Hummus – einfach, schnell, lecker, Hype

Ich habe früher den Hype um Hummus überhaupt nicht verstanden. Und dann hab ich ihn irgendwann mal probiert. Sooo lecker, wenn Du Kichererbsen magst. Hier das Rezept aus dem Workshop vom Podstock 2022. Ich musste es leider aufschreiben, da die Privataufzeichnungen des Livestreams, die der feine @Kohlenpod aufgezeichnet hat, verloren gegangen ist.

Zutaten

  • 1 große Dose Kichererbsen (850 er Dose)
  • Aqua Saba (das Wasser der gekochten Kichererbsen)
  • Tahini nach belieben ( ca 4 EL)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Kreuzkümmel ( 2 TL)
  • Olivenöl
  • Zitronensaft von etwa 2 Zitronen

Zubereitung

  1. Gib die Kichererbsen in einen Topf samt Einweichwasser, wenn Du ein sehr cremigen Hummus haben möchtest, gib etwa 1 gestrichenen Teelöffel Backpulver dazu.
  2. Gieße die Kichererbsen ab und fange das Einkochwasser auf.
  3. Nun wird das ganze in einer Küchenmaschine fein prozessiert, also der Knoblauch, die Kichererbsen, das Tahini und die Gewürze. Heb Dir ein paar Erbsen für die Deko auf.
  4. Wird die Masse zu fest verdünne sie mit etwas Einkochwasser, bis die Konsistenz glatt und cremig ist.
  5. Gib den Hummus, den Du auf jeden Fall abschmecken musst, noch warm in eine Schale, verstreiche ihn so, das er einige Rillen oder Zipfel aufweist, beträufle ihn mit nem guten Schuß Olivenöl und platziere die nicht pürierten Kichererbsen in die Mitte. Das wars.

Tahini – so dumm einfach, und so unendlich geil

Tahini ist eine Paste, die aus Sesamöl hergestellt wird. Und mehr brauchen wir auch schon nicht. Ich nehme dafür ungeschälten Sesam, röste ihn leicht in einer trockenen Pfanne an, bis es schön nusszig duftet. Dann lasse ich ihn auskühlen und mixe ihn im Küchenmixer, bis eine sehr feine Paste entstanden ist. Zwischendurch lasse ich sowohl den Sesam, als auch die Küchenmaschine abkühlen. Falls Dein Mixer nicht ordentlich greift kannst Du gerne noch etwas Öl, im Idealfall Sesamöl aus gerösteter Saat dazu geben, mit einem Pürierst brauchst Du es aber nicht versuchen. Dann lieber einen Mörser, aber das braucht Zeit.

Tahini hält sich in einem verschlossenem Glas gut in Küche, den Kühlschrank mag es nicht so, da durch Kondenswasser das ganze zu schimmeln beginnen könnte.

Übrigens ist Tahini mit Honig gemischt ein sehr feiner Aufstrich.

Kichererbsen aus der Dose?

Ja, ist für mich sehr alltagstauglich, natürlich kannst Du aber auch getrocknete Erbsen nehmen und diese über Nacht weinweichen und dann ca 1 Stunde kochen. Das Rezept ändert sich hierbei nicht.

Paneer – Frischkäse aus Milch ohne Lab

Auf dem wundervollen Podstock 2022 durfte ich einen Workshop zum Thema Käse und andere Brotaufstriche leiten. Hier gibt es jetzt das Käserezept dazu. Das Rezept gibt 130 bis 140 fertigen Käse.

Zutaten

  • 1 Liter Milch (am besten frische Vollmilch, geht aber auch mit ESL 1,5%)
  • 30 ml Zitronensaft oder Brandweinessig
  • 30 g Salz pro Liter Molke
  • Thymian
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Schneebesen
  • 1 Pfannenwender
  • 1 Küchentuch, sauber
  • 1 Durchschlag oder Sieb

