Veganes Mett

Ich verstehe Veganer nicht. Da entscheiden sie sich dazu auf alles tierische zu verzichten, und dann wird veganes Mett zubereitet. Aber ich urteile nicht, das muss jeder für sich. Worüber ich aber urteilen können wollte war veganes Mett, also hab ich mir die Tage mal was davon gemacht. Simpel, schnell und unheimlich dicht dran am Original, ich war echt baff. Wer sich selbst versuchen will, hier das Rezept.

Zutaten

  • 4 Reiswaffeln (etwa 40 g)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel, ganz fein gewürfelt

Zubereitung

  1. Die Reiswaffeln für etwa 5 Sekunden in lauwarmem Wasser einlegen, ausdrücken und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  2. Das ganze für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank geben

Das wars. Natürlich kann man auch hier an den Gewürzen rumschrauben, ich steh total auf Kreuzkümmel und Mayoran bei sowas, das bleibt aber jedem selbst überlassen. Die Grundmasse hat einen überraschenden Mettgeschmack und kann nun wunderbar mit frischen Brötchen und Gewürzgurken serviert werden. Zwiebelringe nicht vergessen!

Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse

Die perfekte Kombination - Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse serviert mit Chillisalz

Die perfekte Kombination – Hackfleisch-Kartoffelsuppe mit Spinat und Frischkäse serviert mit Chillisalz

Eine wahnsinnig einfache, schnelle und kostengünstige Suppe, die geschätzt 1 Millionen Abwandlungen erlaubt.

Zutaten

  • 1,5 kg Kartoffeln (idealerweise vorwiegen festkochend)
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 500 g Blattspinat, tiefgefroren
  • 200 g Frischkäse
  • Salz
  • Wasser
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln schälen, waschen, grob würfeln und gut mit Wasser bedeckt wie Salzkartoffeln kochen, bis sie fast ganz gar sind (etwa 20 Minuten)
  2. Hackfleisch und Spinat hinzugeben und weitergaren, bis das Hackfleisch und die Kartoffeln gar sind (etwa 5 Minuten)
  3. Die Suppe grob stampfen, den Frischkäse dazugeben und durchrühren
Servierd wird das ganze am besten mit Chillisalz zum selber nachwürzen.
Wer mag schmeckt das ganze mit etwas Kreuzkümmel und Muskat ab. Außerdem kann das Gericht mit Chilli, gehackten Oliven, getrockneten, eingelegten Tomaten, Ziegenfrischkäse, Feta, Lammhackfleisch und Knoblauch variiert werden. Oder Joghurt, Creme Fraiche, Fischfiletwürfeln (kommen nach fertigstellung der Suppe für 5 Minuten in den Topf, mit Deckel, aber ohne Kochen) usw. Wie wäre es mit einem Teelöffel Tomatenmark?

Wraps-schnell, lecker, vielfältig und unter Umständen auch Gesund

Zutaten

  • Wraps
  • Frischkäse
  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Jaromakohl, Zucchini
  • Geflügelaufschnitt

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, putzen und schneiden
  2. Die Wraps in einer beschichteten Pfanne ohne Öl erwärmen, bis sie weich sind.
  3. Den Wrap sofort mit 1 TL Frischkäse bestreichen, jedoch das untere drittel frei lassen.
  4. Jetzt 1 Scheibe Geflügelaufschnitt drauflegen, anschließend das geschnittene Gemüse
  5. Das untere drittel des Wraps nach oben klappen, dann die Seiten jeweils einmal Einschlagen (Video)
  6. Fertig ist das ganze. Schnell essen.

