Kokos-Currysuppe mit Garnele und Sesamkick

Kokos-Curry-Garnele

Kokos-Curry-Garnele

Es gibt Gerichte, die koche ich sehr häufig und immer wieder über all die Jahre, seid dem ich sie kennen gelernt habe. Diese Suppe ist eine meiner Liebsten, sie ist leicht, exotisch, unheimlich wohlschmeckend und sehr leicht zuzubereiten. Bei alle dem ist sie so wandlungsfähig, das es keinen Grund, sie nicht zu kochen, es sei denn natürlich, man bekommt keine Currypaste oder Kokosmilch. Wer keine Garnele mag probiert das ganze entweder mit Huhn, Fischfilet oder einfach vegan. Mit etwas gekochtem Reis oder der doppelten Menge an Gemüse wird aus ihr eine gesunde Hauptmahlzeit.

Für dieses Rezept ist es wichtig, das Gemüse möglichst fein zu schneiden, so braucht es nicht mitkochen und gart durch das erhitzen der Suppe, ebenso wie die Garnele. Dadurch bleibt alles knackig und saftig. Traust Du Deinen Schnittkünsten nicht, dann koch das Gemüse etwas mit und gib die Garnelen erst nach dem kochen für etwa 1 Minute dazu.

Zutaten (für 4-5 Vorspeisen)

  • 400 g Gemüse (Paprika, Zuckerschote, Lauchzwiebel)
  • 4 Garnelen
  • 1 cm frischer Ingwer
  • 500 ml Kokosmilch
  • 500 ml Wasser
  • Salz, Zucker
  • 1/2 TL Currypaste, rot
  • Sesamöl aus gerösteter Saat
  • etwas Sosenbinder

Zubereitung

  1. Das Gemüse putzen, die Paprika auf möglichst feine Würfel, Zuckerschoten und Lauchzwiebeln auf feine Streifen schneiden und in einen Topf geben, der Platz genug für die Suppe bietet, 2 Liter wären super.
  2. Den Ingwer waschen und mithilfe einer Feinreibe (Microplane-Nachbauten) in das Gemüse reiben (fein schneiden geht zwar auch, ist aber ziemlich unpraktisch).
  3. Die Garnelen von Kopf, Schale und Darm befreien, der Länge nach halbieren und einmal kalt abwaschen. Das Garnelenfleisch kommt nun in den Topf mit dem Gemüse.
  4. Die Kokosmilch mit dem Wasser, den Garnelenschalen und 1/2 TL Currypaste in einen Topf geben und aufkochen lassen.
  5. Den Kokossud mit etwas Sosenbinder leicht abbinden, so, das er sich wie Wachs um einen Löffel legt.
  6. Anschließend wird der Sud durch ein Sieb zu dem Gemüse und den Garnelen gegossen, um die Schalen zu entfernen.
  7. Die Suppe nun noch einmal erhitzen, einen Teelöffel Sesamöl hinzugeben und mit Salz und etwas Zucker abschmecken.

Abwandlungen

Nicht immer bekommt man ordentliche Zuckerschoten und vernünftige Frühlingszwiebeln, der ein oder andere hat auch keine Lust auf Garnele oder mag es nicht ganz so scharf. Daher hier ein paar Ideen, wodurch Du Zutaten austauschen kannst

Grüner Spargel, Pak Choi, Spinat, Lauch, Möhre, Hühnerbrust, Lachs, Seelachs, Jakobsmuschel, Flusskrebsschwänze, jede Currypaste (aber bitte kein Currypulver, das ist was ganz anderes), Zitronengras, Knoblauch, gekochte grüne Bohnen, Mais, Zitronenschale, Limettenschale.

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