Zubereitung

  1. Spüle einen Topf mit mindestens 2 Liter Fassungsvermögen einmal kalt aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Milch seltener Anbrennt wenn ich das mache.
  2. Gib die Milch in den Topf und bring sie unter rühren zum kochen. Hierbei benutze ich den Schneebesen.
  3. Ist die Milch aufgekocht, Herd ausschalten, noch einmal die Milch richtig umrühren, so, das sie sich im Kreis dreht und den Zitronensaft oder Essig hinzu geben.
  4. Ab jetzt wird nur noch ganz langsam, wenn überhaupt, mit dem Pfannenwender gerührt. Mehr dazu unten.
  5. Sobald das Eiweiß sich von der Molke getrennt hat kann das ganze durch ein angefeuchtetes und in einem Sieb oder Durchschlag ausgebreitetem Tuch abgegossen werden, dabei die Molke unbedingt auffangen, die brauchen wir noch.
  6. Den Käsebruch abtropfen lassen, dafür das Tuch langsam im Sieb aufdrehen, so, das ein leichter Druck auf die Masse ausgeübt wird. Hierzu auch später mehr.
  7. Ist der Käse etwas abgekühlt kann er in eine Form gebracht werden, Frischalteboxen eignen sich dafür ganz gut. Den Käse belassen wir dabei aber im Tuch, so können wir ihn später besser aus der Form holen (und nein, ich komme nicht vorbei und mache das mit Dir zusammen, auch wenn ich jetzt WIR geschrieben habe.)
  8. Das ganze kommt für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank, gerne aber auch über Nacht.
  9. Die Molke kochst Du noch einmal auf, gibst den Thymian, den Knoblauch und das Salz hinzu.
  10. Ist die Molke abgekühlt wird der Käse da drinnen eingelegt, er sollte unbedingt bedeckt sein. Reicht Deine Molke dafür nicht aus, kannst Du die Molke aber auch mit Wasser verdünnen, so lange Du pro Liter Flüssigkeit etwa 30 g Salz hinzufügst.
  11. Nach 24 Stunden ist der Käse gut durchgezogen, wird aber in der Woche, die er im Kühlschrank gelagert werden kann noch etwas intensiver. Ohne die Salzlake kannst Du ihn aber auch glatt rühren und händisch mit allem möglichen Abschmecken und am selben Tag servieren.

Fester Käse – weicher Käse

Wie ich bereits sagte, ist es wichtig, einen Pfannenwender oder ähnliches während des umrührens zu verwenden, nachdem die Säure zur Milch gegeben wurde. Das liegt daran, das ein Schneebesen den Käsebruch, also unsere aufgestockte Milch, in immer kleinere Stücke schneiden würde. Je feiner der Käsebruch, umso fester wird der Käse. den wir herstellen. Gleiches gilt für den Druck. Wird der Bruch zu stark gepresst, dann erhälst Du einen festen Käse. Da wir den Käse ja aber noch mit der Salzlake würzen wollen macht sich hier ein grobkörniger weicherer Käse besser.

In dem Rezept sind 30 Gramm Salz für die Lake angegeben. Da ich meist Käse aus 2 Litern zubereite brauche ich ca 1,2 Liter Molke und 40 Gramm Salz. Das wird bei Dir variieren, wie viel Molke du benötigst, je nach Gefäß und Käsemenge. Dazu kommt noch, das Du Deinen Käse vielleicht etwas salziger oder milder magst. Daher sind die 30 Gramm nur ein Richtwert.

Wir sind wieder im iTunes Podcast Verzeichnis

Endlich ist es soweit und Du findest uns auch wieder bei Apple. Wir haben, bzw. der Kuechenjunge hat den Culinaricast technisch aufgeräumt, alles hier läuft jetzt auf Podlove und ist nun endlich wieder im Apple Store vertreten. Hier der Link
Wer mag darf uns dort gerne Bewerten, das würde uns sehr freuen und unterstützen.

Dadurch wird auch Podigee nicht mehr von uns bespielt, der neue Podcastfeed wird die Tage hier auch noch an allen Stellen aktualisiert, hier aber schon mal der endgültige Link http://www.culinaricast.de/feed/mp3/

Ganz dicken Dank an Christian, unseren Kuechenjungen

Brötchen aus Quark-Ölteig

Nachdem momentan die Beschaffung von Hefe jeglicher Art ein kleines Problem darstellt, wollte ich mal schauen, wie ich denn auf anderem Wege vernünftige Teige herstellen kann. Mir kam da zugleich der alte Quark-Ölteig in den Sinn. Folgendes Rezept habe ich ausprobiert und muss sagen, ich bin ziemlich begeistert.

Zutaten für 6 Brötchen

  • 250 g Mehl (405er Weizenmehl oder 630er Dinkelmehl)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 g Magerquark
  • 50 g Milch
  • 50 g Öl
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Eigelb mit 2 EL Milch zum bestreichen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen
  2. In der Zwischenzeit alle Zutaten (außer dem Eigelb mit 2 EL Milch) in eine Rührschüssel geben und etwa 1 bis 2 Minuten verkneten.
  3. Den Teig kann man am besten mit Nassen Händen grob formen und auf ein Backblech mit Backpapier geben.
  4. Das Eigelb und die Milch verrühren und die Brötchen damit bepinseln.
  5. Ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Abwandlungen

Der Teig kann super abgewandelt werden, etwa durch Zugabe folgender Dinge

  • 2 TL Zucker
  • Rosinen oder andere Trockenfrüchte (vorher in etwas warmem Wasser einlegen)
  • Schokolinsen
  • Käse
  • gebratene Speck- und Zwiebelwürfel
  • Sesam und Sesamöl aus gerösteter Saat
  • etwas Hagelzucker drüber streuen
  • Zimtzucker

Der ganze Teig kann wohl auch Abends vorbereitet werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden, allerdings ist die Zubereitung dermaßen schnell, das ich mir sowas wahrscheinlich komplett sparen werde.