Wraps sind eine schnelle Mahlzeit, ideal für den Hunger zwischendurch, für Unterwegs oder überall dort, wo ein Butterbrot auch gut passen würde. Das tolle daran ist, das sie sich auf so viel unterschiedliche Arten belegen lassen. Hier einmal ein kleiner Überblick:

  • gebratenes Lammfilet, Pesto und Oliven
  • Panierte Hähnchenbrust mit Blattsalaten und Frischkäse
  • Fischstäbchen, Gurke und Remoulade
  • Serranoschinken, frische Tomaten, Lauchzwiebelringe und Aioli
  • ganz vegetarisch, einfach mit geschmortem oder frischem Gemüse und Hüttenkäse
  • zum Frühstück mit Rührei und Bacon
  • kleingeschnittenem, gegrilltem Fleisch und angemachtem Salat
  • Räucherfisch, Blattsalate und ein wenig Passe pierre
  • dick gekochtes Chili con carne

Eigentlich ist alles denkbar. Wunderbar geeignet sind Wraps für Kindergeburtstage. Die Zutaten können im Vorfeld geschnitten und vorbereitet werden, die Kinder belegen sich ihre Wraps selber. Und zur Resteverwertung, gerade eines kalten Büffets, sind sie ebenso zu gebrauchen.

Was bedeutet der Begriff Parieren in der Küchenfachsprache?


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Beim parieren wird Fleisch von Häuten, Sehnen und unerwünschtem Fett befreit. Diese Abfälle werden Parüren genannt und bilden oft die Basis für Saucen. Ebenso wird aus Parüren Hackfleisch hergestellt. Allerdings sollte man dazu nicht ausschließlich Parüren verwenden, da ansonsten der Fleischanteil sehr gering sein kann.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=xSkhGbZvkAk]
Hier hab ich ein Video der Küchengötter dazu gefunden, welches das Beschriebene gut veranschaulicht.

Chilli con Carne

 

Chilli con Carne mit Wedges

Chilli con Carne mit Wedges

Zutaten

  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 250 g Champignons, frisch
  • 2 große Möhren
  • 400 g Kidneybohnen in Dosen (240 g Abtropfgewicht)
  • Mais aus der Dose (etwa die gleiche Menge wie die Kidneybohnen)
  • 1 EL Tomatenmark
  • passierte Tomaten
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL rote Currypaste oder frische Chillis nach Geschmack
  • Salz, Zucker

Zubereitung

  1. Den Mais sowie die Kidneybohnen aus der Dose zu befreien und in einen Durchschlag geben um sie dann mit kaltem Wasser abzuspülen ist sicherlich nicht die schlechteste Idee.
  2. Die Möhren wollen sich auch gerne schälen lassen, damit sie anschließend geraspelt, auf Stifte oder Scheiben geschnitten werden können.
  3. Die Champignons werden von Erde befreit und gevierteilt. Im Mittelalter eine besonders unangenehme Methode sich unliebsamer Personen zu entledigen, unsere Pilze mögen das aber.
  4. Solltest Du frische Chillischoten benutzen und auf total scharf stehen, schneid die Dinger einfach in Ringe. Bist Du eher ein normaler Scharfesser, schneide die Schoten der länge nach durch, kratz mit dem Messer die Samen heraus und schneide dann kleine Streifen.
  5. Das Hackfleisch bevorzugt einen sehr heißen, großen Topf, dessen großer Boden in den Genuss von 1 EL Olivenöl gekommen ist. Also, rein damit, aber der Topf sollte wirklich schön heiß sein.
  6. Jetzt braten wir das Hackfleisch schön krümelig an, und ja, es sollte eine schöne braune Farbe bekommen. Also nicht all zu oft umrühren.
  7. Anschließend freut sich sowohl das Tomatenmark als auch die Möhren auf den Topf, also rein damit.
  8. Jetzt lassen wir die drei da mal so für 5 Minuten ihren Spaß haben, schmeißen den Löffelwhirlpool an und rühren ab und zu um.
  9. Nun wird es aber Zeit für den ganzen anderen Rest, der will bei der Party ja auch mitmachen, also ab dafür.
  10. Das ganze so in etwa 15 Minuten köcheln lassen. Perfekt wirds wenn die Soße allein durchs kochen andickt, ansonsten nimm einfach etwas Soßenbinder oder Speisestärke, die Du mit kalten Wasser in einer Tasse verrührt hast und gibsts das ganze unter rühren in das kochende Chilli und rührst brav und artig um, sonst klumpts.
  11. Mit Salz und Zucker abschmecken, fertig.

