Culinaricast Folge 031-Pizza

Oliver (Oliver-Hallmann.de) und ich haben uns daran versucht, die beste Pizza zu backen.
3 verschiedene Teigrezepte haben wir ausprobiert und diese auf unterschiedlichste Art zubereitet. Aber hört selber.

Pizzaschneidemeister

Italienische lebensmittel

Hefeteig für Langosch
500 g Mehl
250 g lauwarmes Wasser
10 ml Salz
1 Päckchen Trockenhefe

Mehl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Dann 200 ml lauwarmes Wasser hinzugeben und kneten. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Wasser nachgeben. Ich komme mit 250 ml immer gut hin.
1 Stunde gehen lassen, ausrollen (so groß wie eine CD und etwa 5 mm dick) dann fritieren und sofort mit geriebenem Käse, Sauerrahm, Pflaumenmuß oder Schinken belegt servieren. Oder wie ne Pizza belegen und bei 250 Grad Oberhitze im Ofen backen bis der Käse braun ist.

Ollivers Teigrezept
500 g Pizza-Mehl Typ 00 (oder 405)
20 g Frische Hefe
10 g Salz
Oregano nach Geschmack
20 ml Milch
1 Eigelb
1 EL Olivenöl
250 ml Wasser

Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
Die Hefe in die Mulde bröseln, dann alle anderen Zutaten dazu geben.
Jetzt den Teig kneten bis er sich von den Händen löst.
Zugedeckt für 2 Stunden gehen lassen, besser noch über Nacht gehen lassen.

Hier findet ihr das Rezept für klassischen Pizzateig
400 g Weizenmehl (Typ 405)
250 ml lauwarmes, stilles Mineralwasser
15 g frische Hefe
4 EL gutes, extra natives Olivenöl
1 EL Meersalz
1∕2 TL Staubzucker

Das Mehl sieben und etwa 4∕5 davon kegelförmig auf der Arbeitsfläche häufen.
In die Mitte eine Mulde drücken.
Den Zucker und die Hefe in wenig Wasser auflösen und in die Mulde gießen.
Anfangs etwa 2∕3 des Wasser zugeben und gut vermengen (Die Wassermenge hängt stark von der verwendeten Mehlsorte ab).
Der Teig ist in diesem Stadium richtig, wenn er sehr weich ist und an Fingern sowie der Arbeitsplatte kleben bleibt.
Dann das Salz in etwas Wasser auflösen und einkneten.
Das Öl zugeben und das restliche Mehl darüber streuen.
Alles zu einem glatten, geschmeidigen, nicht mehr klebenden Teig verkneten.
Dann für mindestens 10 Minuten kräftig durchkneten und immer wieder auf die Arbeitsfläche schlagen.
Ist der Teig glatt und elastisch und läßt er sich leicht von Arbeitsfläche und Fingern lösen, den Pizzateig vierteln, zu Kugel formen, oben kreuzförmig einschneiden und mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken (verhindert die Bildung einer Kruste).
Bei Zimmertemperatur für mindestens 3 Stunden gehen lassen.
Nach dem Gehen den Teig leicht ausrollen und mit den Handrücken (Ringe und Uhren entfernen, da sonst der Teig leicht reißt) dünn zu einem runden Pizzaboden mit dickerem Rand ausziehen.
Den Teig nach Wahl belegen und bei mindestens 250 °C, ideal wären 320 °C, für etwa 15 Minuten backen.

7 Gedanken zu “Culinaricast Folge 031-Pizza

  1. Um die Käse-Diskussion noch ein wenig verwirrender zu gestalten: Ich habe gelesen, dass der Büffelmozarella die traditionelle Variante ist, diese aber der Kosten wegen selten wird. Als Abhilfe wird gerne Kuhmilch-Mozarella mit etwas Parmesan benutzt. Problematisch am reinen Kuhmilch-Mozarella wäre wohl der zu milde Geschmack.

    Mit der Quellenangabe schliesse ich mich Oliver an: Keine Ahnung wo genau :)

    Ich persönlich bin mit den Mozarella-Kugeln (ich benutze bisher auch „nur“ Kuhmilch) etwas unglücklich, da mir hier zu viel Flüssigkeit drin ist. Man kommt um langwieriges Ausdrücken nicht herum.

  2. Hi Sven,

    danke für’s Rezept. Die neuste Brot-Folge hat mich heute dazu verleitet, mal wieder Pizza auf Schamottstein zu machen :)
    Einen Vorschlag habe ich aber noch. Kannst du hinter dem Satz
    „Anfangs etwa 2∕3 des Wasser zugeben und gut vermengen (Die Wassermenge hängt stark von der verwendeten Mehlsorte ab).“
    den nachfolgenden Satz noch einfügen. „Das restliche Mehl und Wasser soweit hinzugeben, bis der Tag das sehr weich ist und an Fingern sowie der Arbeitsplatte kleben bleibt.“

    Ist vielleicht nur für IT’ler wie mich wichtig, aber bei mir hat es doch erst zu Verwirrung beigetragen 😉

    SG! Jan

  3. Danke fuer das Rezept. Der klassische Pizzateig hat bei mir gleich auf Anhieb geklappt. Was mich etwas verwirrt hat, wofür denn den Teig vor dem gehen lassen vierteln? Hatte nachher gut zu tun den auf dem Blech wieder in ein Stück zu bekommen.

  4. Moin,
    ich habe neulich deinen Podcast mit Holgi (WRINT-Kombüse) gehört und frage mich gerade nach welchem Rezept ich jetzt vorgehen soll. Also die Zutaten kenne ich „350 Gramm Mehl, 200ml Wasser, 1/2 frische Hefe (oder 1 Tüte trockene), 1TL Salz“, aber wie gehe ich vor? Gibt es das irgendwo in Textform?
    Danke und Gruß
    Sarah

  5. Wenn es draußen kalt ist, ihr Hunger habt und Lust auf einen leckeren, warmen, einladendes Gericht habt, könnt ihr einen schönen Teller “Sagne und Bohnen” vorbereiten! Das wird eine super Gelegenheit sein, eine gute Rotweinflasche mit Freunden zu öffnen! Es ist kein Sternenkochgericht, aber ich versichere euch daß es, wie viele andere Rezepte der sogenannten “Armenküche”, nicht enttäuschen wird, ganz im Gegenteil!!!

    Mehl (eventuell auch Vollkornmehl verwenden) mit Wasser einarbeiten, so viel wie nötig um einen sehr festen, harten Teig zu bekommen. Kräftig weiteren Mehl einarbeiten und mit einem Nudelholz einen nicht zu dünnen Teig rund ausrollen. Trocknen lassen, mit Mehl bestäuben und aufwickeln.

    Mit einem scharfen Messer schneiden Sie den Teig in diagonal um die sogenannten “maltagliati” zu bekommen. Lassen Sie zwischen den Fingern den Teig gleiten damit er auseinandergeht. Kochen Sie die Nudeln in genug Salzwasser und sobald sie an der Oberfläche kommen, nicht zu akkurat abtropfen. Erwärmen Sie jetzt die gekochten Cannellini-Bohnen aus Atina in einen guten Tomatensauce mit Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Chilipulver und Tomaten .

    Alles dann mit den Nudeln vermischen und in einen Suppenterrine aus Ton servieren. http://www.briciolebollicine.com/blog

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