Safthuhn

Viel zu oft muss man viel zu trockenes Huhn essen, überwürzt mit Salz und Paprika, weil der Vogel ansonsten nach nichts mehr schmecken würde. Und eigentlich will man dann doch nur die Keulen essen, die Brust ist meist so dröge, das man sich fragt, warum man sich ein halbes Hähnchen vom Grill bestellt hat. Jedes mal erneut.

Zum Glück hat das jetzt alles ein Ende, und zwar sofort, denn dieses einfache Rezept gelingt immer und niemand wird sich mehr wünschen, die Keule bekommen zu haben, sobald man in das tropfend saftige Fleisch der Hühnerbrust beißt…

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Paprikagemüse zubereiten – mit Pfiff

In diesem Video zeige ich Dir, wie Du ein wahnsinnig geniales Paprikagemüse zubereitest und was Du damit machen kannst. Durch die Zitrone bekommt das ganze erst richtig drive, die Kapern sollte man unbedingt probieren, auch wenn man eigentlich kein Fan von diesen kleinen Dingern ist. Und immer dran denken: do this at home!

Zutaten

  • 2 Paprika, rot und gelb
  • 1 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 1 Biozitrone
  • 1 TL oder mehr Kapern
  • Salz, Zucker
  • etwas Butter und 2 EL Wasser

Pasta mit Huhn, Rauke, Champignons und Tomaten

Pasta mit Rauke, Huhn, champignons und Hühnchenfleisch

Pasta mit Rauke, Huhn, champignons und Hühnchenfleisch

Ich hab die Tage Pasta gemacht, wie immer frei Schnauze, dazu bietet sich Pasta einfach an. Weil es aber so lecker aussah, wurde nach dem Rezept gefragt. Das ist für Dich, ThePianomanJu.

Zutaten
  • 360 g Hühnchenbrust
  • 1 Ei
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Hand voll Cherrytomaten
  • 2 Hand voll feinen, frischen Ruccola
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Hand voll Champignons
  • 250 g Nudeln, Farfalle
  • Olivenöl
  • Salz
  • Zucker
Zubereitung
  1. Das Hühnchen auf Würfel schneiden, mit Salz, Ei und Speisestärke verrühren und 30 Minuten marinieren lassen (aber nicht im Kühlschrank, es sei denn, das Fleisch soll lange im vorraus vorbereitet werden)
  2. Die Tomaten waschen und halbieren, die Pilze vierteln, den Ruccola waschen und aus dem Wasser nehmen, aber nicht in eine Salatschleuder geben oder abtrocknen
  3. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und, sobald sie fertig ist, abgießen und etwas Olivenöl hinüber geben. Idealer Weise sind die Nudenln erst dann gar, wenn der Rest fertig zubereitet ist
  4. In der Zwischenzeit einen Wok oder eine große Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen
  5. Das Hühnchen scharf und unter ständigem wenden fast ganz gar braten, anschließend das Huhn in eine Schale geben und beiseite stellen
  6. Jetzt etwas Öl in den Wok geben und nacheinander Pilze, Knoblauch, Tomaten, Ruccola in die Pfanne geben und anbraten, jede Zutat etwa 30 Sekunden bevor die nächsten  Zutat dazu kommt.
  7. Salz, eine Prise Zucker, das Hühnchen dazu geben, etwa 1 Minute ziehen lassen, dann die Pasta hinzugeben und ordentlich durchschwenken.

CC 073-Geschnetzeltes

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Geschnetzeltes

Es gibt mindestens so viele Arten von Geschnetzeltem wie es Muffin- oder Schnitzelrezepte gibt. Allen gleich sind aber gewisse Grundlagen, die ich Anhand des folgenden Rezeptes erklären möchte. Des weiteren gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, diese versuche ich möglichst ausführlich und verständlich auszuführen. Die verschiedenen Zutaten lassen sich wunderbar austauschen, sei es um das Rezept abzuwandeln, oder, um eine nicht vorhandene Zutat auszutauschen.

