Mousse au Chocolate ohne Ei und Sahne

Mousse au Chocolate - wunderbar auch ohne Ei und Sahne

Mousse au Chocolate – wunderbar auch ohne Ei und Sahne

Wer liebt sie nicht, Schokolade? Biete jemandem ein Stück Schokolade an, Du wirst nie ein „Och, hast Du nicht irgend was anderes da?“ hören. Anders sieht es da schon mit einer Mousse au Chocolate aus, nicht, das irgendwer keine Mousse au Chocolate mag, aber oft gibt es Bedenken wegen dem in ihr verarbeitetem Frischei: Salmonellen, das kommt einem da ziemlich schnell in den Kopf. Und die Sahne mag da auch nicht förderlich sein, zumindest bei den Kalorienbewussten. Dabei macht Sahne die Mousse au Chocolate zumindest kalorienärmer.

Beiden Bedenkenträgern kann nun aber geholfen werden, auch wenn ich letztere gerne außer Acht lasse. Wir machen Mousse au Chocolate, Heute nur mit Kuvertüre und Wasser (bzw. ich mache sie mit Kaffee, das schmeckt einfach noch besser). Die muss nicht gesund sein, aber das mit den Salmonellen muss ja nicht sein, wobei ich mich jederzeit auf mit Frischei zubereitete Mousse stürzen würde, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden.

Zutaten

  • 200 g Kuvertüre, zartbitter
  • 200 ml heißes Wasser
  • Eiswürfel

Zubereitung

  1. In einen Aufschlagkessel oder eine andere Glas- oder Metallschüssel 200 ml heißes Wasser geben.
  2. Die Kuvertüre hacken und zu dem Wasser hinzugeben und alles dabei mit einem Schneebesen durchrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.
  3. Jetzt benötigen wir einen Behälter, in den wir Wasser und Eiswürfel zu etwa gleichen Teilen geben und die Schokoladenschüssel hineinstellen können.
  4. In diesem Eiswasserbad wird die Schokolade nun so lange geschlagen, bis sie anzieht, fast fest wird. Dann sofort mit dem Schlagen aufhören, ansonsten wird die Masse krümelig.

Das wars. Wie bereits oben erwähnt habe ich die Mousse mit Kaffee anstatt Wasser zubereitet, Espresso wäre das i-Tüpfelchen, aber den habe ich nicht hier. Die Mousse schmeckt natürlich anders als eine klassisch hergestellte, aber sie schmeckt auch nur anders. Aufgrund des geringeren Fettanteils besitzt sie einen ganz anderen Schmelz als die Klassische, schmeckt intensiver nach Schokolade und bietet eine tolle Ergänzung zur Mousse mit Ei und Sahne.

Abwandlungen

Normaler Weise verträgt sich geschmolzene Schokolade ja gar nicht mit Flüssigkeiten, sie wird krümelig, da sich der Zucker, das Fett und der in ihr enthaltene Kakao trennen. Bei dieser Herstellungsmethode jedoch ist das kein Problem, ganz im Gegenteil, jede Menge verschiedene Flüssigkeiten können hinzugegeben werden, so etwa Alkohol oder etwas Fruchtpüree oder -saft. Dieses sollte man dann aber von der Wassermenge abziehen.

Erfunden hat dieses Rezept im übrigen der Franzose Hervé This, mein herzlichen Dank an Ihn für seine Forschungen.

 

Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladenkuchen

Als @Tobybaier mit seiner Familie zu Besuch war hat er Kuchen mitgebracht, schwedischen Kladdkaka. Das hört sich jetzt zwar nicht sonderlich appetittlich an, wer sich von dem Namen, von dem ich denke, daß er nur „klebriger Kuchen“ bedeutet, nicht abschrecken lässt, der bekommt einen unheimlich saftigen und intensiven Schokoladenkuchen auf den Tisch, der in seiner Einfachheit und in der geringen Zutatenliste kaum noch zu unterbieten ist. Ich persönliche glaube ja, das nur Stockbrot weniger Zutaten benötigt, als dieser Kuchen. Dazu kommt noch, das er extrem schnell zubereitet ist, und das mit Zutaten, die wirklich jeder immer vorrätig haben sollte. Aber schauen Sie doch einfach mal hier das Video.

Quarkbällchen oder Mutzen

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen oder auch Mutzen gennant

Quarkbällchen liebt jeder. JEDER!! Nur, damit das mal klar ist. Beim Bäcker kann man sie kaum bezahlen, woran das liegt, ist mir schleierhaft. Aber das muss man ja auch nicht. Selber machen ist keine Kunst, und die Zutaten hierfür hat man eh immer im Haus, außer vielleicht Quark. Das wars dann aber auch schon. Weiterlesen “Quarkbällchen oder Mutzen” »

Partybrot

Kuchen oder Brot?

Kuchen oder Brot?

