Bologbüse

Die Kleine Kochschule

Die Kleine Kochschule

Alles wird aus Hack gemacht, auch dieser Podcast. Nachdem wir Euch nicht länger auf die Folter spannen wollen, gibt es nun endlich die, äh, Entschuldigung, „Können wir hier mal Hall haben?“ DIE Bolognesesendung!!! Hahahahahahah!!!!

Natürlich mit Holger Klein und mir. UND Hack.

Hier geht es zur Sendung. Und hier zu meinem kleinen Gabentisch, auf den ich mir gerne etwas legen lasse.

Das Bologneserezept findest Du hier.

CC 100-Supergeile Party, Wraps, Whisky und Popcorn

Wraps sind die beste Art, Kindern Gemüse und Salat schmackhaft zu machen

Wraps sind die beste Art, Kindern Gemüse und Salat schmackhaft zu machen

Wer hätte das denn kommen sehen sollen? Folge Einhundert. Wust ja keiner, das nach der neunundneunzig wirklich die hundert kommt. Und da uns dieses Ereignis so unvorbereitet getroffen hat wie Euch, haben wir und spontan dazu entschieden, eine dicke, fette Party mit Euch zu feiern. Und da jedes weitere Wort nur unnötiges geschwobel wäre, kürzen wir das ganze hier ab und sagen: Kommt rein, Kopfhörer auf, Party on!!! Weiterlesen “CC 100-Supergeile Party, Wraps, Whisky und Popcorn” »

Cronuburza – Cronut Evolution

Zum Teil Croissant, Donut, Hamburger aber auch ein Teil Pizza

Zum Teil Croissant, Donut, Hamburger aber auch ein Teil Pizza- der Cronuburza

Am Anfang war der Donut. Ich persönlich glaube, das da irgend einem ungeschickten Lehrling mal n Bagel in die Fritteuse gefallen ist, und, damit es keiner merkt, hat er Zuckerguss drüber gemacht. Irgendwie kam dann noch die Füllung mit rein, aber Dinge füllen ist ja nicht neu. Dann kam jemand auf die Idee „Hey, was doofe Lehrlinge können, das kann ich auch!“ und warf ein Croissant in das heiße Fettbad. Das lässt sich natürlich nicht gut verkaufen, Slogans wie „Finaly together – grease and puff-pastry“ und „deep-throat the deep-fried“ konnten das Geschäft nicht beleben, da musste was originelleres her. Also wurde aus dem Croissant ein Donut, der wiederum wurde aus Blätterteig gemacht, und schlussendlich, beim dem Versuch, diese kulinarische Missgeburt in den Abfalleimer zu werfen, landete der Frankenstein der Partisserie dann noch im Ranzefett des Pommesgrabes.

Damit ist dieser Schwachsinn aber noch längst nicht abgeschlossen, denn bekloppter geht es immer. Wenn aus Croissant und Donut ein Cronut werden kann, dann ist das Ende der Straße noch in weiter Ferne, der Weg ist aber schon mal aufgezeigt.
Das ganze gipfelte dann dadrin, das der Foodblog und Podcast „Culinaricast“ den Cronuburza erschuf, einen Donut aus Blätterteig, frittiert, gefüllt mit rauchig-süßer BBQ-Sauce, belegt mit bestem Rinderhackfleisch und krossem Bacon, überzogen mit Tomatensauce und überbacken mit Mozarella. Croissant – Donut – Pizza – Hamburger. Da kann selbst Dr.Oetker nicht mithalten.

So, und jetzt kümmern wir uns wieder um ordentliches Essen, ja?

Bolognese

Bolognese - italienisches Fleischragout aus Bologna

Bolognese – italienisches Fleischragout aus Bologna

Letzten Sonntag haben wir uns mit Freunden getroffen um den Nachmittag zusammen zu verbringen. Auslöser dafür war ein Bild von mir, Kartoffeln mit Bolognese. Da sie es satt hatten, Bolognese mit Tütenpulver zu kochen, wollten sie gerne das Rezept von mir haben. Tja, und so haben wir uns dann auch gleich zum kochen, klönen und essen verabredet. Ich will nur soviel sagen: es ist schon wirklich lange her, das ich an einem Tisch gesessen habe, an dem alle so dermaßen reingehauen und mit Genuss gegessen haben wie an diesem Sonntag. Herrlich.

Hier das Rezept für meine Bolognese, auch wenn ich sie an diesem Tag nicht so lange habe köcheln lassen, wie ich es gerne getan hätte. Weiterlesen “Bolognese” »

Fruchtig, würzige BBQ-Sauce

BBQ-Sauce

Fruchtig, würzige BBQ-Sauce von Sven (Foto vom Küchenjungen)

Meine BBQ-Sauce für Hamburger. Leider fehlt ihr das Raucharoma, dafür besteht sie aber auch nicht aus künstlichen Geschmacksstoffen und ist ziemlich easy in der Herstellung. Wer auf Rauch nicht verzichten kann, der räuchert sich ein paar getrocknete Tomaten und gibt diese hinzu, oder verwendet etwa 3 EL Hoisin-Sauce aus dem Asia-Shop.

