Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladenkuchen

Als @Tobybaier mit seiner Familie zu Besuch war hat er Kuchen mitgebracht, schwedischen Kladdkaka. Das hört sich jetzt zwar nicht sonderlich appetittlich an, wer sich von dem Namen, von dem ich denke, daß er nur „klebriger Kuchen“ bedeutet, nicht abschrecken lässt, der bekommt einen unheimlich saftigen und intensiven Schokoladenkuchen auf den Tisch, der in seiner Einfachheit und in der geringen Zutatenliste kaum noch zu unterbieten ist. Ich persönliche glaube ja, das nur Stockbrot weniger Zutaten benötigt, als dieser Kuchen. Dazu kommt noch, das er extrem schnell zubereitet ist, und das mit Zutaten, die wirklich jeder immer vorrätig haben sollte. Aber schauen Sie doch einfach mal hier das Video.
Hier das Rezept zum nachlesen.
Zutaten
  • 100 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 3 EL Kakaopulver
  • 125 g Butter
 Zubereitung
  1. Eier, Zucker und Butter miteinander verrühren.
  2. Mehl und Kakaopulver dazu geben und den Teig verrühren
  3. Eine 26 cm Springform entweder ausbuttern oder den Boden mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen
  4. Für 20 Minuten bei 180 Grad Umluf (vorheizen) backen.
  5. Den Kladdkaka warm mit Vanilleeis und oder Schlagsahne servieren.
Abwandlungen
Der Teig verträgt natürlich Vanillezucker, wer den aber nicht zur Hand hat, der lässt ihn einfach weg. 2 EL Mohn, Rum oder Whiskey, etwas Orangenschalenabrieb oder Cointreau schaden dem Kuchen auch nicht. Ich werde ihn das nächste mal mit weniger Butter und ohne Kakaopulver, dafür aber mit weißer Schokolade backen.

8 Gedanken zu „Kladdkaka – ein schwedischer Schokoladenkuchen

  1. Das Rezept habe ich von Freunden, die nach Schweden ausgewandert sind, also dankt bitte weder Sven noch mir für das Rezept, sondern Alex 🙂 Trotzdem Dank an Sven natürlich für das Video. Ich verrühre meistens erst Zucker und Eier zu einer schaumigen Masse, und füge dann die Butter hinzu (hab letztens mal Rapsöl probiert, weil ich laktosefrei backen musste… geht auch, gar nicht so schlimm). Am Ende ein ordentlicher Schluck Whisky (Dalmore 12 passt super) 🙂

    Cheers,
    Toby

  2. Hi,
    ich gehöre zu den ausgewanderten Freunden. Toby hat mir den Link geschickt. Kladdkaka setzt sich aus „kladdig“ = klebrig und „kaka“ = Kuchen zusammen. Klebrig halt, weil er innen nicht ganz durchgebacken wird.
    Freut mich, dass das Rezept jetzt in Deutschland Karriere macht! 🙂
    Gruss,
    Jan

  3. Hallo!

    Wir sind diese Freunde, von denen Toby das Rezept mitgebracht hat. „Kladdkaka“ bedeutet übrigens „Klebekuchen“ oder „klebriger Kuchen“ :-). Wichtig ist, dass man Backkakao und keinen Trinkkakao nimmt (hast Du im Video ja gemacht)! Eigentlich sollte der Teig flüssiger sein, als auf dem Video. Und hier in Schweden backt man den Kuchen nicht durch! Für deutsche Geschmäcker ist das wahrscheinlich komisch, aber der Kuchen wird aussen fest und in der Mitte noch roh gegessen. Deshalb ist er „kladdig“, also „klebrig“ :-). Aber auch durchgebacken schmeckt er lecker!

    Grüsse aus Schweden von Alex

  4. Ich hab noch ein paar Mandelsplitter mit rein. Fand ich auch gut.
    Wieso immer genau ans Rezept halten? Da verpasst man die Hälfte 😉

    Danke an dieser Stelle für das Rezept und den Anstoß mal wieder zu Backen…

  5. Pingback: The March Hare – denn »ain’t no Grill-Party without a Burger-Party«! | Der Klang von Zuckerwatte

  6. Hallo. Hört sich sehr lecker an. Werde ich nächste Woche für die Hundlinge in Wunsiedel mal ausprobieren. Danke für das tolle Rezept.

  7. Hallo, ich war auf der Suche nach einem einfachen Schokoladenkuchen Rezept und bin hier fündig geworden. Wollte nur schreiben, dass ich ihn ausprobiert habe und der Kuchen absolut genial geworden ist und super lecker war. Ich binl leider keine Back Königin, daher hat es mich einfach gefreut dass er gelungen ist 🙂

  8. bin selber Schwedin die in Deutschland lebt… bin mehr als begeistert vom Rezept… mach meistens noch Schokoladen stücke rein das mach das klebrige etwas knackig 😉

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