Zutaten

  • 160 g Rinderfilet pro Person
  • 1 TL Fett
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weinbrand
  • 100 ml Sahne
  • 1 kl. Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 100 g Champignons

Zubereitung

  1. Das Filet abtupfen und quer zur Faser auf feine Streifen schneiden, dabei nach Möglichkeit nur die Spitzen verwenden (also den Teil vom Filet, der zum Ende hin sehr dünn wird, die sogenannten Filetspitzen). Natürlich kann auch der Rest des Filets verwendet werden, dieser eignet sich Aufgrund seiner Form aber besser für Medaillons oder Steaks, welche in der Gastronomie öfter verkauft werden als Geschnetzeltes. Diesem hängt der Ruf an, Resteverwertung zu sein.
  2. Die Zwiebel pellen und auf feine Würfel schneiden
  3. Die Champignons putzen und auf Scheiben schneiden
  4. Das Öl in die Pfanne oder den Wok geben und stark erhitzen, im Idealfall handelt es sich hier nicht um eine Teflonpfanne, da wir diese nicht so stark erhitzen können und zu wenig Röststoffe in der Pfanne bleiben, besser wäre hier eine Edelstahl- oder Eisenpfanne.
  5. Die Filetspitzen bei großer Hitze schnell anbraten. Das Fleisch darf dabei auf keinen Fall komplett gegart werden, das erledigen wir später durch die Sauce. Durch die hohe Temperatur tritt der Fleischsaft nicht aus. Ist die Pfanne zu kalt, würde der Saft austreten und verdampfen, dadurch würde das Fleisch nicht mehr braten, sondern kochen.
  6. Nimm das Fleisch aus der Pfanne und gib es in eine kleine, lauwarme Schüssel. Eine kalte Schüssel würde das austreten des Fleischsaftes begünstigen, das will man nicht. Gleiches gilt im übrigen auch für zu heiße Teller und Schüsseln.
  7. Nun gibst Du wieder etwas Fett, die Zwiebelwürfel und die Champignons in die Pfanne und schwitzt sie an. Die Flüssigkeit, die aus den Pilzen tritt, soll aber keinesfalls ganz verkochen, die brauchen wir noch für die Sauce. Die Zwiebeln dienen hier sowohl der Bindung der Sauce, sind aber gleichzeititg auch natürlicher Geschmacksverstärker.
  8. Lösch das ganze mit dem Weinbrand ab und flambiere das ganze, wenn Du Dich traust, und reduziere den die Flüssigkeit. Vorsicht bei der Zubereitung auf Gasflammen, der Weinbrand wird sich höchstwahrscheinlich von selbst entzünden, was prinzipiell sogar wünschenswert ist, nur sollte man bewusst flambieren, nicht aus Versehen. Durch das flambieren verfeinerst Du das Aroma der Speise. Durch das reduzieren des Weinbrandes  gerinnt die Sahne bei der Zugabe nicht, dies geschieht häufig bei zu säurehaltigen Weinen.
  9. Gieß nun das ganze mit der Sahne auf und lass die Soße so lange köcheln, bis sie bindet. Dieser Vorgang dauert nicht lange und erspart Dir ein abbinden durch Saucenbinder, Mehl oder ähnlichem. Da hierbei der Wasseranteil der Sauce sinkt, wird diese auch intensiver im Geschmack. Wer im Besitzt von Glace, Demiglace, Jus, eines Fonds, Brühe oder Bratensaucenresten ist, kann diese nun noch hinzugeben, um mehr und/oder geschmacksintensivere Sauce zu erhalten.  Nur zum Gericht sollte es passen, Fischfond und Rinderfilet muss nicht sein. Für eine schaumige Sauce kann die hälfte der Sahne auch geschlagen ganz zum Schluss dazu gegeben werden.
  10. Nun kannst Du die Pfanne vom Herd nehmen, das Fleisch samt ausgetretenem Bratensaft hinzugeben und etwa 3 Minuten ziehen lassen. Auf keinen Fall darf die Sauce jetzt noch einmal aufkochen, dadurch wird das Fleisch unnötig zäh und trocken. Trotz der warmen Schüssel wird immer etwas Saft aus dem Fleisch austreten, dieser muss unbedingt mit in die Sauce, da er sehr viel Geschmack enthält.
  11. Abschmecken mit Salz und Pfeffer, fertig. An diesem Punkt können natürlich wie immer frische Kräuter hinzugegeben werden. Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Basilikum etc. Diese werden nicht mit gekocht, da sie so viel ihrer Inhaltsstoffe und feinen Aromen verlieren würden.