Dieses Brot hat meine Mutter ganz oft gebacken, wenn wir gegrillt haben. Das tolle daran ist, das man kein Messer braucht und sich jeder sein Stück einfach rausrupfen kann. Dazu kommt noch die unendliche Vielfalt, die dieses Brot bietet. Und die meisten denken, wenn sie es das erste mal sehen, es sei ein gedeckter Apfelkuchen. Weiterlesen “Partybrot” »

Kaiserschmarren

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Die wohl bekannteste Mehlspeise aus Österreich

Der aus Österreich stammende Kaiserschmarren gehört zu den bekanntesten Mehlspeisen überhaupt, zu recht, wie ich finde. Er ist schnell zubereitet und die benötigten Zutaten lassen sich in eigentlich jeder Küche finden. Wer unerwartet Besuch zum Kaffee bekommt hat mit diesem Rezept eine Geheimwaffe parat, die in solchen Notsituationen genauso effektiv wirkt, wie nach einem Mehrgangmenü.

Zutaten

  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 400 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • Butter zum Braten
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der hälfte des Zuckers steif schlagen
  2. Das Eigelb mit dem Vanillezucker, dem restlichen Zucker und der Prise Salz schaumig schlagen, bis es hellgelb geworden ist
  3. Die Milch zum Eigelb geben und unter rühren langsam das Mehl hinzugeben
  4. Erst einen kleinen Teil, dann das restliche Eiweiß unter die Masse heben
  5. Die Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, bis die Butter schäumt
  6. Nun den Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis der äußere Rand sichtlich gegart ist
  7. Der Teig wird nun mit einer Gabel oder einem Pfannenwender in Stücke gezupft und mit Puderzucker bestreut
  8. Einen kleinen Stich Butter in die Pfanne geben und den Teig solange unter wenden weiterbraten, bis der Puderzucker leicht karamelisiert worden ist

Abwandlungen

Typischer Weise wird der Kaiserschmarren mit Rumrosinen zubereitet, welche nach Schritt 4 in den Teig gegeben werden . Dazu werden etwa 2 EL Rosinen mit 2 EL Rum für gut 30 Minuten mariniert. Der Rum kann natürlich auch durch andere Alkoholika ersetzt werden, besonders Amaretto ist hierfür geeignet. Neben Rosinen kommen teilweise aber auch Mandelblättchen zur Anwendung. Wer auf Alkohol verzichten will oder muss, dem sei gesagt, auch ohne schmeckt er hervorragend.

Wer keine Milch zuhause hat, der kann den Schmarren aber auch mit Mineral- oder Leitungswasser zubereiten, dies soll dem Gericht keinen Abbruch tun. Ich kann dies noch nicht bestätigen, werde aber alsbald darüber berichten.
Zum Kaiserschmarren serviert man entweder Apfelkompott, Zwetschgenröster, Vanillesauce oder Schlagsahne. Birnenkompott, Preiselbeeren, Vanilleeis oder Eierlikör sind genauso gern gesehen.

Kaisermuffin mit Vanillesauce - gebacken in einem Muffinblech

Kaisermuffin mit Vanillesauce – gebacken in einem Muffinblech

Der Teig lässt sich auch wunderbar im Ofen garen, etwa in einem ausgebutterten, mit Zucker bestreuten Muffinblech. Nach 15 Minuten bei 150 Grad Umluft war der Teig gar, leider jedoch nicht braun, dafür werde ich ihn das nächste mal bei 180 Grad backen und 5 Minuten vor Ende mit Puderzucker bestreuen.

Pfannkuchen mit Apfelsud

Dieses Rezept bedarf keinerlei Vorrede, es entstand schlicht und ergreifend aus der Not heraus, fertig abgepackt Pfannkuchen lecker zu machen, und zwar ohne Alkohol zu verwenden, wie etwa bei dem Weltberühmten Crepe Suzette.

Zutaten

  • 300 ml Apfelsaft
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 Sternanis
  • 1 Stange Zimt
  • Pfannkuchen (etwa 10 Stück)

Zubereitung

  1. Den Apfelsaft mit dem Sternanis und der Zimtstange in einen Topf geben und zum kochen bringen
  2. Die Pfannkuchen vierteln und in eine Auflaufform geben, den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
  3. Den Apfelsaft auf etwa die hälfte einkochen lassen, Zimt und Sternanis entnehmen und den Zucker sowie die Butter hinzugeben, mit einem Schneebesen oder Pürierstab gut durchmixen, so das die Butter den Apfelsaft bindet
  4. Den Saft heiß über die Pfannkuchen geben und für etwa 10 Minuten in den Backofen geben.

Abwandlungen

Das ganze funktioniert auch wunderbar mit anderen Fruchtsäften und kann natürlich durch Alkohol wie Amaretto, Grand Manier oder Rum verfeinert werden. Auch Rosinen oder andere Früchte könnten hier verwendet werden. Zum Schluß mit Puderzucker bestäubt und mit der Grillfunktion überbacken, bis der Zucker eine knackige Karamelschicht bildet, serviert mit Sahne, ich glaube, besser kann es nicht sein

  • Weihnachtlich – Apfelsaft, Rosinen, Zimt und Amaretto Weihnachtlich
  • Französisch – Grand Manier, Orangensaft, Creme Fraiche
  • Herbstlich – Birnensaft, Apfelspalten, Walnußkerne

Süßes Minzpesto

Süßes Minzpesto - herrlich als Dessertsauce

Süßes Minzpesto – herrlich als Dessertsauce

Dieses Rezept ist wunderbar dazu geeignet um Desserts mit Zitrus- und exotischen Früchten zu begleiten. „Panna Cotta mit Ananasragout und Minzpesto„, wem dabei nicht das Wasser im Munde zusammenläuft muss einfach ein schlechter Mensch sein.

