Langosch – eine Leckerei aus Ungarn

Langosch - heiß und lecker

Langosch - heiß und lecker

In Ungarn habe ich diese sehr leckere Fettgebäck kennen gelernt. Dort wurde es am Strand direkt auf die Hand verkauft. Seid einigen Jahren kann man es auch hierzulande auf den Märkten finden, sei es der Weihnachtsmarkt oder eine Kirmes. Wer es noch nicht probiert hat sollte es unbedingt einmal versuchen.
In dem Video könnt Ihr sehen, wie schnell die Dinger gemacht sind. Ich hab sie hier größer ausgerollt als normal da ich den Teig für den Pizzapodcast benötigt habe.

Zutaten

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe

Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe in eine Schüssel geben und mischen
  2. Das Wasser hinzugeben und den ganzen Teig gut durchkneten. Ist er zu klebrig noch etwas Mehl hinzugeben
  3. Der Teig sollte sich nach dem kneten seidig anfühlen
  4. Nun muss der Teig ca 45 Minuten gehen, idealerweise an einem warmen Ort, z.B. unter einer dicken Bettdecke.
  5. Von dem Teig werden nun etwa CD große Fladen ausgerollt
  6. Diese werden bei 180 Grad im Fettbad fritiert. Ich benutze dafür eine Pfanne, das geht schnell und benötigt nicht so viel Öl wie eine Friteuse
  7. Der Langosch braucht etwa 30 Sekunden von jeder Seite, dann ist der Teig gar.
  8. Sofort warm mit Sauerrahm, Schmand, Pflaumenmuß, geriebenem Käse, Marmelade oder was Euch sonst noch einfällt servieren.

Der Teig lässt sich wunderbar variieren und mit einer Vielzahl von Soßen und Dips servieren. Der Hefeteig kann vor dem fritieren wunderbar eingefroren werden. Bereits fritierte langosch vom Vortag schemcken fast wie frisch wenn man sie entweder auf dem Toaster oder im Ofen wieder erwärmt. Der Langosch lässt sich auch gut als Pizzaboden verwenden, dazu wird er wie eine Pizza belegt (nach dem frittieren, Tomatensoße, Käse, Belag) und bei 250 Grad Oberhitze in den Ofen geschoben. Ist der Käse braun ist das Ding servierbereit und eine echte freude.

4 Gedanken zu „Langosch – eine Leckerei aus Ungarn

  1. Pingback: Langosch Weihnachtsmarkt Minden | Oliver Hallmann

  2. Ein Kompliment und vielen Dank für Euren Podcast! Ich als gebürtiger Ungarn und „Bester Lángos Bäcker“ Erlanges (inofizieller Auszeichnung 🙂 muss euch darauf hinweisen, dass wenn ihr gekochter Kartoffel (ca. 1:2 Kartoffel:Mehl) unter den Teig mischt schmeckt es deutlich besser! Wenn Ihr in der Nähe von Erlangen (Franken) seid, seid ihr zu einer Kostprobe eingeladen! (Oder lieber doch Kesselgulasch?)
    LG ViktorIna

  3. Nabend Sven,
    Eine Frage, woher weist Du das der Teig gut ist? Ich hätte gerade verzweifeln und den Teig an die Wand schmeißen können (wäre er von meinen Fingern ab gegangen)! Was mache ich falsch wenn das Zeug wie Pattex klebt?

    Danke und schönen Abend noch,
    Martin.

    • Wir machen nächstes Jahr eine Sendung über Hefeteig, da gehen wir darauf ausführlich drauf ein. Prinzipiell würde ich Dir aber raten, eine Küchenmaschine zu benutzen, um den Teig zu kneten, das erspart das „Teig an den Händen kleben“. Des weiteren probier mal dieses Rezept: 350 g Mehl, 200 ml warmes Wasser, 1 TL Salz, 1 Beutel Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe. Das ist bis jetzt das beste, das ich gefunden habe, sollte der Teig dennoch an den Fingern kleben, gib einfach noch etwas Mehl dazu, in etwa 1/2 TL, kneten. Klebt er noch, wieder 1/2 TL Mehl.

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