Tomatensauce und Basilikumöl zubereiten

In diesem Video zeige ich Dir, wie man eine wirklich gute und einfache Tomatensauce zubereitet, ob für Pasta, Pizza oder zu einem Picata Milanese, die Grundlagen sind immer die gleichen. Das ganze lässt sich wunderbar in großen Mengen vorkochen und einfrieren.

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Knoblauch pellen, ganz einfach

Die Geschichte des Knoblauchs ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Mit diesen räumen wir jetzt auf und zeigen Dir, wie man Knoblauch pellt, ohne verrückt zu werden, und klären endgültig, warum Knoblauch in keine Knoblauchpresse gehört.

Schweinerückensteak saftig und zart

Schweinerücken neigt aufgrund seines geringen Fettgehaltes dazu beim Braten trocken und zäh zu werden. Wie man so ein schönes Stück Fleisch aber trotzdem narrensicher saftig und zart hinbekommt, das zeige ich Dir in diesem Video. viel Spaß beim nachkochen.

Wie gießt man sich ein Glas Wasser ein?

Jeder kennt dieses unangenehme Gefühl von Durst. Was man dagegen machen kann, zeige ich Dir in diesem Video. Und obwohl es vom Prinzip her sehr einfach ist, sich ein Glas Wasser einzuschenken, so gibt es doch auch hier ein paar wichtige Basics zu beachten.

Ganze Dorade aus dem Ofen

Fisch zuzubereiten ist keine Raketenwissenschaft, auch nicht, wenn es sich um einen ganzen Fisch wie etwa eine Dorade handelt. Wie der zubereitet wird, zeigt Dir dieses kurze Video. Ich musste mich bei der Dorade noch für das „Mistvieh“ entschuldigen, solcherlei Beschimpfungen sind in der Küche keinesfalls böse gemeint, aber es verbindet schon ein wenig, wenn man am Freitag in die Küche kommt und ein ganzes Spülbecken voller Fische vorfindet, die nur auf Dich gewartet haben, das Du sie schuppst. Und wir reden hier nicht von einem Haushaltswaschbecken. Ich meine diese riesigen, endlos großen Dinger, in denen gerne auch mal ein halber Thunfisch Platz hat.

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Sous Vide-mein erster Versuch

Jungschweinrücken und Paprika im Plastebeutel

Jungschweinrücken und Paprika im Plastebeutel

Am Samstag hab ich mir beim Fleischer mal zwei schöne Steaks mitgenommen, ein Stück Jungschweinrücken und ein Entrecôte. Diese wollte ich versuchen, sous vide, also unter Vakuum, zu garen. Die Idee dahinter ist, dass das Gargut durch das vakuumieren weder Saft, noch Aromen verliert, die Gewürze besser in das Gargut einziehen kann und durch Verwendung konstanter Temperaturen eine genaue Kontrolle über den Garpunkt erreicht wird. Hierzu wird das vakuumierte Lebensmittel in einem Wasserbad gegart. Ob Fleisch, Gemüse, Fisch, Eier oder was auch sonst noch, lässt es sich vakuumieren, dann sollte es auch funktionieren. Fleisch und Fisch werden nach dem garen im Wasserbad noch heiß in der Pfanne angebraten um die nötigen Röststoffe und die braune Kruste zu bilden.

Das Problem mit dieser Methode im Haushalt
Normale Küchengeräte sind wenig geeignet eine exakte Kontrolle über die Temperatur zu erlangen. Diese ist für die perfekte Zubereitung aber dringend erforderlich. Entsprechende Geräte, die für diese Zwecke entwickelt wurden, liegen irgendwo zwischen 300.- und 800.- Euro, eine ziemlich große Einstiegshürde für den einfachen Fabrikarbeiter. Des weiteren benötigen wir ja auch noch ein Vakuumierer, diese kosten zusätzliches Geld, das ganze geht so in etwa ab 100.- Euro los. Außerdem benötigen wir ja auch noch die Beutel, in denen die Lebensmittel vakuumiert werden sollen.

