CC 105-How I met Olli´s Ofenkartoffeln

Ofenkartoffel überbacken mit Fetacreme

Ofenkartoffel überbacken mit Fetacreme

Ich habe ja nie verstanden, was Leute an dicken Kartoffeln lecker finden, die gekocht, anschließend in der Mikrowelle erhitzt, in Alufolie eingerollt, aufgeschnitten, gequetscht und mit einem Dip für teuer Geld serviert werden. Das hat sich auch nicht geändert, aber Oliver und ich haben mal ordentliche Ofenkartoffeln zubereitet. Und denen konnten wir so einiges abgewinnen. Weiterlesen “CC 105-How I met Olli´s Ofenkartoffeln” »

Marinierte Zwiebeln und wie ein Salat daraus wird

Marinierte Zwiebeln mit Honig und roter Paprika

Marinierte Zwiebeln mit Honig und roter Paprika

Grillwetter ist ja auch so Salatwetter, denn die lassen sich klasse vorbereiten, bringen tolle Farben mit sich, kosten nicht viel und verstopfen den Magen nicht, der wird noch zur Fleischaufnahme benötigt. Und wer nicht viel Geld für Beilagen ausgeben muss, der kann sich natürlich auch ein anständiges Stück Fleisch leisten.

Wer wie ich nicht viel von esoterisch-leichten Pseudosalat hält, man denke nur an Kartoffelsalat mit Pflanzenfett, welches als Salatcreme angeboten wird, geschweige denn Sprossensalaten, der will was herzhaftes, zumal wir ja auch nicht vorhaben, interdimensionales Grillgut zuzubereiten. Also, her mit einem würzigen Salat, der mit den kräftig gewürzten und über offener Glut kross gegrillten Schweinebauchscheiben oder Nackensteaks mithalten kann. Weiterlesen “Marinierte Zwiebeln und wie ein Salat daraus wird” »

Wir reden übers Grillen

Die fantastischen Blätterteigtaschen aus Köln - gegrillt und überraschend gefüllt

Die fantastischen Blätterteigtaschen aus Köln – gegrillt und überraschend gefüllt

Wer es gestern verpasst hat, Holger Klein und ich haben über das Grillen gesprochen. Eine ganze sagenhafte Stunde sprechen wir über Dinge, die man auf den Grill legen kann und muss, wie man die Kohlen zum glühen bringt und was man gegen Nürnbergerfrust unternehmen kann.

Zur Sendung geht es hier. Aber Vorsicht: erst was essen oder zumindest anschließend gleich grillen.

Bildschirmfoto 2014-03-22 um 11.35.44Die Hühnchenkeulen in Malzbier

Leckere Tips und noch mehr Anregungen zum Thema Grillen

 

BBQ-Sauce, rauchig süß

Ich bin absoluter Burger-Fetischist, und da hab ich natürlich auch gerne ein wirklich fantastische BBQ-Sauce zur Hand. Damit ihr die auch machen könnt, hier das strunzdumme, einfache Rezept. Simple is always great. Oder so. Die Sauce passt aber auch gut zu nem Raclette oder Fondue, also, gleich mal für Sylvester ausprobieren.

Zutaten

  • 500 ml Schwarzbier
  • 800 g geschälte Dosentomaten
  • zwei Prisen Salz
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Rauchpaprika
  • Etwas Essig (ca. 1 TL)
Zubereitungen
  1. Das Schwarzbier und die Tomaten in einen Topf geben, aufkochen und leise auf etwa 300 ml einkochen lassen.
  2. Das ganze mit Salz, Honig, Essig und Rauchpaprikapulver abschmecken.
  3. Pürieren und durch ein Sieb gießen.
  4. Mindestens 1 Tag im Kühlschrank ziehen lassen. Das ergibt dann eine Geschmacksexplosion, die voll auf die 12 geht.

Abwandlungen

Anstatt des geräucherten Paprikapulvers kannst Du auch geräucherte Chilis verwenden. Damit lässt sich Schärfe und Rauch aber nicht getrennt einstellen, weshalb ich getrocknete, geräucherte Tomaten vorziehen würde. Übrigens kommt Chili in dem Rezept wirklich gut, 1 getrocknete Schote ohne Kerne verleiht der Sauce mächtig drive. Wer Faul ist und die Dosentomaten durch Tomatenmark ersetzen will, vergiss es, das schmeckt so ekelhaft, das funktioniert einfach nicht.

Dips

Die Dips für das Hörerinnengrillen in Düsseldorf

Die Dips für das Hörerinnengrillen in Düsseldorf

Ob für Rohkost, Grillfleisch, Fondue, Pellkartoffeln oder einfach frisches Brot oder Sandwiches, es lohnt sich immer, ein paar geniale Dips da zu haben. Und da nichts leichter als ein leckerer Dip ist, kann man so manches Essen damit ordentlich aufwerten und hat, gerade wenn man sie zu einer Grillparty mitbringt, unheimlich wenig Arbeit und ein Rezept, das sich ganz leicht austauschen lässt. Ich glaube, ich werde mir auf meine nächsten Visitenkarten immer ein Rezept auf die Rückseite drucken lassen, ein guter Grund, das man auf sie aufpasst und nicht wegwirft.

