anderen Gemüsen erhalten. Kohl besitzt jedoch wenig/kein Fett und wird meist zu deftigen Gerichten serviert, so daß wir in den kalten Tagen gerne auch mal etwas mehr Fett für die Zubereitung verwenden dürfen. Zumindest früher, damals, als die Arbeit härter und die Winter kälter waren. Heutzutage machen wir das hauptsächlich, weil wir den Geschmack lieben. Sicherlich geht Kohl auch mit wenig Fett, aber es schmeckt einfach besser, wenn ordentlich Schmalz dran kommt. Ganz klassisch ist hier der Rotkohl, zu dem meißt Gans oder Ente serviert wird, gesünder und abwechslungsreicher wird es aber mit Wild wie Reh, Hirsch oder Wildschwein.

Zutaten
  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 50 g Schmalz
  • 150 ml Rotwein
  •  Salz, Zucker, Essig
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  1. Den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und die äußeren Blätter entfernen und auf feine Streifen schneiden (mit dem Messer, einer Reibe oder der Küchenmaschiene)
  2. Den Rotkohl mit Essig, Salz und Zucker vermengen und durchkneten oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen (geht auch kürzer, wenn es eiliger ist)
  3. Die Zwiebeln pellen und auf Streifen schneiden
  4. Das Schmalz in einen Topf geben und darin die Zwiebeln farblos anschwitzen
  5. Den Rotkohl, den Wein, das Lebkuchengewürz und die Preiselbeeren hinzu geben
  6. Das ganze aufkochen lassen und die Hitze reduzieren, bis das ganze nur leicht simmert, den Rotkohl in etwa 40 Minuten mit Deckel weichköcheln lassen
  7. Zum Schluß die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und damit den Rotkohl leicht abbinden
  8. Den Rotkohl noch einmal mit Salz und Zucker abschmecken

Abwandlungen

Natürlich kann man anstatt frischem Rotkohl auch gefrorenen oder eingemachten Rotkohl aus dem Glas verarbeiten. Bereits geschnittener Rotkohl ist dem Rotkohl aus dem Glas allerdings deutlich vorzuziehen. Gefrorener Rotkohl wird wie oben beschrieben zubereitet, allerdings kann natürlich Punkt 1 übersprungen werden, eingemachter Rotkohl aus dem Glas fängt erst bei Punkt 5 an, benötigt in etwa nur 10 Minuten im Topf und verwendet lediglich 1/4 des Rotweins, welcher zuvor reduziert werden sollte.
Anstatt des Rotweins kann auch eine Mischung aus 1/2 Rotwein und 1/2 Orangen- oder Apfelsaft verwendet oder der Rotwein und die Gewürze durch Glühwein ersetzt werden. Auch liebt Rotkohl Frucht, so etwa Äpfel, Rosinen, Zwetschgen, oder aber auch Weintrauben, Preiselbeeren, Waldfrüchte, Kirschen und Birnen.
Wer den Rotkohl deftig mag, der gibt einfach gekochten, auf Streifen geschnittenen Bauchspeck mit zu den Zwiebeln dazu.
Wer Rotkohl als Salat zubereiten möchte, der kommt um frischen Rotkohl nicht drumrum. Für einen Salat müssen nur die ersten Beiden Schritte durchgeführt werden und zum Schluß etwas Öl, Rosinen und eine gute Prise Zimt hinzu.

 

Hier ein paar Ideen für Kombinationen
  • Apfelrotkohl mit Preiselbeeren zu Gänsebraten
  • Zimtrotkohl mit Orangensaft und Pflaumenmuß zu Entenbrust
  • Rotkohlsalat mit Birnen und gerösteten Walnüssen (zum Schluß drüberstreuen) zu geräucherter Entenbrust

Eintopf – warmes für die kalte Jahreszeit

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Frischer, herbstlicher Eintopf mit Steckrübe und Kürbis

Herbstwetter ist Eintopfwetter. Warum? Nun, Eintopf ist lecker, er wärmt gut durch, schmeckt hervorragend und liefert dem Körper viel Flüssigkeit, gerade bei Erkältungen ist dies nicht zu unterschätzen. Und außerdem lässt er sich wunderbar mit Herbst- und Wintergemüse zubereiten.

Zutaten

  • 1kg Steckrübe
  • 1 kg Hokaido-Kürbis
  • 1kg Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 g Möhren
  • 600 g Mettenden
  • 300 g Bauchspeck, geräuchert
  • 1 Bund frische, krause Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen und würfeln
  2. Den Kürbis halbieren, entkernen (das geht wunderbar mit einem Esslöffel) und auf Würfel schneiden
  3. Die Möhren schälen, halbieren und auf Scheiben schneiden
  4. Die Kartoffeln waschen, schälen und auf Würfel schneiden
  5. Die Mettenden auf Scheiben schneiden
  6. Das ganze geschnittene Gemüse, die Mettenden, das Lorbeerblat, das Salz, die Petersilienstengel und den Bauchspeck in einen Topf geben und mit so viel Wasser auffüllen, das es nicht ganz bedeckt ist (etwa 1cm sollte noch frei sein)
  7. Der Eintopf wird nun erhitzt bis er kocht, anschließend wird die Temperatur soweit heruntergestellt, so das sich das Wasser nur noch leicht bewegt. Wir kochen Eintopf, nicht Schmutzwäsche.
  8. Wasche die Petersilie kalt ab und entferne die Stängel. Diese gibst Du dann in den Eintopf
  9. Sobald die Kartoffelstücke weich gegart sind (in etwa 20 Minuten) ist der Eintopf fertig. Nun entfernst Du das Lorbeerblatt sowie die Petersilienstengel und schneidest vom Bauchspeck die Schwarte und den Knorpel ab. Anschließend schneide den Bauchspeck ihn auf feine Streifen und gib ihn wieder zum Eintopf dazu.
  10. Die Petersilie wird nun fein gehackt und erst direkt vor dem servieren in den Eintopf gegeben. So behält sie ihren frischen Geschmack.

