CC 102-Weight Watchers

Diemen Kobalscheck

Diemen Kobalscheck

Ich habe mich mit Diemen Kobalscheck unterhalten, über Diäten, Ernährungsumstellungen und sein Versuch, eine gesunde Ernährung mithilfe von Weight Watchers zu realisieren.

00:00:00 Begrüßung

  1. Heute mit Diemen Kobalscheck
  2. Es geht um Diäten
  3. Diemen versucht abzuspecken
  4. Er hat 127kg auf 179cm
  5. Body-Mass-Index (BMI)

00:04:29 Ernähungsumstellung

  1. Was ist überhaupt „gesunde Ernährung“?
  2. Die Nachkriegsgeneration hat eine andere Einstellung zum Essen
  3. Was wird gegessen?
  4. Essstörung
  5. Weight Watchers
  6. Ernähungsumstellung
  7. Diät
  8. Das Wort Diät heißt nicht zwangsläufig Gewichtsreduktion
  9. „Ernährungsbildungsreise“ (Diemen)
  10. Konsumverhalten
  11. Jo-Jo-Effekt
  12. Verzicht
  13. Gewichtskostenrechnung
  14. Tagesbedarf eines Erwachsenen: 2000kcal
  15. Holt euch Hilfe vom Arzt
  16. Adipositas
  17. Fresssucht ist eine Krankheit
  18. Willenlosigkeit ist keine Ursache für Übergewicht
  19. Schilddrüsenarzt
  20. Fettleibigkeit ist eine Krankheit
  21. professionelle Ernährungsberatung
  22. Croissant
  23. Vorverarbeitete Nahrung
  24. Einseitige Ernährung
  25. Bullshit Bingo
  26. Mango
  27. Fernseher im Baumarkt
  28. Schaukochen im Supermarkt
  29. CC 064 – Babyernährung
  30. Nahrungsüberfluss
  31. Ernährung den Umständen entsprechend
  32. Vegetarier
  33. Fett
  34. Kaufhilfe
  35. Not Safe For Work Podcast
  36. Weight Watchers Punktesystem
  37. Fenchel, Anis, Kümmel
  38. Vitamine
  39. Kamillentee wirkt antiseptisch
  40. „Lebensmittel haben Auswirkungen“
  41. Weight Watchers kostet ca 17 € im Monat
  42. Sven isst nebenbei Schokolade
  43. Typisches Mittagessen 12 Punkte
  44. Ein Mittagessen hat 500–800 kcal
  45. Staudensellerie braucht mehr Energie zum Verdauen als er liefert
  46. Weight Watchers Rezeptdatenbank
  47. Tütenessen
  48. 60g Nudeln ist wenig
  49. Schweinsohr
  50. Weight Watchers ist keine Sekte
  51. Robert Enke
  52. Svens Artikelreihe über Schulden
  53. Aufruf zu Audiokommentaren
  54. Diemen bei Twitter

16 Gedanken zu “CC 102-Weight Watchers

  1. Ich hoffe Ihr wurdet für die Sendung ordentlich entlohnt, in Zukunft würde ich mich freuen wenn eine Werbe-Episode auch als solche gekennzeichnet wird. Das ist zumindest gängige Praxis im Internet.

    grüße
    Adam

    • Ich habe die Ironie in deinen Worten nicht entdeckt, hoffe aber sie war da.
      Ich habe das ganze als Erfahrungsbericht gesehen, die auch ohne Weight Watchers System funktioniert. Ja, nachher ging es auch konkret um WW, aber eben nicht komplett.
      Würdest du mit einer bestimmten Methode erfolgreich Gewicht verlieren (falls du es nötig hast, möchte da nichts unterstellen) würdest du dann nicht auch darüber reden und es empfehlen?

    • Seid Bestehen dieser Seite bis einschließlich Heute entscheide einzig und alleine ich darüber, welcher Inhalt hier angeboten wird. Nicht ein einziger Bit an Inhalt enthält bezahlte Werbung. Aus genau diesem Grund findet sich hier auch kein Werbehinweis. Wir haben aus eigener Initiative über Weight Watchers gesprochen. Der Titel besagt Ja auch, das wir über Weight Watchers sprechen.  Ebenso verhällt es sich hier bei Produktempfehlungen. Bei diesen handelt es sich um Geräte, die ich selber bezahlt, benutzt und für gut befunden habe. Solltest Du eine andere Meinung zu Themen oder Produkten haben, dann schreib dies bitte in die Kommentare oder sende uns einen Audiokommentar.