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Basilikumöl – Paprikaöl

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Basilikumöl bringt Farbe und Aroma

Frische Farben, ein volles Aroma und einen frischen Geschmack, mehr braucht gutes Essen nicht. Und das alles bietet Dir dieses einfache, tolle Öl, welches zu Pasta, Salaten, wie auch immer zubereitetem mediterranen Gemüse und Fisch passt, wie die Faust aufs Auge. Als Tellerdekoration ist es eine echte Alternative zu so alten Kamellen wie Pfefferrand, Currystreu oder Teerschlotze. Als schönen Kontrast dazu empfehle ich das gleiche Rezept, diesmal aber mit roter, gegrillter Paprika anstelle des Basilikums. Colour anyone?

Zutaten

  • 1 Bund frischen Basilikum
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch oder 1 Schalotte

Zubereitung

  1. Den Knoblauch oder die Schalotte pellen und fein würfeln
  2. Den Basilikum zupfen und mit dem Knoblauch oder der Schalotte in einen schmalen, hohen Behälter geben und nur so viel Olivenöl drauf gießen, wie es unbedingt benötigt, das der Pürierstab das ganze fassen und pürieren kann.
  3. Mixen, fertig. Das Paprikaöl passt genauso zu diesen Sachen, wie auch zu gegrilltem Fleisch, gebratenen Kartoffeln oder Meeresfrüchten.
  4. Will man das ganze lagern, immer schön darauf achten, das der Basilikum komplett von Öl bedeckt ist, da er ansonsten schnell zu Schimmeln anfängt.

Was man damit machen kann
Gib doch einfach mal eine gute Portion von diesem Öl über gegrillte Paprika, kleine gekochte Kartoffeln, an Frischkäse, Joghurt oder Mayonnaise. Frisch gekochte Pasta zurück in den Topf gegeben liebt einen Stich Butter und einen ordentlichen Spritzer Basilikumöl. Durchmengen, fertig.

Folienkartoffeln – so gehts richtig

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Folienkartoffeln aus dem Ofen mit Chilisalz, Kräutern und Schalotten

Ich bin kein Fan dieses „Oh toll, ne olle, trockene Folienkartoffel, gekocht, in der Mikrowelle aufgewärmt und nur für die Optik in Alufolie gewickelt, mit Kräuterquark und nem Hauch Lachsstreifen für 8,50 Euro? Die nehm ich“ Hypes. Okay, besser kann man seinen Wareneinsatz in der Küche nicht senken, aber kulinarisch ist das doch Schmonsens. Wenn ich aber selber welche mache, dann sieht das plötzlich ganz anders aus. Und das geht so: Weiterlesen “Folienkartoffeln – so gehts richtig” »

Drei einfache Grillmarinaden

In diesem Video zeige ich Dir drei einfache Grillmarinaden mit Lebensmitteln, die so ziemlich jeder Zuhause vorrätig hat. Ich habe die Rezepte möglichst einfach gehalten, trotzdem schmecken sie sehr gut, erlauben Dir aber jede Menge eigene Abwandlungen.

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gegrillte Paprika

Gegrillte Paprika ist echt klasse. Ob als Vorspeise, als kalte Beilage zu gerilltem Fleisch oder Fisch, zur Pasta oder direkt auf ein Sandwich, Verwendungsmöglichkeiten gibt es unzählige. Dabei ist es ganz einfach Paprika zu grillen und zu häuten. Wie das geht, siehst Du in diesem Video.

Fruchtig, würzige BBQ-Sauce

BBQ-Sauce

Fruchtig, würzige BBQ-Sauce von Sven (Foto vom Küchenjungen)

Meine BBQ-Sauce für Hamburger. Leider fehlt ihr das Raucharoma, dafür besteht sie aber auch nicht aus künstlichen Geschmacksstoffen und ist ziemlich easy in der Herstellung. Wer auf Rauch nicht verzichten kann, der räuchert sich ein paar getrocknete Tomaten und gibt diese hinzu, oder verwendet etwa 3 EL Hoisin-Sauce aus dem Asia-Shop.

Zutaten

  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 Zwiebeln oder 1 Gemüsezwiebel
  • 500 ml Malzbier
  • 2 rote Paprika
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Chillischote
  • 2 Msp. Kreuzkümmel
  • Salz
  • 1 TL Thymianblätter
  • 2 EL Steakpfeffer oder 1 EL grob geschroteter schwarzer Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln pellen und auf Streifen schneiden.
  2. Die Paprika putzen und auf Streifen schneiden
  3. Mit etwas Öl in einem Topf die Zwiebeln und die Paprika anschwitzen, dabei den braunen Zucker dazu geben
  4. Die Chilli auf feine Streifen schneiden und dazu geben (wer es nicht so scharf mag, entfernt vorher die Kerne)
  5. Mit dem Malzbier ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist
  6. Die Pizzatomaten und die Thymianblätter dazu geben und das ganze für etwa 30 Minuten köcheln lassen
  7. Das Öl, den Honig, den Pfeffer und den Kreuzkümmel hinzu geben und alles fein pürieren.
  8. Zum Schluss mit Salz und dem Essig abschmecken

Die Sauce passt sehr gut zu gegrilltem Fleisch wie Nackensteaks, Geflügel und Rindersteaks. Unschlagbar ist sie jedoch für Hamburger. Die Sauce kann sehr gut eingefroren werden und schmeckt am besten, wenn man sie zwei Tage lang im Kühlschrank in einem Einmachglas ziehen lässt.