Zutaten

  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 Zwiebeln oder 1 Gemüsezwiebel
  • 500 ml Malzbier
  • 2 rote Paprika
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Chillischote
  • 2 Msp. Kreuzkümmel
  • Salz
  • 1 TL Thymianblätter
  • 2 EL Steakpfeffer oder 1 EL grob geschroteter schwarzer Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln pellen und auf Streifen schneiden.
  2. Die Paprika putzen und auf Streifen schneiden
  3. Mit etwas Öl in einem Topf die Zwiebeln und die Paprika anschwitzen, dabei den braunen Zucker dazu geben
  4. Die Chilli auf feine Streifen schneiden und dazu geben (wer es nicht so scharf mag, entfernt vorher die Kerne)
  5. Mit dem Malzbier ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist
  6. Die Pizzatomaten und die Thymianblätter dazu geben und das ganze für etwa 30 Minuten köcheln lassen
  7. Das Öl, den Honig, den Pfeffer und den Kreuzkümmel hinzu geben und alles fein pürieren.
  8. Zum Schluss mit Salz und dem Essig abschmecken

Die Sauce passt sehr gut zu gegrilltem Fleisch wie Nackensteaks, Geflügel und Rindersteaks. Unschlagbar ist sie jedoch für Hamburger. Die Sauce kann sehr gut eingefroren werden und schmeckt am besten, wenn man sie zwei Tage lang im Kühlschrank in einem Einmachglas ziehen lässt.

CC 077-Hamburger

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Angrillen

Angrillen im Januar - und das mit einer unheimlich tollen Crew ( CC-BY Oliver Hallmann)

Angrillen im Januar – und das mit einer unheimlich tollen Crew ( CC-BY Oliver Hallmann)

Gestern haben Martin (@latenightblock), Christian (@küchenjunge), Oliver (@ollyyh) und ich schon mal für Euch alle angegrillt. Damit wir keinen Stress hatten, gabs als kleinen Snack vorweg erst mal Spareribs, aus dem Ofen und aus dem Wok. Anschließend haben wir dann frische Hamburger aus der Fetten Kuh in Köln auf die heiße Glut geschmissen, während 2 gigantische dry aged beef Porterhouse-Steaks nach extrem heißem angrillen gemütlich im Ofen bei 90 Grad auf eine Kerntemperatur von 54 Grad warteten. Dazu gabs reichlich Dips, Olivers Aioli, Martin´s smoked tomato-beer BBQ essence, Christians Terror sauce und mein honey-malt tomato relish Püree. Damit wir aber nicht nur Fleisch essen mussten hab ich noch ein Kräuterbrot aus Hefeteig gemacht, das, wie ich erfahren musste, wohl ursprünglich von Tupperware erfunden oder zumindest damals promotet wurde.

Lange Rede, leckerer Sinn, hier gibts die Fotos, ein Audiopodcast kommt die Tage, wegen des Wetters und meiner generellen Verpeilung leider nicht live beim grillen aufgenommen. Das holen wir dann aber noch nach. In Köln. Die Saucenrezepte reichen wir dann mit der Audiofolge nach, jetzt müssen wir erst mal alle einen Verdauungspäuschen machen.

Slavinken – eine Spezialität der niederländischen Küche

Slavinken auf Sauerkraut mit Stampfkartoffeln

Slavinken auf Sauerkraut mit Stampfkartoffeln

Das erste und letzte mal, das ich dieses Gericht gegessen habe, war vor etwa 20 Jahren bei meiner Patentante. Seid dem habe ich es nicht mehr vergessen, zumindest nicht dauerhaft. Sie hat es damals zwar etwas anders zubereitet, als ich das Heute mache, doch war dies Erlebnis so nachhaltig, das ich vor kurzem mit Ihr wieder über dieses Essen gesprochen habe. Und endlich, nach 20 Jahren, komme ich wieder in den Genuss. Und weil ich so ein dufter Typ bin, lasse ich Dich jetzt nicht auch 20 Jahre warten, sondern gebe Dir hier gleich mein Rezept für Slavinken. Ob Du Dich in ein paar Jahren noch daran erinnern kannst? Wär ja mal interessant.

Das Rezept reicht für etwa 10 Slavinken, pro Person sollte man 3 Stück rechnen.