    • Krass ein Kommentartroll im Culinaricast 😀

      Nur für alle anderen: natürlich gabs nix von WW . Nich für mich oder sonst wen. Aber wo ich gerade mal dabei bin auf nen Troll zu antworten: Brigitte-Diät! Bild der Frau-Diät! Watchever! iPhone5s!!!

      Leider habe ich auch dafür keine Werbeeinnahmen eingezogen. Schade eigentlich 😉

  2. Pingback: Vorhersage Montag, 14.04.2014 | die Hörsuppe

  3. Vorweg: Jeder muss selbst entscheiden, was und wieviel er oder sie für die eigene Gesundheit, Ernährung, Bewegung usw. tut. In diesem Sinne viel Erfolg für Diemen.

    Nun zum „Aber“:
    Weight Watchers ist als Hilfe bei der Ernährungsumstellung wahrscheinlich eine der besseren Ideen, da praktikabel und ausgewogen. Allerdings ändert die Ausgewogenheit auch nichts daran, dass WW eben auch eine Diät im klassischen Sinne ist, sprich die Reduzierung der Energiezufuhr.
    Und damit zum Problem des JoJo-Effekts bzw. die langfristige Gewichtsreduzierung: Das Problem hat noch niemand gelöst, auch WW nicht. Bis heute hat noch keiner eine zuverlässige Methode gefunden, langfristig (> 5 Jahre) Gewicht zu verlieren. Das schaffen grade mal 5-10% aller Menschen die mittels Diät oder Ernährungsumstellung abgenommen haben, selbst wenn das Ernährungsverhalten gleich bleibt . Die Studienlage dazu ist recht eindeutig [1].

    Was mir in eurem PodCast nicht deutlich genug rauskam: Zwischen Gewicht und Gesundheit (und Fitness) besteht zunächst kein kausaler Zusammenhang (witzigerweise bestätigt Diemens Ansage, dass sein Arzt ihm Gesundheit attestiert hat und er selbst sagt, dass er viel Sport macht, genau das). Ja klar, gibt es dicke Menschen die eine Krankheit haben oder deren Krankheiten durch ihr Gewicht negativ beeinflusst wird (Kausalitäten sind in der Regel kaum nachweisbar). Aber das gilt halt auch für schlanke Menschen. Am Gewicht eines Menschen kann man erstmal nur ablesen wie schwer jemand ist, nicht wie gesund/krank oder fit/unfit jemand ist oder in Zukunft(!) sein wird. Und das ist letztlich auch meine Kritik an WW. Das Primärziel dort ist eben nicht Gesundheit sondern Gewichtsverlust, wenn auch auf möglichst gesunde Art und Weise (bzw. was von denen als gesund erachtet wird).
    Und um es nochmal zu betonen: Jede und jeder muss selbst entscheiden, was Ernährung, Sport usw. angeht. aber man sollte dabei nicht den Fehler machen Gewicht und Gesundheit oder Gewicht und Fitness gleichzusetzen oder zu verwechseln. (Das Thema Essstörungen ist dabei ein ganz ein ganz anderer Problemkreis, den man da auch nicht vermengen sollte, das habt ihr ja deutlich rausgestellt)

    [1] Überblickstudie zum Thema „Health at every size“ http://www.nutritionj.com/content/10/1/9

    • man sollte sich sowieso davor hüten, überall Kausalitäten finden zu wollen.

      Kausalität gibts vielleicht (annähernd) in einem gut durchgeführten physikalischen Experiment unter Laborbedingungen. In der Biologie/Medizin und insbesondere bei einem extrem komplexen Thema wie Energiestoffwechsel/Ernährung gibt es so viele unkontrollierbare Faktoren (konfundierende Variablen), dass man bestenfalls noch statistische Aussagen machen kann.

