Milchreis

In meiner Kindheit gab es des öfteren Milchreis als Mittagessen. Nicht nur damals habe ich das gerne gegessen, auch heute als Erwachsener schmeckt mir ein guter Milchreis immer noch und erinnert mich an meine Kindheit. Damals gabs das ganze natürlich ohne Vanilleschote und Orangenabrieb, dafür aber mit Apfelkompott und Zimzucker. Einfach ein Traum.

Zutaten

  • 250 g Milchreis
  • 1 Liter Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • Abrieb von einer unbehandelten Orange

Zubereitung

  1. Alle Zutaten bis auf den Milchreis in einen Topf geben und aufkochen lassen
  2. Den Reis einrühren und den Herd so weit runterstellen, das die Milch nicht mehr kocht.
  3. Deckel drauf und ab und zu umrühren
  4. Nach 20 bis 25 Minuten ist der Milchreis fertig.

Abwandlung

Unter den fertigen Milchreis kann man folgendes geben: gehackte Nüsse, gebrannte Mandeln, Rosinen (in Alkohol wie Amaretto oder Rum mariniert), geröstete Pinienkerne, geschlagene Sahne
Zu Milchreis reicht man: Zimtzucker, braune Butter, Kompott, Marmelade, eingekochtes oder eingelegtes Obst, frische Beeren

Tips und Tricks

Immer wieder versuchen Menschen Milch am anbrennen zu hindern. Der am weitest verbreitete Tips ist, den Topf einmal mit kalt Wasser auszuspülen. Etwas weniger Hitze und sorgsames umrühren tun es aber auch.

5 Gedanken zu „Milchreis

  1. Der Tipp gegen das Anbrennen ist Gold wert – Milchreis muss am Ende nicht köcheln, sondern kann bei entsprechender Anfangshitze einfach 25 min ausquellen! Es soll Menschen geben, die ihn in Zeitungspapier gewickelt ins Bett stellen 🙂

  2. Hallo,
    Ich habe mal gehört wenn man Milchreis zubereit soll man den Zucker erst am Ende hinzugeben. Der Grund war das der Milchreis sonst nicht weich würd. Hast du davon schon mal was gehört?
    Zudem habe ich eine weitere Frage. Ich kann auf Grund meiner Behinderung alles nur püriert essen. Wenn ich jetzt einen Milchreis so extrem weich haben möchte (wie man ihn zum Beispiel aus Kantinen kennt) das man die einzelnen Reiskörner eigentlich schon gar nicht mehr spüren kann. Nehme ich da mehr Milch und lasse es länger kochen?
    Wäre nett wenn du mir das beantworten könntest.
    Grüße

    • Also von der Zucker-Sache habe ich noch nie etwas gehört, allerdings kannst Du ja den Zucker einfach kurz vor Ende dazu geben.
      Willst Du den Reis pürieren oder möchtest Du ihn nur extrem weich kochen? Zum weichkochen nimmst Du einfach (wie Du schon sagst) mehr Milch und mehr Zeit. Ich würde mich aber langsam rantasten und nicht von Anfang an wesentlich mehr Milch nehmen. Du kannst immer nach und nach etwas dazu geben, wenn Du Sorge hast, das er zu dick wird. Ansonsten kann ich Dir aber auch Grießbrei empfehlen, der ist mindestens genauso lecker und vielleicht fein genug, damit Du ihn nicht zerkochen oder pürieren musst.

      • Danke dir erstmal 🙂

        Sonst haben wir Milchreis immer pürrirt. Grießbrei habe ich langsam satt 🙂
        Ich kann das ja mal probieren.

        Ist ziemlich doof mit der pürriren Sache. Ich nämlich ziemlicher Hackfleisch Fan. Allein ist das sehr schwer zu pürieren. Mit Soße klar kein Ding. Aber dann geht auch der Geschmack unter. Leber (Hähnchien) kann ich zum Beispiel so essen ist ja sehr weich. Aber das soll man ja leider nicht so oft essen. Kennst du vielleicht Fleisch das Konsistenz mäßig nahe kommt? Wenn ich dich nerve sag es bitte. Wir haben ja auch schon eine Menge Erfahrung. Aber man entdeckt ja auch gerne neues 🙂
        Gruß

        • Du könntest ja mal eine Frace machen, also Fleisch mit Sahne in den Mixer, Salz dazu und ordentlich durchpürrieren. Das ganze kannst Du dann entweder als Klößchen geformt in heiß Wasser gar ziehen (nicht kochen lassen) oder aber ne Rolle draus machen. Ich mach Dir da mal n Video zu wenn ich etwas mehr Zeit habe. Sehr gut ist auch das Frikadellen-Rezept hier
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