BBQ-Sauce, rauchig süß

Ich bin absoluter Burger-Fetischist, und da hab ich natürlich auch gerne ein wirklich fantastische BBQ-Sauce zur Hand. Damit ihr die auch machen könnt, hier das strunzdumme, einfache Rezept. Simple is always great. Oder so. Die Sauce passt aber auch gut zu nem Raclette oder Fondue, also, gleich mal für Sylvester ausprobieren.

Zutaten

  • 500 ml Schwarzbier
  • 800 g geschälte Dosentomaten
  • zwei Prisen Salz
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Rauchpaprika
  • Etwas Essig (ca. 1 TL)
Zubereitungen
  1. Das Schwarzbier und die Tomaten in einen Topf geben, aufkochen und leise auf etwa 300 ml einkochen lassen.
  2. Das ganze mit Salz, Honig, Essig und Rauchpaprikapulver abschmecken.
  3. Pürieren und durch ein Sieb gießen.
  4. Mindestens 1 Tag im Kühlschrank ziehen lassen. Das ergibt dann eine Geschmacksexplosion, die voll auf die 12 geht.

Abwandlungen

Anstatt des geräucherten Paprikapulvers kannst Du auch geräucherte Chilis verwenden. Damit lässt sich Schärfe und Rauch aber nicht getrennt einstellen, weshalb ich getrocknete, geräucherte Tomaten vorziehen würde. Übrigens kommt Chili in dem Rezept wirklich gut, 1 getrocknete Schote ohne Kerne verleiht der Sauce mächtig drive. Wer Faul ist und die Dosentomaten durch Tomatenmark ersetzen will, vergiss es, das schmeckt so ekelhaft, das funktioniert einfach nicht.

6 Gedanken zu „BBQ-Sauce, rauchig süß

  1. Ich würde statt dem geräucherten Paprikapulver rote oder grüne Chipotle (durch Räuchern getrocknete Jalapenos). Die sind nicht übermäßig scharf und bei 1 TL auf die Menge Soße wird das höchstens pikant. Für eine angenehm scharfe Soße würde ich wohl noch eine kleine Habanero (frisch oder getrocknet) reintun, die sind schön fruchtig und bringen eine gute Schärfe mit. Alternativ funktioniert auch Cayennepfeffer ganz gut, der bringt weniger fruchtige Noten, aber auch eine interessante Schärfe mit.
    Ansonsten verwende ich für BBQ-Soßen gern Rauchsalz, auch wenn man davon ja nicht viel reintut. Außerdem muss bei mir Melasse und Ananassaft rein, und natürlich ausreichend Chili 😀

  2. Hmmm, nachdem die Basis auf 300ml reduziert und püriert ist, bewegt sie sich keinen Milimeter durchs Sieb. Hat jetzt eher die Konsistenz von zweifach konzentriertem Tomatenmark. Schmeckt trotzdem lecker! Bin gespannt, wie es wird nach einem Tag im Kühlschrank.

  3. Wir haben sie auch Sylvester zu Fajitas gereicht. Es waren alle sehr begeistert. Wir mussten allerdings noch Honig und Paprika (in unserem Fall Pimenton) nachgeben, da die Sauce zu stark konzentriert war und stark nach Tomatenmark geschmeckt hatte. Mit dem nachträglichen Eingriff war sie eine Wucht. 🙂

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