      Daher sind diese Aussagen, die man oft hört/liest a la „du musst einfach nur Lebensmittel X weglassen“ oder „du musst einfach nur Sport machen, dann wird automatisch alles gut“ schon prinzipiell Quatsch…die eine, todsichere und für alle gültige Methode gibt es leider nicht….

      • ps: was man aber natürlich sehr wohl und für alle alle gültig sagen kann, ist:

        wenn du am Tag mehr Kalorien verbrennst als du aufnimmst, dann wirst du automatisch abnehmen. Denn irgendwoher muss die fehlende Energie kommen und dass der Körper spontan die Photosynthese lernt, ist relativ unwahrscheinlich.

        Das ist natürlich irgendwie trivial, aber trotzdem oft nicht allen Leuten so unmittelbar klar.

  4. ahoi ihr Kulinariker!

    habe kürzlich euren Podcast entdeckt und schon einiges gehört. Sehr interessant und lehrreich, danke dafür!

    Zum Thema weight watchers:

    Ich habe auch schon von verschiedenen Leuten gehört, dass sie damit recht gute Ergebnisse erzielen konnten und ich will das Konzept auch gar nicht prinzipiell kritisieren. Jedoch eine kleine Ergänzung, aus meiner Sicht:

    Weight Watchers ist ein sehr pädagogisch gedachtes Programm, d.h. der „Kunde“ wird recht stark angeleitet. Daher gibt es eben z.B. diese vielen fertig zusammengestellten Rezepte. Daher auch das Punktesystem, das z.B. ja Kalorien aus Fett tendenziell mehr Kalorien zuordnet als Kalorien aus z.B. Protein. Das macht absolut Sinn, wenn die Zielgruppe vor allem Leute sind, denen sozusagen die grundsätzliche „Ernährungs-Bildung“ fehlt, d.h. die erstmal lernen müssen, dass z.B. ein Croissant halt verdammt viele Kalorien hat (bezogen auf die recht geringe Masse). Meiner Meinung nach ist das allerdings nicht so gut für die langfristige Ernährungsumstellung bzw. das Verständnis geeignet, da man letzten Endes die Grundlagen halt nicht wirklich lernt und daher auch nicht so *wirklich* lernt, langfristig selbstverantwortlich zu kochen und zu essen.

    Die Alternative, die ich v.a. „fortgeschrittenen“ oder „anspruchsvolleren“ Abnehmern ans Herz legen möchte, ist im Grunde das klassische Kalorienzählen – allerdings in der heutzutage üblichen digitalisierten Version. Es gibt z.B. die FDDB (Food Database) unter http://www.fddb.info…hier kann man ein elektronisches Ernährungstagebuch führen, d.h. man trägt die verspeisten Lebensmittel ein (über die online-Suchfunktion findet man praktisch alles, was man so kaufen kann) und es wird automatisch ausgerechnet, wieviele Kalorien diese Lebensmittel enthalten. Der Clou ist, dass auch automatisch der prozentuale Anteil an Fett, Protein und Kohlenhydraten berechnet wird, genauso wie der Gehalt an Ballaststoffen, Mineralien, Vitaminen usw. Das ermöglicht es einem zum einen, sehr bequem eine äußerst detaillierte Analyse der eigenen Ernährung vorzunehmen. Zum anderen (und das finde ich noch wichtiger) lernt man aber mit der Zeit ganz automatisch, wie man kalorien-reduziert und trotzdem lecker kocht…denn man weiß einfach nach einer gewissen Zeit, dass 100g Kartoffeln ca. 75 kcal haben oder dass ein Körnerbrötchen schonmal mit 150-200 kcal zu Buche schlagen kann. Wenn man sich dieses Wissen mal aufgebaut hat, ist es dann auch relativ einfach, sich seine eigenen Wunsch-Gerichte auszudenken…und zwar so, dass sie schmecken und trotzdem gesund sind. D.h. man muss sich nicht sein restliches Leben an irgendwelche vorgegebenen Diät-Kochbücher halten (was ich z.B. total furchtbar fände)…man gewinnt also langfristig sehr viel Freiheit und Selbstbestimmung über die eigene Ernährung und kann gleichzeitig mindestens genauso effektiv abnehmen. Natürlich ist diese Methode aber etwas „wissenschaftlicher“ und erfordert (anfangs) etwas mehr Aufwand. Es lohnt sich m.E. aber.
    Übrigens gibts FDDB auch als App, d.h. man kann auch unterwegs Sachen eintragen und kontrollieren. FDDB ist komplett kostenlos und frei von Werbung (nein, ich arbeite nicht für die xD)