Abwandlungen

Das Rezept ist das Grundgerüst, welches ich benötige, um zu erklären, wie ein Geschnetzeltes fachlich richtig und von hoher Qualität zubereitet wird. Natürlich muss man keine Pilze oder Weinbrand verwenden, und natürlich kann man mit diesem Rezept auch ein Geschnetzeltes „Pommery“ zubereiten, indem man zur Sauce einen Teelöffel Pommerysenf dazu gibt. Hier eine Liste, wodurch Du die Zutaten austauschen kannst.

  • Rinderfilet – Rinder-, Schweine-, Kalbs-, Lamm- oder Hähnchenbrustfilet. Schweinelachs kann ebenso für Geschnetzeltes verwendet werden, dieser muss dafür aber 30 Minuten vorher mariniert werden, und zwar pro 500 g Schweinelachs mit einem Eiweiß, 1/2 TL Salz, 1 EL Sojasauce und einem Esslöffel Speisestärke. Durch diese Marinade wird der Schweinelachs fast genauso zart wie das Schweinefilet.
  • Weinbrand – Weißwein, Whiskey, Wermut, Rotwein, Calvados, Apfelsaft, Orangensaft, Pernod, Sherry
  • Pilze – grüner Pfeffer, Senf, Spargelscheiben (roh), Baconstreifen, Gewürzgurke, Apfel, Ananas, Paprikastreifen, Mango
  • Salz und Pfeffer – sind zwar essentiell, können aber durch andere Gewürze erweitert werden, etwa Rosenpaprika, Currypaste, Currypulver, Zitronenabrieb, Kreuzkümmel, eine kleine Prise Zimt
  • Sahne – Kokosmilch, Bratensauce, Creme Fraiche, auch Cremesuppenreste sind wunderbar

Die Austauschmöglichkeiten sollten natürlich nicht wahllos kombiniert werden, lass Dich einfach durch sie inspirieren. Hier ein paar Vorschläge für mögliche Variationen.

  • Currygeschnetzeltes „english-india“ – Hähnchenfilet, Orangensaft, Currypulver, Sahne
  • Currygeschnetzeltes „Thai“ – Rinderfilet, rote Currypaste, Kokosmilch
  • Calvadosgeschnetzeltes – Schweinefilet, Apfelspalten, Calvados, Sahne
  • Lammgeschnetzeltes – Lammfilet, Pernod, Creme Fraiche
  • Paprikageschnetzeltes – Hähnchenbrustfilet, rote Paprikastreifen, Apfelsaft, Apfelspalten, Sahne
  • Züricher Geschnetzeltes – Kalbsfilet, Weißwein, Kalbsfond, Zitronensaft und Paprikapulver
  • Bœuf Stroganoff – Rinderfilet, Saure Sahne, Gewürzgurke, Champignons

Als Beilagen eignen sich für diese Art von Gerichten Reis, Spätzle, Kroketten, Stampfkartoffeln, Rösti, Kartoffelstrudel und frische Pasta.

Wraps-schnell, lecker, vielfältig und unter Umständen auch Gesund

Zutaten

  • Wraps
  • Frischkäse
  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Jaromakohl, Zucchini
  • Geflügelaufschnitt

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, putzen und schneiden
  2. Die Wraps in einer beschichteten Pfanne ohne Öl erwärmen, bis sie weich sind.
  3. Den Wrap sofort mit 1 TL Frischkäse bestreichen, jedoch das untere drittel frei lassen.
  4. Jetzt 1 Scheibe Geflügelaufschnitt drauflegen, anschließend das geschnittene Gemüse
  5. Das untere drittel des Wraps nach oben klappen, dann die Seiten jeweils einmal Einschlagen (Video)
  6. Fertig ist das ganze. Schnell essen.

Wraps sind eine schnelle Mahlzeit, ideal für den Hunger zwischendurch, für Unterwegs oder überall dort, wo ein Butterbrot auch gut passen würde. Das tolle daran ist, das sie sich auf so viel unterschiedliche Arten belegen lassen. Hier einmal ein kleiner Überblick:

  • gebratenes Lammfilet, Pesto und Oliven
  • Panierte Hähnchenbrust mit Blattsalaten und Frischkäse
  • Fischstäbchen, Gurke und Remoulade
  • Serranoschinken, frische Tomaten, Lauchzwiebelringe und Aioli
  • ganz vegetarisch, einfach mit geschmortem oder frischem Gemüse und Hüttenkäse
  • zum Frühstück mit Rührei und Bacon
  • kleingeschnittenem, gegrilltem Fleisch und angemachtem Salat
  • Räucherfisch, Blattsalate und ein wenig Passe pierre
  • dick gekochtes Chili con carne

Eigentlich ist alles denkbar. Wunderbar geeignet sind Wraps für Kindergeburtstage. Die Zutaten können im Vorfeld geschnitten und vorbereitet werden, die Kinder belegen sich ihre Wraps selber. Und zur Resteverwertung, gerade eines kalten Büffets, sind sie ebenso zu gebrauchen.