 Abwandlungen 

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Mit Frischkäse oder Sahne verfeinert und püriert wird das ganze zu einer herrlichen Cremesuppe

Dieser herbstliche Eintopf kann durch alles mögliche abgewandelt werden. So kannst Du etwa folgende Zutaten austauschen oder hinzufügen.
Petersilienwurzel, Pastinake, Knollensellerie, Staudensellerie, Weißkohl, Lauchzwiebeln, Rotkohl, Wirsing,  Lauch, Rosenkohl, Kohlwurst, grüne Bohnen, dicke Bohnen, Bregenwurst, Hackfleisch, Hackfleischbällchen,  Kassler, Suppenfleisch vom Rind. Auch lecker: gib 200 ml Sahne oder Frischkäse dazu und püriere  das ganze, so erhälst Du eine feine Cremesuppe. Das Rezept funktioniert überraschend gut auch komplett ohne Fleisch, idealer Weise ergänzt Du etwas Sellerie.

Hier einmal ein paar Kombinationen:

  • Wirsingeintopf: Wirsing, Rosenkohl, Kartoffeln und Hackfleischbällchen
  • Wurzelgemüseeintopf: Pastinake, Petersilienwurzel, Möhren, Kartoffeln und Bregenwurst
  • Bohnentopf: grüne Bohnen, dicke Bohnen, Kartoffeln, Möhren und Rindfleisch (herrlich mit etwas Knoblauch)
  • Kartoffelsuppe: Knollensellerie, Möhren, Lauch, Bauchspeck, Kartoffeln und viel frische Petersilie, anschließend püriert

Slavinken – eine Spezialität der niederländischen Küche

Slavinken auf Sauerkraut mit Stampfkartoffeln

Slavinken auf Sauerkraut mit Stampfkartoffeln

Das erste und letzte mal, das ich dieses Gericht gegessen habe, war vor etwa 20 Jahren bei meiner Patentante. Seid dem habe ich es nicht mehr vergessen, zumindest nicht dauerhaft. Sie hat es damals zwar etwas anders zubereitet, als ich das Heute mache, doch war dies Erlebnis so nachhaltig, das ich vor kurzem mit Ihr wieder über dieses Essen gesprochen habe. Und endlich, nach 20 Jahren, komme ich wieder in den Genuss. Und weil ich so ein dufter Typ bin, lasse ich Dich jetzt nicht auch 20 Jahre warten, sondern gebe Dir hier gleich mein Rezept für Slavinken. Ob Du Dich in ein paar Jahren noch daran erinnern kannst? Wär ja mal interessant.

Das Rezept reicht für etwa 10 Slavinken, pro Person sollte man 3 Stück rechnen.

 Zutaten

  • 500 g Hackfleisch, halb Schwein, halb Rind
  • 10 Scheiben Frühstücksspeck (Bacon)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Senf (mittelscharf)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 TL frischer Majoran
  • 1 TL Salz
  • reichlich frischen Pfeffer
  • 1 Ei
  • 1 EL Öl zum braten

Zubereitung

  1. Die Zwiebel pellen und fein würfeln
  2. Die Petersilie waschen und fein hacken
  3. Den Majoran vom Stil zupfen
  4. Alle Zutaten bis auf Öl und Bacon miteinander vermengen
  5. Sollte die Masse zu weich und bröselig sein etwas Paniermehl dazu geben, keinesfalls eingeweichtes Brötchen oder Brot
  6. Aus der Fleischmasse werden nun 10 Röllchen geformt und diese jeweils mit einer Scheibe Bacon umwickelt
  7. Die Slavinken nun bei mittlerer Hitze in dem Öl von allen Seiten anbraten, bis sie gar sind (weiteres siehe unten)

Die Slavinken passen sehr gut zu Kohl und Kartoffeln, so etwa zu Rotkohl und Wirsing. Die beste Kombination ist aber mit Sauerkraut. Hierfür wird das Sauerkraut mit Senf, Salz, Zucker, etwas Weißwein und einem Lorbeerblatt vermengt und in eine Auflaufform gegeben. Obendrauf legt man nun die Slavinken und schiebt das ganze bei etwa 180 Grad in den Ofen, bis sie gar und außen knusprig braun geworden sind. Alternativ kann der Bacon aber auch durch Bauchfleisch oder Nacken ersetzt werden, welcher mit Senf eingerieben und leicht gesalzen dann zu einer Roulade aufgerollt wird (mit der Hackfleischmasse als Füllung). Für dieses Variation empfehle ich ausdrücklich die Zubereitung im Ofen mit Sauerkraut.