 Zutaten

  • 500 g Hackfleisch, halb Schwein, halb Rind
  • 10 Scheiben Frühstücksspeck (Bacon)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Senf (mittelscharf)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 TL frischer Majoran
  • 1 TL Salz
  • reichlich frischen Pfeffer
  • 1 Ei
  • 1 EL Öl zum braten

Zubereitung

  1. Die Zwiebel pellen und fein würfeln
  2. Die Petersilie waschen und fein hacken
  3. Den Majoran vom Stil zupfen
  4. Alle Zutaten bis auf Öl und Bacon miteinander vermengen
  5. Sollte die Masse zu weich und bröselig sein etwas Paniermehl dazu geben, keinesfalls eingeweichtes Brötchen oder Brot
  6. Aus der Fleischmasse werden nun 10 Röllchen geformt und diese jeweils mit einer Scheibe Bacon umwickelt
  7. Die Slavinken nun bei mittlerer Hitze in dem Öl von allen Seiten anbraten, bis sie gar sind (weiteres siehe unten)

Die Slavinken passen sehr gut zu Kohl und Kartoffeln, so etwa zu Rotkohl und Wirsing. Die beste Kombination ist aber mit Sauerkraut. Hierfür wird das Sauerkraut mit Senf, Salz, Zucker, etwas Weißwein und einem Lorbeerblatt vermengt und in eine Auflaufform gegeben. Obendrauf legt man nun die Slavinken und schiebt das ganze bei etwa 180 Grad in den Ofen, bis sie gar und außen knusprig braun geworden sind. Alternativ kann der Bacon aber auch durch Bauchfleisch oder Nacken ersetzt werden, welcher mit Senf eingerieben und leicht gesalzen dann zu einer Roulade aufgerollt wird (mit der Hackfleischmasse als Füllung). Für dieses Variation empfehle ich ausdrücklich die Zubereitung im Ofen mit Sauerkraut.

gebratene Wraps

Wraps sind ja echt ne leckere Sache, sie lassen sich auf unzählige Weisen füllen und sind dabei extrem schnell zubereitet. Wie das geht siehst Du in diesem Video.

gebratene Wraps mit Kartoffel-Käsefüllung auf Spargel-Spinat

gebratene Wraps mit Kartoffel-Käse-Kochschinkenfüllung auf Spargel-Spinat

Sie lassen sich aber auch hervorragend braten. Dafür füllt man sie dann natürlich am besten mit etwas, das Wärme gut aushält, frischer Salat ist da eher suboptimal.

Pro Wrap brauchst Du (je nach Größe) 150 – 200 g Füllung. 

Zutaten für die Füllung

  • 300 g Kartoffeln
  • 200 g Hackfleisch
  • 1 kl. Zwiebel
  • 50 g Petersilie
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen, kochen
  2. Die Zwiebel pellen, würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl anschwitzen
  3. Das Hackfleisch dazugeben und fein krümelig anbraten, bis es gar ist
  4. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken
  5. Sobald die Kartoffeln gar sind, gieß sie ab und stell sie kurz zum abdampfen auf die ausgeschaltete Herdplatte zurück
  6. Die Kartoffeln werden nun gestampft und das Hackfleisch mit der Petersilie dazugegeben und alles gut vermengt und mit Salz und Muskat abgeschmeckt
  7. Die Wraps kurz von beiden Seiten kalt abspülen
  8. Die Masse in das untere Drittel des Wraps legen, die Seiten einschlagen und aufrollen
  9. Nun werden die Wraps mit der offenen Seite nach unten in eine Pfanne mit reichlich heißem Öl gelegt und von alles Seiten schön goldbraun gebraten
  10. Lass die Wraps kurz auf Küchenpapier das unnötige Fett verlieren, bevor Du Dir den Bauch vollschlägst

Abwandlungen

Jede Menge, was für die Kartoffel gilt, findet auch hier Anwendung. Hier einige Beispiele für Zutaten, mit denen Du Deine Wraps individualisieren kannst: angebratene Paprikawürfel, Chili, Mais, Zucchinistreifen, Brokkoli (gekocht), gekochtes Ei, Oliven, Käse, noch mehr Käse, besseren Käse, gebratenes Wurstbrät von frischen, rohen Bratwürsten, getrocknete, eingelegte Tomaten, Thymian, gekochte Erbsen, angebratene Spargelscheiben, Serranoschinken, ausgepresstes Sauerkraut, gekochtes und zerstampftes Wurzelgemüse wie Möhren oder Sellerie, hach, ich gebs auf. Probier halt herum und hab Spaß dabei. Und gib mir doch bescheid, welche Kombinationen Du am besten findest. Hauptsächlich mit Kartoffel gefüllt gibt das ganze ne wunderbare Beilage zu Gerichten mit viel Sauce ab, so z.B. Geschnetzeltem, Gulasch, Rahmpilze usw.