Nürnberger Würstchen grillen – ganz ohne wahnsinnig zu werden

Wer kennt das nicht, man will für die Kleinen oder Großen gerne ein paar von diesen fiesen Minibratwürstchen grillen und Zack, eine fällt runter, drei sind in der Glut gelandet und die anderen sind schwarz geworden, weil man diese Biester einfach nicht schnell genug gedreht bekommt.

Dabei gehts doch auch ganz einfach. Innerhalb von 3 Sekunden bekommt man locker 30 Nürnberger gedreht ohne das sie einem dabei in die Glut flutschen oder auf dem Boden rumkullern. Das funktioniert natürlich auch mit Chickenwings und ähnlich kleinem Grillgut, genauso wie mit Gemüse. Das Grillgitter hier im Bild ist von Tchibo, auf
Amazon* (Affiliate Link) werdet ihr aber sicher auch fündig.

Nürnberger im Gemüsegriller

Nürnberger im Gemüsegriller

Hähnchenkeulen mariniert in Malzbier

 

Sollten die Hähnchenkeulen oben schwimmen, einfach einen kleinen Teller drauf stellen.

Sollten die Hähnchenkeulen oben schwimmen, einfach einen kleinen Teller drauf stellen.

Hähnchenkeulen mariniert in Malzbier

So sieht das ganze dann fertig aus.

Die Hühnerkeulen lassen sich auch mit etwas Übung grillen

Die Hühnerkeulen lassen sich auch mit etwas Übung grillen (Danke an Teddy vom Esel und Teddy Podcarst)

Zutaten

  • 8 Hähnchenkeulen
  • 2 Liter Malzbier (ich bevorzuge Oettinger, Vitamalz ist mir viel zu süß)
  • 500 g Salz
  • 1 El Honig
  • etwas Olivenöl
  • Curry, Paprikapulver, Thymian, Rosmarin nach belieben

Zubereitung

  1. Malzbier, Salz und Honig in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen und anschließend abkühlen lassen.
  2. Die Hähnchenkeulen kalt abgewaschenund in die abgekühlte Marinade legen. Die Keulen sollten bedeckt sein. Zur Not hilft hier ein Teller als Beschwerung. Das ganze funktioniert am besten in einem schmalen, hohen Gefäß.  Sollte dennoch etwas Flüssigkeit fehlen, einfach mit etwas Salzwasser aufgießen.
  3. Nun müssen die Hähnchenkeulen etwa 4 Stunden marinieren.
  4. Gieß die Marinade anschließend weg. Sie kann auf keinen Fall noch einmal verwendet werden, alleine aus Vorsicht vor Salmonellen nicht.
  5. Nun müssen die Hähnchenkeulen erneut kalt abgewaschen und anschließend trocken getupft werden.
  6. Vermische nun das Olivenöl mit den Würzzutaten, mit denen die Hähnchenkeulen veredelt werden sollen und reibe sie damit ordentlich ein. Dieser Schritt kann aber auch ganz weggelassen werden, die Keulen schmecken auch so schon sehr gut. Salz wird nicht mehr benötigt, das hat die Marinade schon erledigt.
  7. Bei 180 Grad Umluft fühlen sich die Keulen jetzt 1 Stunde wohl im Ofen, anschließend in Deinem Bauch.

Das Gericht ist ganz leicht zuzubereiten erfordert sehr wenig Arbeit. Die Keulen schmecken herrlich salzig-süß, und zwar durch und durch. Das Essen lässt sich gut Vorbereiten und ist für Partys ideal. Die Zubereitung habe ich mir vom Räuchern abgeschaut, wo Fische vorher in gesättigter Salzlake für etwa 2 Stunden mariniert werden. Geflügel braucht aber länger, ist das Fleisch doch fester und besitzt Knochen.

Ideal mit Stampfkartoffeln, Pommes, Country Fries oder Salat zu genießen. Auch kalt.