Zutaten

  • 1 Topf Minze (eine gute Hand voll aus dem eigenen Garten)
  • 100 ml Ahornsirup, Läuterzucker oder einen anderen Sirup
  • 100 g Marzipan
  • 300 g Pistazien (ohne Schale) oder Pinienkerne

Zubereitung

  1. Die Minze von den Stielen befreien, waschen, trockentupfen und mit dem Sirup in einen schmalen Behälter geben
  2. Die Pistazien leicht in einer Pfanne anrösten und mit dem Sirup zur Minze geben
  3. Das ganze mit einem Mixstab fein pürieren
  4. Das Marzipan kleinbröseln und mit unter die Masse arbeiten (mit einer Gabel oder dem Pürierstab), bis eine breiige Masse entsteht

Wer das ganze nicht ganz so süß haben möchte, der nimmt gemahlene Mandeln anstelle des Marzipans. Für eine frischere Farbe des Pestos eignet sich die Zugabe von etwas Minzsirup.

Milchreis

In meiner Kindheit gab es des öfteren Milchreis als Mittagessen. Nicht nur damals habe ich das gerne gegessen, auch heute als Erwachsener schmeckt mir ein guter Milchreis immer noch und erinnert mich an meine Kindheit. Damals gabs das ganze natürlich ohne Vanilleschote und Orangenabrieb, dafür aber mit Apfelkompott und Zimzucker. Einfach ein Traum.

Zutaten

  • 250 g Milchreis
  • 1 Liter Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • Abrieb von einer unbehandelten Orange

Zubereitung

  1. Alle Zutaten bis auf den Milchreis in einen Topf geben und aufkochen lassen
  2. Den Reis einrühren und den Herd so weit runterstellen, das die Milch nicht mehr kocht.
  3. Deckel drauf und ab und zu umrühren
  4. Nach 20 bis 25 Minuten ist der Milchreis fertig.

Abwandlung

Unter den fertigen Milchreis kann man folgendes geben: gehackte Nüsse, gebrannte Mandeln, Rosinen (in Alkohol wie Amaretto oder Rum mariniert), geröstete Pinienkerne, geschlagene Sahne
Zu Milchreis reicht man: Zimtzucker, braune Butter, Kompott, Marmelade, eingekochtes oder eingelegtes Obst, frische Beeren

Tips und Tricks

Immer wieder versuchen Menschen Milch am anbrennen zu hindern. Der am weitest verbreitete Tips ist, den Topf einmal mit kalt Wasser auszuspülen. Etwas weniger Hitze und sorgsames umrühren tun es aber auch.

Eierpfannkuchen – ein Rezept aus Kindertagen

Meine Mutter ist eine begnadete Hausfrau. Es gibt fast nichts, was sie nicht schmackhaft zubereiten kann. Außer Soßen. Naja, sie ist da anderer Meinung. Jedenfalls haben wir in unserer Kindheit immer wieder gerne ihre Pfannkuchen gegessen. Und das Rezept habe ich hier einmal für Dich aufgeschrieben. Es ist wunderbar neutral so das es sich sowohl als Dessert- als auch als Vorspeisenrezept eignet.

Zutaten

  • 100 g Mehl
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL flüssige Butter

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  2. Der Teig sollte eine halbe Stunde stehen bleiben, so kann das Mehl quellen und die Pfannkuchen werden elastischer
  3. Eine Messerspitze Butter in einer Teflonpfanne erhitzen und etwa 50 ml Teig in die Pfanne geben. Von beiden Seiten schön braten, jedoch nicht zu heiß.
  4. Sollte ein Pfannkuchen etwas ankleben, einfach mit einem Pinsel etwas Butter am Rand des Pfannkuchens verteilen.

Abwandlungen

Etwas Zimt oder andere Weihnachtsgewürze in den Teig geben, herrlich aromatisch. Das Rezept funktioniert aber so wunderbar, das ich es persönlich vorziehe, die Pfannkuchen nacher zu füllen, als den Teig zu ändern. Als Füllung wäre alles erdenkliche möglich: Eis, Fruchtkompott, Nüsse, frisches Obst, Schokolade, Marzipan, Käse, Schinken, Spargel, Flußkrebsschwänze. Da der Teig weder süß noch salzig schmeckt, bestimmt die Füllung den character der Pfannkuchen.

Vanillepudding

Wer kennt sie nicht aus seinen Kindertagen, die leckeren Puddings? Und das man sie heute genau wie damals genießen kann, ohne eine Tüte oder irgend ein Fertigdingens kaufen zu müssen, zeigt dieses einfache Rezept. Weiterlesen “Vanillepudding” »