Wunderbar schmeckt das ganze mit Countryfries oder Reis, Baguette oder aber Gnoccis, die Du auch mit in das Chilli geben kannst, sobald die passierten Tomaten hinzugegeben werden (Schritt 9)

In mein letztes Chilli habe ich auch noch Wirsing mit reingeschnitten, dann hat man auch noch was knackiges zum kauen drinne, Paprika ist auch genial. Kichererbsen sowie dicke weiße Bohnen passen auch, Du kannst Dich hier also total austoben und Dein eigenes Chilli entwerfen. Ich sag nur Oliven…

Frikadellen

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Hier die Podcastfolge zum Rezept

Die Frikadellen werden in der Pfanne angebraten...

Die Frikadellen werden in der Pfanne angebraten...

und dann im Ofen fertig gegart.

und dann im Ofen fertig gegart.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Gehacktes (Halb Rind/ halb Schwein)
  • 1 altes, trockenes Brötchen
  • 1/2 Gemüsezwiebel oder 2 kleine Zwiebeln
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz, Pfeffer, Mayoran
  • 1 bis 2 Eier
  • etwas Öl zum braten

Zubereitung

  1. Die Zwiebel wird geputzt und in Streifen geschnitten, das alte Brötchen wird in Wasser eingeweicht
  2. Nun brätst Du die Zwiebeln in etwas Öl an, so dass sie eine schöne braune Farbe bekommen aber nicht schwarz werden. Dadurch würden sie bitter schmecken.
  3. Schlage die Eier auf und gib sie in eine Schüssel, die groß genug ist, um alle Zutaten aufzunehmen, gib den Senf und die etwas abgekühlten Zwiebeln dazu.
  4. Das ganze pürierst Du mit einem Pürierstab. Dadurch erhalten die Frikadellen eine feinere Konsistenz und eignen sich wunderbar dazu, in Soße wieder erhitzt zu werden, wobei sie wunderbar von der Soße durchzogen werden. Diese Vorgehensweise verhindert auch, dass die Zwiebeln während des Frikadellenbratens schwarz werden, was sehr leicht geschieht, gibt man rohe Zwiebelwürfel in die Masse.
  5. Anschließend kommen Hackfleisch, ausgedrücktes Brötchen, Majoran, Salz und Pfeffer hinzu.
  6. Jetzt wird erst einmal die ganze Masse richtig durchgeknetet. Dadurch werden die Brötchen zerteilt und das Salz kann die Flüssigkeit in den Frikadellen binden.
  7. Nimm einen kleinen Teil der Masse und brate ihn. Hierdurch kannst Du die Konsistenz und den Geschmack überprüfen, ohne rohes Hackfleisch und rohes Ei essen zu müssen.
  8. Ist die Masse zu weich oder zerfällt sie zu sehr in der Pfanne kannst Du entweder Paniermehl oder noch ein Ei hinzugeben.
  9. Bereite Dir eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser für Deine Finger vor. Mit nassen Fingern lassen sich geschmeidigere Frikadellen formen, da die Masse nicht so gut an Deinen Händen kleben bleibt.
  10. Forme nun durch rollen etwa 80g schwere Kugeln. Damit die Frikadellen in etwa gleich schwer sind, kannst Du das Hackfleisch mit einem Eisportionierer portionieren. Zwei Kugeln ergeben dabei eine Frikadelle.
  11. In einer Pfanne mit etwas Öl werden nun die Frikadellen von allen Seiten angebraten und anschließend im Ofen bei 180 Grad Umluft in etwa 15 Minuten (je nach Durchmesser) fertig gegart.

Abwandlungen

Das Rezept kann mit vielen weiteren Zutaten abgewandelt werden. Dazu kann man Beispielsweise  50g herzhaften Käse (Emmentaler, Parmesan, etc), Kreuzkümmel, Ketchup, Knoblauch oder Thymian in die Frikadellenmasse geben. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die gleiche Masse kann auch zum Füllen genutzt werden, so etwa für Kohlrouladen oder gefüllte Paprika.

Wunderbar zu Frikadellen passen Kartoffelsalat, Stampfkartoffeln, Bratkartoffeln, Rahmwirsing, Schmorzwiebeln, Rotkohl usw.