Viel Spaß beim backen.

Okonomiyaki

Okonomiyaki sind eine herrliche Pfannkuchenvariante, die bei uns noch recht unbekannt ist. Sie werden auch japanische Pizza genannt, unterscheiden sich aber so stark von eben dieser und einem normalen Pfannkuchen, das dieser Vergleich nicht mal mehr hinkt.

Okonomiyaki (Osaka-Art)

Okonomiyaki nach Osaka-Art

Zutaten (Pfannkuchen)

  • 300g Mehl
  • 3 Eier
  • 300 ml Dashi, Wasser oder Hühnerbrühe (für Dashi Wasser kochen, mit einem Stück Kombi-Alge fünf Minuten köcheln lassen, dann Bonino-Flocken zugeben und 10-15 Minuten ziehen lassen. Dann die festen Bestandteile absieben). *
  • 1 TL Salz
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Zubereitung (Pfannkuchenteig)
1.Das Mehl mit der Dashi-Brühe und dem Salz verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen.
2.Eier zugeben und verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.Weitere Zutaten werden mit dem Teig vermengt (Der Kohl gehört immer dazu, die übrigen Zutaten kannst du nach Belieben auswählen)

  • 1 kleiner Spitzkohl, in sehr dünne Streifen geschnitten
  • 4 Scheiben dünn geschnittener Schweinebauch oder Bacon, in Streifen oder Würfel geschnitten.
  • frische Bohnensprossen
  • Gekochte Nudeln
  • Garnelen
  • Muschelfleisch
  • Eingelegter, rosafarbener Ingwer

Die vermengten Zutaten werden in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten zu drei bis vier Zentimeter dicken Pfannkuchen gebraten. Zwischendurch deckst du die Pfanne mit einem Deckel zu, damit auch innen alles gar wird. Den fertigen Pfannkuchen sofort mit den Toppings (s.u.) versehen und servieren.

Toppings

  • Bonitoflocken
  • Okonomi-Sauce (selbstgemacht* oder im Asialaden gekauft)
  • Mayonnaise
  • Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • Aonori-Pulver

Die Pause hat ein Ende

Wir sind zurück, die Pause ist vorbei und ich hab wieder viel zu Erzählen. Damit das in Euren Ohren auch gut klingt, benötigen wir anständige Hardware. Da die für einen Einzelnen zu teuer ist und viele Hörer sich beteiligen wollen, bekommt ihr hier die Möglichkeit, per Paypal ,per Überweisung oder per Brief uns Eure Unterstützung zukommen zu lassen.

Wer eine Spende per Überweisung tätigen will, der kann das auf folgendes tun

Nachdem ich unerlaubte Abbuchungen auf dem Konto zu verzeichnen hatte, habe ich die Bankverbindung hier entfernt und gebe sie gerne auf Nachfrage raus.

Fanpost geht bitte an:
Sven Mencke
Finkenstraße 34
32479 Hille/Rothenuffeln

Das hier eingegangene Geld wird in die Anschaffung eines ZOOM H4nPro Handy Recorder und zweier Headsets gehen. Angedacht sind hier die Superlux HMC 660 X Headsets, die ein ordentliches Preis-Leistungsverhältnis bieten. Damit gilt es, die Preismarke von 270 Euro zu schaffen. Sollte mehr als dieser Betrag erreicht werden, so werde ich das übrige Geld in bessere Headsets stecken, etwa in die guten beyerdynamic DT-297-PV/80 MKII Hör-Sprech Kombination.

Die erste Folge ist jedoch schon aufgenommen und wird demnächst veröffentlicht. Wo und wie das genau passieren wird, das erfahrt Ihr hier. Die Themensammlung ist schon gut gefüllt und wartet darauf, in Audio gegossen zu werden.

Außerdem habe ich einen neuen Mitpodcaster, Kai Daniel Du vom Hobbykoch-Podcast arbeiten jetzt zusammen und das funktioniert wunderbar.

Wir freuen uns wahnsinnig auf die Dinge, die da kommen. Und das kann ich schon verraten: Es wird LECKER!

Weg mit der Büse

Ich glaub, es hackt. Vegetarisches und veganes Essen in der Büse. UND KEINE BOLOGNESE! Holger und ich reden über einfache Wege, Fleischlos lecker satt zu werden. Hier geht es zur Folge.

Hier der Spendenhut für mich, auf meiner Wunschliste findet Ihr eine Nähmaschine, für die ich sehr dankbar wäre. und vielen Dank an Herrn Baer für die wundervolle Nähmaschine. Ich bin ein wenig sprachlos. Danke.