Wie es günstig funktioniert
Das alles soll natürlich nicht unser Problem sein, wer sich diese teuren Geräte kaufen kann soll das tun, wir schaffen das aber auch ohne, wenn vielleicht auch nicht ganz so perfekt, aber da arbeite ich noch dran.
Als erstes muss man nicht unbedingt seinen eigenen Vakuumierer besitzen, wer freundlich fragt, und eventuell einen kleinen Aufpreis bezahlt, der kann sich sein Fleisch beim Fleischer einschweißen lassen. So hab ich das bei meinem ersten Versuch gemacht, leider ohne gleich Gewürze oder Kräuter mit einschweißen zu lassen, aber das ging auch. Mein Versuch, das Gemüse selber einigermaßen zu vakuumieren, indem ich aus einem Gefrierbeutel die Luft rausgesogen und diesen dann mit einer Klammer verschlossen habe, hat nicht sonderlich gut funktioniert, bei Fisch und Fleisch muss ich das noch ausprobieren, und ich denke, dass dies wesentlich besser klappen sollte, immerhin sind diese Lebensmittel kompakter.

Das Fleisch in der Pfanne nach dem "sous vidd" garen

Das Fleisch in der Pfanne nach dem „sous vide“ garen

Um mir nicht einen dieser teuren souse vide-Automaten kaufen zu müssen, habe ich folgendes ausprobiert, mit ziemlich gutem Ergebnis. Per Induktionsherd habe ich Wasser erhitzt, bis dieses in etwa um 80 Grad heiß war. Gemessen hab ich die Temperatur mit einem Kernthermometer. Ganz nebenbei hab ich festgestellt, dass dieses immer sofort ausging, sobald ich es in das Wasser, welches im Topf über der Induktionsplatte war, steckte. Induktion und Elektronik, das scheint nicht so gut zu funktionieren.
Also, Wasser auf 80 Grad erhitz, den Jungschweinerücken im Vakuumbeutel hineingelegt, Deckel drauf (um die Temperatur möglichst langsam absinken zu lassen) und nach 25 Minuten wieder rausgenommen. Hierbei wurde das Fleisch natürlich von Außen unansehnlich gräulich, es fehlten ja noch die Röststoffe, und die kann man nicht für 3,50 in der Westkurve realisieren. Also, Beutel aufschneiden, das Fleisch vorsichtig mit Küchencrepe abtupfen, in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und anschließend das gute Stück von allen Seiten scharf anbraten. Aber nur kurz, durch das Wasserbad ist das Fleisch bereits soweit durchgegart, wie wir es nacher essen wollen.

Das Ergebnis nach dem anbraten in der Pfanne

Das Ergebnis nach dem anbraten in der Pfanne

Das  Endergebnis
Zum Abschluss wird das Fleisch aufgeschnitten (alleine schon, um zu überprüfen, wie gut das Ergebnis geworden ist) und gesalzen. Hier würde sich sicherlich auch Fleur de sel anbieten, das werde ich demnächst beim Fisch ausprobieren.

Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen, und ich muss sagen, dass ich noch nie so saftiges Fleisch gegessen habe.

Eine andere Methode
Einer meiner Follower (@SuperFloh) schrieb mir, er würde diese Methode immer für sein eingeschweißtes Rinderfilet und den Lachs von Aldi anwenden, jedoch im Wasserbad bei 60 Grad im Ofen.

Podcast-Equipment

Update 2: Ich habe die Gelegenheit genutzt und das Video einfach noch mal komplett überarbeitet. Hinzugekommen ist unter anderem ne Aufnahmeprobe von Holgi (Holger Klein, wrint.de).

Update:Das Video hab ich noch mal rausnehmen müssen, da ich am Ende vergessen habe, den Ton der Podcasteinspielung rauszunehmen. Danke an Murdelta für den Hinweis. Sobald das Video wieder verfügbar ist, findest Du es wieder genau hier. (Wieder erst Heute Nacht, da meine Leitung hier so provinzmäßig schlecht ist)

Nachdem ich mich mit Holgi über unsere Audiohardware unterhalten habe, dacht ich mir, mach ich doch mal ein Video darüber. Ja, was soll ich sagen, hier ist es. In dem Video siehst Du auch, wie wir unsere Headsets selber gebastelt haben (Kostenpunkt ca. 40.-Euro)

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