Foodfotografie – wie McDonalds seine Burger fotografiert

Heute bin ich über dieses Video gestolpert. Gefunden hab ich es bei Ronny. Ein sehr interessanter Einblick in die Herstellungsweise von Produktfotos. Ergänzend dazu wurde in seinem Kommentarbereich noch auf folgenden Artikel verlinkt.
Man kann sich darüber streiten, ob das Video die Wirklichkeit wiedergibt, oder aber ob es sich dabei um Konzern-Marketing handelt. Klar ist: Fast nirgends werden die Gerichte so serviert wie sie abgebildet sind. Pizza-Bringdienstflyer, Imbissbuden und auch so mancher Partyservice wirbt mit gekauften Bildern, also nicht mal mit Fotos von eigenen Produkten. Die Fertigfutter-Industrie wirbt mit “Serviervorschlägen” die teilweise so abstrus sind, das sie praktisch gar nicht umzusetzen sind. Wer das im Kopf hat, wird beim nächsten Burger-unboxing vielleicht etwas weniger enttäuscht sein und kann sich im Vorfeld schon einmal ausmalen, wie er dann im Pappsarg aussieht.

3 Gedanken zu „Foodfotografie – wie McDonalds seine Burger fotografiert

  1. Ist wohl eher Marketing. 😉

    Hab vor etlichen Jahren mal in der Sendung mit der Maus gesehen, wie Speiseeis fotografiert wird: dort werden die Kugeln aus Frischkäse geformt und dann gefärbt. Kann mich noch an Christophs Gesicht erinnern, als er das dann probiert hat, weil es doch so lecker aussah. 😀
    Und ja: Die Sendung mit der Maus ist für mich dann doch ne glaubwürdige Quelle im Vergleich zu einer McWerbeagentur… schön, dass Du für Deinen Podcast ganz ohne solche Tricks auskommst – oder sind etwa für die Zukunft Sounddesigns geplant? Das Imitieren appetitanregenden Brutzelns mittels Schlüsselbund und Effektgerät oder sowas? 🙂

    • Oh, das tut mir ja leid Dich da enttäuschen zu müssen. Die Brutzelgeräusche beim grillen haben wir mit einer Kettensäge und das Vogelzwitschern mit einer alten Gießkanne und Nylonstrümpfen künstlich erzeugt und nachträglich eingefügt. Dafür sind die Bilder die wir machen aber auch am Computer mit einem 3D-Modellprogramm entstanden und zum schmatzen wenn wir essen können wir lediglich auf alte, gummierte Socken zurückgreifen.

  2. Pingback: Sonntagslinks #141 — KALIBAN (You are likely to be eaten by a grue)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.