    ps: ich will in keinster weise in irgendwelche fanboy-Kriege einsteigen…aber wenn es etwas gibt, dass MacOS/iOS/Apple gerade NICHT tut, dann ist es „sich nach dem Nutzer richten“ ;-)…genau deswegen läuft doch MacOS/iOS diesen berühmten Tick glatter/stabiler als Windows oder Android…weil es sich eben genau NICHT nach dem Nutzer richtet, weil es eben genau NICHT flexibel ist, weil es eben ziemlich exakt vorschreibt, was der Nutzer tun kann und was eben nicht (und auf welcher Hardware er das tut) 😉

    Wenn man also schon diese Parallele ziehen will, dann könnte man (vielleicht) sagen:

    Weight Watchers ist iOS: einfach, pädagogisch, erfordert wenig Vorkenntnisse, man kann eigentlich nichts falsch/kaputt machen, funktioniert i.A. super, aber dafür wenig flexibel/individualisierbar

    FDDB ist Android: mehr Freiheit/Flexibilität, dadurch im Zweifelsfall etwas anfälliger, erfordert etwas mehr Mitarbeit und der Nutzer hat mehr Verantwortung (im Guten wie im Schlechten)

    wer für sich welche Option wählt, muss dann jeder selbst entscheiden – ich wollte nur mal die Alternative erwähnt haben.

    In diesem Sinne: ciao und gutes brutzeln!

  5. Schöne Folge, besten Dank dafür.
    Habe sie komplett gehört, obwohl ich eigentluch ein ganz entgegengesetztes Problem habe: ich nehme nicht zu.
    Ich kann vermutlich vergebens darauf hoffen auch mal zu diesem Thema eine Folge zu hören :)

  6. Eine interessante und informative Folge. Ich denke Fett kommt ein wenig schlecht weg – die Energiedichte von Butter, Öl, Schmalz etc. ist zwar hoch, dass heißt aber nicht, dass man auch das gleiche Volumen davon essen sollte wie von „leerem Toastbrot“. Interessant auch, wenn man sich vor Augen führt, dass Kohlenhydrate keine essentielle Nahrung sind, der Körper ist nicht darauf angewiesen – auf Fett aber schon.

    Ich habe im Februar 2013 angefangen, mich nach LCHF zu ernähren – Low Carb High Fat: Kohlenhydrate reduzieren und die weggelassenen Kalorien (nicht das Volumen) durch Fett ersetzen. Damit fallen automatisch Zucker, Süßigkeiten, Brot, Pasta, Kartoffeln, Reis etc. weg bzw. werden stark reduziert (Ziel typischerweise 20-50 g Kh Tag) und werden durch Gemüse, Eier, Fleisch und Fette (Butter, Kokosöl etc.) ersetzt.

    Die Ernährung ist sehr schmackhaft, kann sehr einfach ausgewogen gestaltet werden, macht satt und führt bei den meisten zu einer verhältnismäßig schnellen Gewichtsnormalisierung (bei mir -15 kg und -30 cm Bauchumfang in 7 Monaten, die ich seitdem konstant halte – Normalgewicht für meine Größe). Empfohlen wird als Grundlage die Verwendung möglichst natürlicher und unverarbeiteter Lebensmittel und gedacht ist das ganze als Ernährungsumstellung, nicht als kurzfristige Diät.

    Hier gibt es viele Infos dazu: http://lchf.de – am Besten zuerst in den Flyer schauen (http://lchf.de/wp-content/uploads/2014/03/Flyer-m%C3%A4rz-2014-_-deckblatt.jpg).

    • Hier ist der richtige Link zur Flyer Seite:

      http://lchf.de/flyer

      Die Webseite ist übrigens rein privat – das Ganze verfolgt keine kommerziellen Interessen. Das auf der Seite vorhandene Forum enthält viele Erfahrungberichte, Rezepte, Tipps und Tricks von privat zu privat und ist erfreulich freundlich im Vergleich zu manch anderen Internetforen.

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